Physikalische Chemie
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Physikalische Chemie Ob Elektrochemie oder Quantenmechanik, das Feld der physikalischen Chemie ist weit! Hier könnt ihr Fragen von A wie Arrhenius-Gleichung bis Z wie Zeta-Potential stellen.

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Alt 10.03.2018, 16:45   #1   Druckbare Version zeigen
gsicht92  
Mitglied
Themenersteller
Beiträge: 6
Spinquantenzahl

Hey,

Kann mir jemand den Unterschied bzw. Zusammenhang zwischen Spin, Spinquantenzahl und magnetischer Spinquantenzahl erklären ? Irgendwie blick ich da nicht durch ? Was davon ist was und welche Werte können die jeweils annehmen ? Und welche Rolle spielt dabei die Nebenquantenzahl l ?

Viele Grüße
gsicht92 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 10.03.2018, 17:27   #2   Druckbare Version zeigen
Fulvenus Männlich
Mitglied
Beiträge: 20.674
AW: Spinquantenzahl

Als Einstieg solltest du das hier gelesen haben,da werden viele Fragen eigentlich erklärt:https://de.wikipedia.org/wiki/Quantenzahl#Spinquantenzahl .
Die Begriffe "magnetische Spinquantenzahl" und "Spinquantenzahl" beschreiben die gleiche Eigenschaften und werden teils synonym verwendet.
Im link sind ja die Unterschiede zwischen Haupt- und Nebenquantenzahlen beschrieben.
Vereinfacht gibt die Haupt-QZ die Schale an,die Neben-QZ die Art des Oribtals(s,p,d....),die mangetische Quantenzahl(des Drehimpulses) die Unterteilung der einzelnen Oribtale(s->s,p-> px,py,pz ...) und die (magnetische)
Spinquantenzahl ob das Elektron einen Spin von -1/2 oder +1/2 hat.
Auch unter Begriff Spin selbst nachlesen.
Mit dann noch offenen Fragen gern wieder hier im Forum.

Fulvenus!
Fulvenus ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 15.03.2018, 17:40   #3   Druckbare Version zeigen
Irlanur Männlich
Mitglied
Beiträge: 1.380
AW: Spinquantenzahl

Man muss da wohl auch noch unterscheiden, ob man nur von Elektronen spricht, oder vom Spin allgemein.

Ganz kurz:
-Der Drehimpuls ist quantisiert, d.h. es gibt nur diskrete Zustände, keine kontinuierlichen.
-Es gibt Teilchen mit intrinsischem Drehimpuls, den man Spin nennt. (Das ist nicht "eine Rotation um die eigene Achse").
-Verschiedene Elementarteilchen haben verschiedene Spinquantenzahlen. Protonen und Elektronen zum Beispiel haben einen Spin von S=1/2 (für Kernspins schreibt man manchmal I statt S). Der Kern von 14N hat aber z.b. einen Kernspin von I=1. Diese Zahl gibt den Betrag des Drehimpulses an.
-Es zeigt sich, dass die Projektion des Spins auf eine ausgezeichnete Achse auch nur diskrete Zustände annehmen kann. Diese Projektion beschreibt man mit der Quantenzahl {m_s} mit {m_s=-S, -S+1 ,...,S}, für ein Elektron gibt es also nur -1/2 und 1/2 (manchmal sagt man auch up und down, oder alpha und beta.)
Irlanur ist offline   Mit Zitat antworten
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