Analytik: Quali. und Quant. Analyse
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Analytik: Quali. und Quant. Analyse Nasschemische Nachweise (z.B. Trennungsgang) und Gehaltsbestimmungen per Titration, Gravimetrie, Konduktometrie, etc.

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Alt 25.03.2007, 23:50   #1   Druckbare Version zeigen
NilsM Männlich
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Themenersteller
Beiträge: 1.285
Trennung

In meiner Prüfungsvorbereitung bin ich auf eine Frage gestoßen:
Trennung und Nachweis von Li+, Ag+, Cl-,F-,Br-,I-
Anionen: Sodaauszug kochen, auf 2 Gefäße verteilen
a) Fluorid-NW: mit Schwefelsäure in einem Platintiegel versetzten und mit Objektträger bedecken => HF-Entwicklung => Ätzung des Glases
b) mit H2SO4 eindampfen => Fluorid als HF austreiben
Rückstand Salpetersäureaufnehmen und die anderen Halogenide mit AgNO3 fällen. Mit (NH4)2CO3 das Chlorid in Lösung bringen, abtrennen und getrennt wieder mit AgNO3 fällen.
Bromid und Iodid mit Chlorwasser behandeln => zuerst Bromid + Iod (violett) => dann Brom(braun) + Iodat

Lithium per Flammenfärbung (rot) und Silber ebenfalls als Silberchlorid in der HCl-Gruppe ausfällen und mit Ammoniak wieder in Lösung bringen => Silbernachweis.

Soweit so gut. Aber mein Problem besteht darin, dass ich bei den bisherigen Überlegungen immer davon ausgehe, dass ich eine homogene Lösung mit den obigen Bestandteilen habe.
Aber wie bringe ich denn ein Gemisch aus den obigen Bestandteilen überhaupt in Lösung? Lithium und Fluorid = Schwerlöslich, die Silberhalogenide sowieso. Und Aufschlusstechnisch fällt mir da auch nichts ein.

Vielen Dank für eure Hilfe
mfg
NilsM
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Alt 26.03.2007, 14:35   #2   Druckbare Version zeigen
NilsM Männlich
Mitglied
Themenersteller
Beiträge: 1.285
AW: Trennung

Man könnte doch u.U. Silberiodid mit Zn zu Ag + I- reduzieren, den Rückstand, also das Ag, abtrennen und später mit Chlorwasser umsetzten => AgCl -> das mit Ammoniak auflösen und wieder fällen.
Also man nimmt das feste Gemisch dieser Ionen und versetzt es mit Zn im Schwefelsauren. Lithium wird nicht reduziert, die Anionen gehen in Lösung. Das einzige Problem dürfte hierbei das schwerlösliche LiF darstellen. Das könnte man allerdings abtrennen und mit Soda das Fluorid in Lösung bringen. Das Lithiumcarbonat behandelt man dann mit HCl und bringt es als LiCl in Lösung.

Könnte das so funktionieren?
NilsM ist offline   Mit Zitat antworten
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