Verfahrenstechnik und Technische Chemie
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Alt 11.09.2019, 17:58   #16   Druckbare Version zeigen
Blaupunkt Männlich
Mitglied
Themenersteller
Beiträge: 4
AW: Trennung Lewis Säure und organischen Verbindungen

Hallo und vielen Dank für die zahlreichen Antworten.

Also kurz zusammengefasst:

Ich könnte in Ethylalkohol das Magnesiumchlorid zugeben und erhalte ja die Lewis Säure. Danach würde ich das Harz (Fichtenharz) dazugeben.

Der nächste Schritt wäre Waschbenzin dazugeben und dieses mit Wasser ausschütteln. Das Harz würde sich in der Waschbenzinschicht ansiedeln, weil dieses nicht mit Wasser löslich ist. Nach abtrennen der beiden Phasen könnte ich das Lösungsmittel im Wasser-Magnesium-Ethylalkohol Gemisch abdampfen und anschliessen das Wasser Magnesiumgemisch im Ofen trocknen (>118°). Sodass ich wieder trockenes Magnesiumchlorid habe. Habe ich das richtig verstanden? Falls ja würde ich gleich mit dem schriftlichen Teil beginnen.

Hätte nicht gedacht, dass so eine kleine Aufgabe, so ein grosses Thema mit sich bringt. Am Anfang dachte ich mit der Arbeit bin ich schnell durch. Jetzt weiss ich auch warum unser Lehrer 10 - 15 Seiten verlangt. hihi Diese kann ich nun sicher füllen.

Gebt mir doch ein kurzes Feedback. Ganz liebe Grüsse
Blaupunkt ist offline   Mit Zitat antworten
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Alt 11.09.2019, 18:25   #17   Druckbare Version zeigen
chemiewolf Männlich
Mitglied
Beiträge: 22.987
AW: Trennung Lewis Säure und organischen Verbindungen

Zitat:
Zitat von Blaupunkt Beitrag anzeigen
könnte ich das Lösungsmittel im Wasser-Magnesium-Ethylalkohol Gemisch abdampfen und anschliessen das Wasser Magnesiumgemisch im Ofen trocknen (>118°). Sodass ich wieder trockenes Magnesiumchlorid habe.
nein, du erhältst so kein MgCl2 zuzrück, sondern ein Magnesium-oxid-hydrat, das kaum oder kein Chlorid enthält
__________________
The State Senate of Illinois yesterday abandoned its Committee on Efficiency and Economy for reasons of 'efficiency and economy'.
De Moines Tribune, 6 February 1955
chemiewolf ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 11.09.2019, 18:39   #18   Druckbare Version zeigen
Fulvenus Männlich
Mitglied
Beiträge: 22.447
AW: Trennung Lewis Säure und organischen Verbindungen

Ich verstehen den didaktischen Ansatz bei dieser Aufgabe überhaupt nicht.Warum wird nicht eine normale Synthese mit den verschiedenen Schritten(Reaktion, Aufarbietung des Ansatzes,Gewinnung/Reinigung der Produkte) theoretisch durchgenommen.
Zu deiner Zusammenfassung:
Magnesiumchlorid ist per se eine (schwache) Lewissäure.
Das wasserfreie MgCl2 löst sich noch merklich in Ethanol(ca. 7 g/100 ml).
Du hättest also u.U. eine Lösung von MgCl2 in Ethanol.
Das Harz kann sich ebenfalls in Ethanol lösen,du hättest dann eine homogene Mischung aus Lösungsmittel Ethanol und den beiden Komponenten MgCl2 und Fichtenharz(welches selbst ein kimplexes Gemisch darstellt).
Falls dies den Reaktionsansatz darstellen soll,folgt nun die Aufarbeitung durch Hydrolyse des Ansatzes und Extraktion mit einem "geeigenten" LM.
Bei der Hydrolyse löst sich das Magnesiumchlorid in Wasser,Das Ethanol kann als Lösungsvermittler für das Harz in Wasser dienen,hängt von den Mengenverhältnissen ab.
Im unpolaren Waschbenzin als Extraktionsmittel löst sich vermutlich das Harz
aureichend gut,das MgCl2 bleibt in der wäßrigen Phase.
Das Ethanol wird(z.T) mitextrahiert.
Bei der üblichen organischen Synthese wird die organische Phase(hier Waschbenzin + Harz +..) getrocknet,eigeengt und das Rohprodukt aufgereinigt,falls nötig.
Die wäßrige Phase enthält u.U. noch etwas Ethanol,dazu gelöstes Magnesiumchlorid und u.U. etwas Harzbestandteile.
Engt man die wäßrige Phase ein,wird das Salz als Hexahydrat auskristallisieren.
Ob man das Hexahydrat in die wasserfreie Form überführen soll,ist in der Aufgabe nicht eindeutig formuliert.
Soll dies jedoch geschehen,muß man im HCl-Gasstrom erhitzen,da man sonst Mg(OH)Cl oder sogar nur MgO erhält.

Fulvenus!
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hplc, lewis säure, trennung

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