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Alt 17.09.2008, 16:48   #1   Druckbare Version zeigen
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Pharmaziestudium

Hallo

Ich bin gerade in der K13. ICh wollte mal interessehalber nun fragen, wie denn ungefähr so die ZVS NCs ausschauen in etwa natürlich. Phsychologie ist ja extrem hoch zB. Zudem wollte ich eins noch fragen:

Ich würde theoretisch gerne Pharmazie studieren. Das einzige, was ich aber aus meiner Umwelt so höre ist, dass sich das nicht mehr lohnt, wegen den ganzen Internet-Apotheke etc.
Also, dass man da eigtl nur so wenig verdient und sihc der Aufwand nicht lohne. Außerdem gäbe es ja an jeder Ecke eine Apotheke.
Sitmmt das? Ist das das einzige was man machen kann? Apotheke gründen?
Geht es den Apothekern wirklich so schlecht bzgl INternet etc.
Es ist so, dass mich chemie eigtl immer recht inreressiert hat, besonders aber die organische (organische dieses Jahr 15 Pkt) zudem habe ich Biologie LK (12-13 Pkt).
Das einzige, wovor ich "Angst" hätte, wäre die Laborarbeit. Wie oft wird diese bewertet? Da habe ich bisher überhuapt keine Erfahrung und weiß nichts damit anzufangen. Stimmt es, dass man von morgens bis abends nur am lernen sein soll und das Studium extrem schwer sein soll?

Würde mich über eure Hilfe freuen,
Liebe Grüße
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Alt 17.09.2008, 17:26   #2   Druckbare Version zeigen
Deals, Alder! Männlich
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Beiträge: 530
AW: Pharmaziestudium

Mit einem Pharmaziestudium kannst Du nicht "nur" in die Apotheke. Ausserdem wenn es an jeder Ecke ne Apo gibt, dann muss da ja auch jemand arbeiten und auch diese Leute werden älter.
Wer gut ist, wird sich auch in Zukunft gegen das Internetgeschäft wehren können.
Pharmaziestudium ist sicher keine einfaches, aber allemal machbar, gerade wenn man ein offensichtliches Talent für Bio und Ch vorweisen kann.
Laborarbeit gehört aber auch hier dazu, aber keine Angst, da fangen Deine Mitstudenten meist auch bei Null an und das lernt man schon.

Ich würde jederzeit wieder Pharmazie studieren!

NC liegt meines wissens meist so bei 1,8-2,0 (über den Daumen gepeilt).
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Alt 17.09.2008, 17:43   #3   Druckbare Version zeigen
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AW: Pharmaziestudium

Ok danke.

Wie ist es denn mit Studium und Phsyik? Ich mache in Bio und Chemie Abitur und habe dementsprechend vorkenntnisse. PHysik hatte ich zwar auch in der Schule, war jedoch nicht mein "Lieblingsfach", dementsprechend viel mir das lernen auhc extrem schwer.
An sich ist es ja so, dass man Pharmazeuten allgemein immer rbauchen kann,oder? SIe sind ja ein Teil des Gesundheitswesens, ohne die auch weniger klappen würde.

Danke auch für den NC. Es ist so, dass ich mich auch bei Psycchologie bewerben will, nur liegt da der NC ja noch höher

LG
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Alt 18.09.2008, 12:02   #4   Druckbare Version zeigen
MartinaKT weiblich 
Uni-Scout
Beiträge: 2.351
AW: Pharmaziestudium

Die Physik im Pharmaziestudium ist nicht der Rede wert; eine Vorlesung, ein Praktikum und wirklich einfache Klausur. Jedenfalls in München.

Mit einem abgeschlossenen Pharmaziestudium kannst du mehr anfangen als nur später in einer öffentlichen oder Krankenhaus-Apo zu arbeiten.
Du kannst in die pharm. Industrie gehen.
Es gibt schon einige andere Einsatzorte für Pharmazeuten außer der Apo.

Die aktuellen NC-Werte kannst du hier sehen:
http://www.zvs.de/
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Wer sich Steine zurechtlegen kann, über die er stolpert, hat Erfolg in den Naturwissenschaften. (Erwin Chargaff)
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Alt 18.09.2008, 20:03   #5   Druckbare Version zeigen
SirLazarus Männlich
Mitglied
Beiträge: 243
AW: Pharmaziestudium

Schau dich mal bei xing.de um. Da gibt es jede Menge Apotheker in der pharmazeutischen Industrie.

gruß
SirLazarus ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 19.09.2008, 14:19   #6   Druckbare Version zeigen
dunklesEngelchen weiblich 
Mitglied
Beiträge: 247
AW: Pharmaziestudium

Man kann sich aber in einem Semester nur für 1 Fach bei der ZVS bewerben, also man kann sich nicht für beides bewerben und dann gucken, was klappt. Nur so zur Info.

Ausserdem liegen zwischen Psychologie und Pharmazie Welten, sowohl von den Studieninhalten als auch vom zeitlichen Aufwand her.

Gruß von der Ostsee,
Nicole
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Die Zeit mag Wunden heilen, aber sie ist eine miserable Kosmetikerin.
Mark Twain
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Alt 19.09.2008, 15:57   #7   Druckbare Version zeigen
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AW: Pharmaziestudium

Ach, dass man sich da nur für eins bewerben kann wusste ich nicht. Ist ja doof Aber es sind ja jetzt auhc teilweise glaube ich Unis aus der ZVS raus oder so etwas in der Art habe ich mla gehört. Dann probiere ich bei den Schulen extra nochmla. Welches ist denn ediner Meinung nach "lernintensiver"? DA sagt jeder etwas anderes. Studieninhalte sind mir klar, aber ich mag beides, von daher...
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Alt 20.09.2008, 04:11   #8   Druckbare Version zeigen
MartinaKT weiblich 
Uni-Scout
Beiträge: 2.351
AW: Pharmaziestudium

Bei Pharmazie sollte dir klar sein, dass du vormittags Vorlesungen hast (die kannst du, musst du aber nicht besuchen; deine Entscheidung) und nachmittags hast du immer Praktika.
Praktikum bedeutet, dass du im Labor stehst und irgendwelche Versuche machst. Die Praktika beginnen mittags (ca. 13 Uhr) und dauern meist bis 18 Uhr.
Die Versuche musst du natürlich zu Hause vorbereiten und dann auch wieder zu Hause nachbereiten; d.h. Protokolle schreiben, die mal mehr mal weniger aufwendig sind.

Bei den Praktika ist Anwesenheitspflicht. Das macht arbeiten neben dem Studium ziemlich schwierig, wenn du nicht einen Kellner-Job fürs Wochenende bzw. für die Abende findest.
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MartinaKT ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 20.09.2008, 08:15   #9   Druckbare Version zeigen
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Beiträge: n/a
AW: Pharmaziestudium

Ja ok also am arbeiten sollts nicht liegen - ich werde nicht arbeiten während dem Studium, das steht soweit schon einmal fest.

Aber das ist genial, dass du das so genau erklärst. Weißt du auch wie es mit Psychologie aussieht?

Danke
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Alt 20.09.2008, 09:22   #10   Druckbare Version zeigen
dunklesEngelchen weiblich 
Mitglied
Beiträge: 247
AW: Pharmaziestudium

Also meine Cousine studiert Psychologie (in Jena) und mein Freund hat es hier in Kiel als Magister-Nebenfach. Er schreibt die selben Klausuren, wie die Diplom-Psychologen, von daher hab ich da auch bisschen Einblick.

Also zeitlich ist Psychologie viiiel angenehmer als Pharmazie. Meine Cousine ist jetuzt im 6.Semester und hat wohl das erste Mal mehr als 20 Semesterwochenstunden (SWS) und regt sich sehr darüber auf! Bei Pharmazie hast du eigentlich immer 35-40 SWS. Psychologie studiert man allerdings 2 Semester länger (also 10 insgesamt)und muss auch so ne Art Projekte durchführen.

Die Klausuren sind nicht ohne, man muss auch viel für tun, aber vom Stoffumfang und Streß her, empfinde ich es so als lockerer als in der Pharmazie.
Das stressige am Pharmaziestudium ist halt, dass man echt am Dauerlernen ist, da man alle paar Wochen irgendein Kolloque (mündl. Test) oder ne Klausur hat und eben permanent Versuche vorbereitet, Protokolle schreibt oder Vorträge ausarbeitet. In der Regel muss man das meiste auch bestehen, damit man weitermachen kann bzw. ins nächste Semester kommt.

Ja, also das mit dem bewerben gilt für die ZVS selber, also da kann man sich pro Semester nur für ein Fach bewerben. Wenn Unis die Plätze für bestimmte Fächer selber vergeben, dann ist das kein Problem, da kann man sich in der Regel auch bei mehreren Unis für verschiedenste Fächer bewerben...

Liebe Grüße, Nicole
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dunklesEngelchen ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 29.09.2008, 19:23   #11   Druckbare Version zeigen
ooonja weiblich 
Mitglied
Beiträge: 36
AW: Pharmaziestudium

Hallo, also ich studiere jetzt im 3.Semester Pharmazie in Leipzig. Was ich bis jetzt nach 2 Semestern sagen kann ist folgendes
(Was ich schreibe kann ich natürlich nur für Leipzig sagen, aber ich denke es sieht an anderes Unis nicht viel anders aus):

Wie schon gesagt man sollte sich wirklich bewusst sein, dass es ein lernintensives und recht aufwendiges Studienfach ist - das schonmal vorweg, also von wegen bis Mittag schlafen und nach dem Semester 2 Monate frei ist nicht (in der vorlesungsfreien Zeit muss man bis zum 4. Semester nämlich insgesamt 8 Wochen Famulatur= Praktikum machen). Der NC lag letztes Jahr WS bei 1,4 (war Deutschlandweit mit einer der höchsten).

Interesse für Bio und Chemie (vor allem in den ersten Semestern) ist schon mal gut. Ich hatte seit der 11. Klasse kein Physik mehr und bin bei der Vorlesung gut hinterher gekommen. Bei uns war es so, dass wir alle Formeln auswendig wissen mussten- war also hauptsächlich auswendig gelerne- also machbar. Ich hatte mir auch Sorgen gemacht, aber wie sich gezeigt hat unbegründet.

Pharmazie ist auf keinen Fall nur theoretisch - man hat viele Praktika (manche mehr, manche weniger aufwendig). Vor dem Labor braucht man keine Angst haben, selbst wenn man relativ selbstständig arbeitet ist man ja nicht allein und für die anderes ist das ja auch neu. Bei uns mussten meistens nur die Ergebnisse stimmen und die Testate (kleine Tests zwischendurch waren auch nicht schlimm, wenn man sich ein bisschen vorbereitet hat). Also halb so wild.

Und zum Arbeitsmarkt - wie schon gesagt in den ganzen Apos braucht man Apotheker, in der Industrie, Krankenhausapotheken, oder auch bei der Bundeswehr. Und zu den Internetapos - warum sollte man sie nur als "Bedrohung" sehen? Warum sollte man sich soetwas nicht zu Nutze machen?!

Man sollte ein gutes Durchhaltevermögen haben und nicht Pharmaziestudieren weil "einem nichts besseres eingefallen ist", denn dann wird man es wohl kaum schaffen (deswegen hören auch recht viele bei uns auf). Ein gewisser Wille ist wichtig! Mach doch einfach mal ein Praktikum, oder hör dir mal eine Vorlesung an?!

lg ooonja
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