Physikalische Chemie
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Physikalische Chemie Ob Elektrochemie oder Quantenmechanik, das Feld der physikalischen Chemie ist weit! Hier könnt ihr Fragen von A wie Arrhenius-Gleichung bis Z wie Zeta-Potential stellen.

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Alt 08.05.2019, 18:47   #1   Druckbare Version zeigen
GlobusEnte  
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Themenersteller
Beiträge: 226
Ladungsträgerkonzentration in Essigsäure

Hallo
Ich überlege gerade folgenden Sachverhalt. Im PC Praktikum haben wir die molare Leitfähigkeit von Essigsäure versucht zu bestimmen. Nun steht bei den Berechnungen der Hinweis dass wir mit der Ladungsträgerkonzentration nicht der Konzentration der Essigsäure rechnen sollen.

Meine Gedanken hierzu:
Wenn ich eine 0,1M Essigsäure habe dann sind da ja außer Essigsäuremolekülen Protonen, Acetationen und aus der Autodissoziation des Wassers nochmal Protonen Hydroxidionen und Wasser selbst vorhanden. Leiten können aber nur geladene Teilchen, d.h. Wasser und Essigsäure fallen raus.
Kann cih dann irgendwie den Dissoziationsgrad berechnen? Und kann ich mit der Größe überhaupt was für meine Überlegung hinsichtlich der Laudngsträgerkonzentration anfangen? Ich muss ja irgendwie das Verhältnis der Moleküle rauskriegen - pH hab ich aber nciht gemessen. Ich habe eine Formel für den DIssoziationsgrad da, diese hängt vom pKS und der "Menge der zugegebenen Ladungsträger" ab. Nur wie viele Ladungsträger habe ich zugegeben? Irgendwo hängt es da bei mir und es wäre nett wenn jemand mit mir gemeinsam die Lösung erarbeiten könnte. Kann ich über den Dissoziationsgrad überhaupt die Ladungsträgerkonzentration rauskriegen?
Liebe Grüße
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Wer Chemie studiert ist selber schuld.
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Alt 08.05.2019, 19:00   #2   Druckbare Version zeigen
GlobusEnte  
Mitglied
Themenersteller
Beiträge: 226
AW: Ladungsträgerkonzentration in Essigsäure

Ich hatte gerade die Idee - wenn ich von der Leitfähigkeit die ich gemesse die von Wasser (die ich ebenfalls gemessen habe) abziehe dann habe ich doch die Leitfähigkeit die nur durch die Essigsäure (egal welcher Konzentration) zustande kommt, oder? Dann muss ich diese Größe irgendwie mit dem Dissoziationsgrad zusammenbasteln.
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Wer Chemie studiert ist selber schuld.
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Alt 08.05.2019, 19:11   #3   Druckbare Version zeigen
Fulvenus Männlich
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Beiträge: 22.444
AW: Ladungsträgerkonzentration in Essigsäure

Die Leitfähigkeit einer wäßrigen Lösung ergibt sich aus der Konzentration der Ladungsträger.Diese wäre bei starken Elektrolyten(vollständig) dissoziiert direkt proportional zur Konzentration des Elektrolyten.
Bei schwächeren Elektrolyten muß der Dissoziationsgrad berücksichtigt werden,was auch bei wäßriger Essigsäure der Fall ist.
Einstieg hier:http://www.chemgapedia.de/vsengine/vlu/vsc/de/ch/1/pc/pc_07/pc_07_02/pc_07_02_01.vlu/Page/vsc/de/ch/1/pc/pc_07/pc_07_02/pc_07_02_04.vscml.html ,ansonsten bitte genauer beschreiben,was ihr gemacht habt und was berechnet werden soll.

Fulvenus!
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Alt 08.05.2019, 19:14   #4   Druckbare Version zeigen
GlobusEnte  
Mitglied
Themenersteller
Beiträge: 226
AW: Ladungsträgerkonzentration in Essigsäure

Also wir haben die Leitfähigkeit von VE Wasser und einer Verdünnungsreihe von Essigsäure gemessen.

Nun soll die molare Leitfähigkeit berechnet werden.
Ich habe als gegebene Daten nur meine Konzentrationen der Essigsäure und mein gemessenes Kappa. Wobei ja die Leitfähigkeit Lambda = Kappa/c ist. Dieses c suche ich jetzt. Es ist ja nicht gleich der Konzentration der jeweiligen Verüdnnung. Aber woher zaubere ich es?
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Alt 08.05.2019, 19:18   #5   Druckbare Version zeigen
GlobusEnte  
Mitglied
Themenersteller
Beiträge: 226
AW: Ladungsträgerkonzentration in Essigsäure

Wenn ich mir das auf chemgapedia jetzt so ansehe:
Kann ich aus der Formel die dort steht nicht theoretisch die"c:Konzentration der undissoziierten Moleküle AH im Gleichgewicht" berechnen? das wäre ja das c was ich suche. dann stellt sich nur die frage wie ich auf den dissoziationsgrad komme. mein skript gibt mir zwar eine formel aber da kommt wie gesagt die ominöse zugegebene Menge der Ladungsträger drin vor.
Aber es wäre doch theroretisch erstmal nciht verkehrt von allen Kappas die ich gemessen habe Kappa VE-Wasser abzuziehen oder?
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Alt 08.05.2019, 19:59   #6   Druckbare Version zeigen
GlobusEnte  
Mitglied
Themenersteller
Beiträge: 226
AW: Ladungsträgerkonzentration in Essigsäure

Okay ich habe einen Plan. Kann den jemand bitte abnicken? Ich berechne jetzt hiermit http://www.chemgapedia.de/vsengine/vlu/vsc/de/ch/11/aac/vorlesung/kap_7/vlu/elektrolytleitfaehigkeit.vlu/Page/vsc/de/ch/11/aac/vorlesung/kap_7/kap7_6/kap7_6d.vscml.html den DIssoziationsgrad meiner Säure und setze für c0 meine Anfangskonzentration (Verdünnungsreihe) ein. Dann nehme berechne ich aus der von Fulvenus verlinkten chemgapediaformel für den DIssoziationsgrad die Konzentration der dissoziierten Ladungsträger. Und diese wiederum kann ich in meine Kappa/c Konzentration einsetzen um die Leitfähigkeit Lambda zu erhalten
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Alt 09.05.2019, 15:20   #7   Druckbare Version zeigen
GlobusEnte  
Mitglied
Themenersteller
Beiträge: 226
AW: Ladungsträgerkonzentration in Essigsäure

Ist die Idee so schlecht?
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Alt 10.05.2019, 14:09   #8   Druckbare Version zeigen
GlobusEnte  
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Themenersteller
Beiträge: 226
AW: Ladungsträgerkonzentration in Essigsäure

Also ich hab das jetzt mal probiert, komme nur leider auf völlig absurde Werte. Ich hänge mein Excel Sheet mal an vielleicht kann mir ja jemand helfen.
Angehängte Dateien
Dateityp: xlsx Molare Grenzleitfähigkeit.xlsx (17,6 KB, 1x aufgerufen)
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