Anorganische Chemie
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Anorganische Chemie Anorganik ist mehr als nur Salze; hier gibt es Antworten auf Fragen rund um die "unbelebte Chemie" der Elemente und ihrer Verbindungen.

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Alt 14.02.2008, 22:08   #1   Druckbare Version zeigen
TeronGorefiend  
Mitglied
Themenersteller
Beiträge: 44
Qualitativer Mangan Nachweis

Ich habe heute den ganzen Tag damit verbracht Mangan nachzuweisen, irgendwie habe ich es nicht hinbekommen.

in der Anweisung steht, die Mn-Salze müssen zuerst mit Hcl und H2O2 gekocht werden, abgekühlt und dann mit NH3OH ausgefällt, es soll Manganhydroxid entstehen. Davon soll man etwas in HNO3 lösen, und dann soll mit (NH4)2S2O8 sich ein violetter Niederschlag bilden, daneben stand (KMnO4 pfeilnachunten)
ist damit jetzt gemeint das sich Kaliumpermanganat bildet oder das der Niederschlag so aussehen soll wie KMnO4?.

Auf einer anderen Anleitung steht man solle anstelle von Ammoniumperodisulfat
K2S2O8 nehmen (würde mit KMnO4 dann auch passen), was ist denn nun richtig, das Problem ist K2S2O8 konnte ich nicht finden, nur K2S2O5 und K1S2O7, aber damit müsste es dann doch auch gehen oder?
TeronGorefiend ist offline   Mit Zitat antworten
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Alt 14.02.2008, 22:14   #2   Druckbare Version zeigen
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Beiträge: n/a
AW: Qualitativer Mangan Nachweis

Zitat:
ist damit jetzt gemeint das sich Kaliumpermanganat bildet oder das der Niederschlag so aussehen soll wie KMnO4?.
Wenn´s nur die Farbe wär würde das wohl dastehen!

Zitat:
Auf einer anderen Anleitung steht man solle anstelle von Ammoniumperodisulfat
K2S2O8 nehmen (würde mit KMnO4 dann auch passen), was ist denn nun richtig, das Problem ist K2S2O8 konnte ich nicht finden, nur K2S2O5 und K1S2O7, aber damit müsste es dann doch auch gehen oder?
Ich glaube du kennst deine Reaktion nicht. Ich würd hier viel Theorie empfehlen...und nein K2S2O4 ist hier nicht zu ersetzen.

Gruß
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Alt 14.02.2008, 22:16   #3   Druckbare Version zeigen
wobue Männlich
Mitglied
Beiträge: 4.675
AW: Qualitativer Mangan Nachweis

Hallo,
Zitat:
abgekühlt und dann mit NH3OH ausgefällt,
ist doch ein Schreibfehler oder?

mit Peroxodisulfat (S2O82-)oxidierst du Mn2+ zu MnO4- das ergibt keinen Niederschlag sonder eine violett gefärbte Lösung.

Mit den anderen angegebenen Salzen geht es nicht.

Wolfgang
wobue ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 14.02.2008, 22:18   #4   Druckbare Version zeigen
ehemaliges Mitglied  
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Beiträge: n/a
AW: Qualitativer Mangan Nachweis

...stimmt, es fällt ja nix aus.
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Alt 14.02.2008, 22:21   #5   Druckbare Version zeigen
wobue Männlich
Mitglied
Beiträge: 4.675
AW: Qualitativer Mangan Nachweis

@name K2S2O8 ist nicht zu ersetzen oder?

Wolfgang
wobue ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 14.02.2008, 22:25   #6   Druckbare Version zeigen
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Beiträge: n/a
AW: Qualitativer Mangan Nachweis

...huch, wo kommt denn der Faktor von 0,5 her? ICh meinte natürlich ...O8
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Alt 14.02.2008, 23:17   #7   Druckbare Version zeigen
OliverBonn Männlich
Mitglied
Beiträge: 35
AW: Qualitativer Mangan Nachweis

Was habt ihr blos alle für komische Trennungsgänge oO unser haben prima geklappt (bis auf die üblichen standard macken und waren weitaus übersichtlicher).

Haste beim HCl/H2O2 Kochen einen Rückstand? Vielleicht hängt dir das Mangan in irgendeiner Verbindung fest, wobei mir grad keine Einfällt die gängigerweise im Quali vorkommen könnte.

Mit NH3OH fällen? Diese Verbindung sollte nicht wirklich realisierbar sein.
Keine Ahnung wie eure Analysen im ganzen aussehen aus denen du Mangan nachweisen musst. Normalerweise erhöht man dann den ph-Wert mit Ammoniumcarbonat auf 5-6. Dadurch bleiben Zink, Cobalt, Nickel und Mangan als Amminkomplexe in Lösung anstatt bei der Hydroxidfällung mitzufallen. So kann man diese Gruppe vom Rest nach der Fällung abtrennen. Die Lsg. dann mit NH3 auf ph7 bringen, Mangan mit H2S als Sulfid fällen. In Essigsäure löst sich dann nur das Mangansulfid wieder auf und kann unter verkochen des H2S mit Ammoniak und H2O2 als Braunstein nachgewiesen werden.

Was sich auch empfiehlt ist die Oxschmelze aus der Ursubstanz und falls vorhaden aus den Rückständen. Wenn du was grün oder grün blaues (blau allein eher eine Störung) dann deutet das auch Mangan an. Die Oxschmelze kann mann dann noch letztendlich in Essigsäure geben uns beobachten ob direkt eine Dissproportionierung zu Braundstein und Permanganat abläuft.

mfg
Oliver
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