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Alt 16.01.2019, 12:10   #1   Druckbare Version zeigen
Bioch Männlich
Mitglied
Themenersteller
Beiträge: 16
Grad der Hydrolyse

Moin Leute, kurz eine frage. Ich kann ja mit der Biuret-Lösung Proteine nachweisen. Aber wieso kann ich mit der Biuret-Lösung nicht den Grad der Hydrolyse bestimmen? Mit Trichloressigsäure kann ich das, das weiß ich. Aber wenn ich mit der Biuret-Lösung das Löslichkeitsprofil bestimmen kann, wieso dann nicht den Hydrolysegrad.

Danke im Voraus
Bioch ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 16.01.2019, 14:21   #2   Druckbare Version zeigen
Fulvenus Männlich
Mitglied
Beiträge: 21.616
AW: Grad der Hydrolyse

Wie bestimmst du denn den Hydrolysegrad eines Proteins mit Trichloressigsäure?
Worauf beruht die Biuret-Methode,spielt der Hydrolysegrad dort eine signifikaten Rolle?

Fulvenus!
Fulvenus ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 16.01.2019, 14:33   #3   Druckbare Version zeigen
Bioch Männlich
Mitglied
Themenersteller
Beiträge: 16
AW: Grad der Hydrolyse

Ich schreib dir die Formel mal auf.
Ca = gelöste Proteinmenge in TCA (Trichloressigsäure) nach der Hydrolyse
Cb = gelöste Proteinmenge in TCA vor der Hydrolyse
C = gesamte eingesetzte Proteinmenge.

H-Grad = [(Ca - Cb)/C] * 100%

Das jage ich dann durch nen Photometer und je nachdem was de rausspuckt hab ich nen bestimmtes Löslichkeitsprofil. Also dürfte dann vor der Hydrolyse gar nix gelöst sein oder nur extrem wenig (ist ein denaturiertes Protein).
Mit der Biuret Methode kann ich einfach nur die Proteinmenge nachweisen. Da lagert sich Kupfersulfat an die Proteine und bildet einen Farbkomplex der dann photometrisch bestimmt wird.
Meine Überlegung war halt, wieso ich den Hydrolysegrad nicht mit der Biuret Methode nachweise und extra TCA brauche. Weil bei beiden habe ich doch einen Indikator für die gelösten Proteine.
Ich zentrifugiere halt und nehme nur den Überstand, weil da halt die gelösten Proteine sind. Demnach müsste man doch mit beiden Methoden auf das gleiche Ergebnis kommen.
Ich hab aber gelesen, dass Biuret nur für bestimmte Peptidlängen gültig ist (ab 2), daher könnten freie Aminosäuren die aus der hydrolyse resultieren nicht inbegriffen sein. Aber jedes Paper, welches ich durchgelesen habe geht genau so vor, erst TCA für Hydrolysegrad DANN Biuret für Löslichkeitsprofil.

Wenns danach geht, wieso nicht direkt TCA und Biuret einfach weglassen? Der Hydrolysegrad spielt für die Biuret-Methode keine Rolle. Hat hier vielleicht die Dissoziation zu tun?

Geändert von Bioch (16.01.2019 um 14:40 Uhr)
Bioch ist offline   Mit Zitat antworten
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biuret-test, proteine, trichloressigsäure

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