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Alt 12.01.2018, 20:39   #1   Druckbare Version zeigen
gillan  
Mitglied
Themenersteller
Beiträge: 521
Laktose nach Luff-Schoorl

hallo
könnte mir jemand bei der aufgabe helfen?

Von einem Milchpulver wernden etwa 10 g in einem 250 mL messkolben eingewogen. Nach dem Lösen und Klären wird bis zur Marke aufgefüllt und filtriert (Lösung A).
Von der Lösung A werden bei Probe 1 20 mL auf 100 mL verdünnt und hiervon werden 25 mL für die Bestimmung des Laktose Gehaltes nach Luff-Schoorl eingesetzt. Bei der Probe 2 werden 25 mL auf 100 mL verdünnt und anschließend 25 mL dieser Lösung für die Bestimmung des Laktose Gehaltes nach Luff School verwendet.

wieviel g Laktose ist in 100 g des Milchpulvers enthalten?

Einwaagen: Probe 1: 10,2187 g
Probe 2: 9,9326 g

Verbrauch an 0,1 N Thiosulfat Lsg:
Probe 1: Durschnitt: 10,25 mL
Probe 2 Durschnitt: 8,17 mL
Blindwert 24,24 mL

Mein ANsatz:

Je nach vorliegender Zuckerart muss man ja aus einer Tabelle (anhang) den exakten wert durch Interpolation bestmmen.
Hab dann für Probe 1:

48,5 mg + ((3,8 mg * 0,99 mL)/ 1 mL) = 52,162 mg

Probe 2:

59,9 mL + ((3,9 mg * 0,07 mL)/1 mL) = 60,173 mg

ICh dachte das wäre die lösung, aber offenbar soll bei probe 1 25,2 mg Lactose rauskommen und bei Probe 2 24,2 und ich verstehe nicht wieso.

Meine ergebnisse sind als Zwischenlösung richtig, aber es geht offenbar noch weiter und ich verstehe nicht wieso...bei Probe 2 steht noch : 60,173 *40 / 9,9326 *1000 = 0,2422 = 24,22 g auf 100 g keine Ahnung woher die Zahlen kommen, kann mir jemand helfen?

danke !
gillan ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 13.01.2018, 06:46   #2   Druckbare Version zeigen
imalipusram  
Mitglied
Beiträge: 6.407
AW: Laktose nach Luff-Schoorl

Für jemanden, der mit der Methode nicht vertraut ist, sind Deine Rechnungen leider nicht nachvollziehbar. Bitte ausführlich und vor allem Einheiten dazuschreiben! Wieso greift diese Unsitte eigentlich immer weiter um sich?
Und die Chemie, die hinter der Methode steht, erklären.
__________________
I solemnly swear that I'm up to no good!
伍佰 (WuBai - Run run run!) (ein Musikvideo mit dem Bambushaus und dem imalipusram unter den Statisten)
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Und so gehts hier manchmal zu (sowas Ähnliches wie Fronleichnam, hier wird TuDiGong, dem Erdgott, tüchtig eingeheizt!) Oder so (auch ungeeignet für Gefahrstoffphobiker) und so und so.
imalipusram ist gerade online   Mit Zitat antworten
Alt 13.01.2018, 15:00   #3   Druckbare Version zeigen
gillan  
Mitglied
Themenersteller
Beiträge: 521
AW: Laktose nach Luff-Schoorl

mir wäre auch schon sehr geholfen, wen mir jemand sagen kann wie ich auf eine verdünnung von 40 komme bei diesem Versuch?

Von einem Milchpulver werden etwa 10 g in einem 250 mL messkolben eingewogen. Nach dem Lösen und Klären wird bis zur Marke aufgefüllt und filtriert (Lösung A).
Von der Lösung A werden bei Probe 1 20 mL auf 100 mL verdünnt und hiervon werden 25 mL für die Bestimmung des Laktose Gehaltes nach Luff-Schoorl eingesetzt. Bei der Probe 2 werden 25 mL auf 100 mL verdünnt und anschließend 25 mL dieser Lösung für die Bestimmung des Laktose Gehaltes nach Luff School verwendet.

Weil ich komme auf eine Verdünnung von 25, weil ja 20 mL abgenommen werden 20/250
gillan ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 13.01.2018, 18:12   #4   Druckbare Version zeigen
Fulvenus Männlich
Mitglied
Beiträge: 20.986
AW: Laktose nach Luff-Schoorl

Das Ansetzen der Lösung A ist eigentlich keine Verdünnung,da wird ein Feststoff in Lösung gebracht.
Erst danach kommt es zur Verdünnung,wenn ein bestimmtes Volumen dieser Lösung A auf ein größeres Volumen durch Zugabe von Lösungsmittel gebracht wird.
Bei Probe 1 20 ml auf 100 ml(Faktor 5)
Bei Probe 2 25 ml auf 100 ml(Faktor 4).
Davon werden jeweils 25 ml für die Messung entnommen,wo man die Menge an Cu(I),bzw. Lactose iodometrisch bestimmt.
Hat man also bei Probe 1 einen Gehalt von x mg Cu(I) oder Lactose in diesen 25 ml ermittelt,beträgt der Gehalt in den 100 ml das Vierfache(nicht Konzentration).
Diese Menge an Cu(I)/Lactose entspricht der Menge,die in den 20 ml aus Lösung A enthalten war.Die Gesamtmenge in den ursprünglichen 250 ml(und damit in den 10 g)
ist bei Probe 1 dann das 12,5 fache(250:20).
Bei Probe 2 ist der Gehalt bei der Messlösung höher,da mehr an Lösung A enthalten war.Hier dann aber nur noch Faktor 10,um auf den Gehalt der Lösung A zu kommen.
Dort wäre dann der "Verdünnungsfaktor 40" gegeben(Faktor 4 * Faktor 10).

Fulvenus!
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