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Alt 11.01.2018, 14:46   #1   Druckbare Version zeigen
NigelWithCheese Männlich
Mitglied
Themenersteller
Beiträge: 3
Lachen Säurebeständigkeit von Chrom

Hallo liebes ChemieOnline Forum,

ich habe ein Problem mit einer Hausaufgabe. Diese lautet wie folgt:

Ermitteln sie, ob bzw. welche der angegebenen Überzüge bei Beschädigung der schützenden Oxidschicht des Chroms (Chrom liegt frei) durch die Salzsäure der angegebenen Konzentration angegriffen werden. Berechnen Sie ab welcher Oxoniumionen -Konzentration die Chromschicht selbst gerade nicht mehr angegriffen wird.

Zur Information: Es handelt sich um ein unbekanntes Metallstück, das zuerst mit einer Kupfer- , dann einer Nickel- und einer Chromschicht durch Galvanisierung überzogen wurde. Die Konz. der Salzsäure beträgt 10^-5 mol/L.
Zusätzlich sind auch die Standardelektrodenpotentiale von Kupfer, Nickel, Chrom und Eisen gegeben.

Nun zu meiner Frage: Wie berechne die Konzentration der H3O+ -Ionen? Hat es etwas mit der Bildung eines Lokalelements zu tun und gibt es einen Grenz-pH-Wert wo Chrom nicht mehr angegriffen wird?

Danke im Vorraus
NigelWithCheese ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 11.01.2018, 17:33   #2   Druckbare Version zeigen
Fulvenus Männlich
Mitglied
Beiträge: 20.462
AW: Säurebeständigkeit von Chrom

Du mußt hier die Nernst-Gleichung anwenden,da das Redoxpotential pH-abhängig ist und damit von der Konzentration an Oxoniumionen.
Chrom wird als einziges der drei Metalle(wozu das "Eisenpotential",wenn Metall unbekannt) von Salzsäure überhaupt angegriffen,da es in der Spannungsreihe unter Wasserstoff steht:https://de.wikipedia.org/wiki/Elektrochemische_Spannungsreihe#Elektrochemische_Spannungsreihe .

Fulvenus!
Fulvenus ist offline   Mit Zitat antworten
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Alt 14.01.2018, 17:51   #3   Druckbare Version zeigen
NigelWithCheese Männlich
Mitglied
Themenersteller
Beiträge: 3
AW: Säurebeständigkeit von Chrom

Zitat:
Zitat von Fulvenus Beitrag anzeigen
Du mußt hier die Nernst-Gleichung anwenden,da das Redoxpotential pH-abhängig ist und damit von der Konzentration an Oxoniumionen.
Ok, aber wie muss ich diese Konzentration in die Gleichung einsetzen und wie löse ich die auf?
NigelWithCheese ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 14.01.2018, 17:53   #4   Druckbare Version zeigen
NigelWithCheese Männlich
Mitglied
Themenersteller
Beiträge: 3
AW: Säurebeständigkeit von Chrom

Zitat:
Zitat von Fulvenus Beitrag anzeigen
Du mußt hier die Nernst-Gleichung anwenden,da das Redoxpotential pH-abhängig ist und damit von der Konzentration an Oxoniumionen.
!
Und wie setze ich das in die Gleichung ein wenn ich nicht die Konz. von Chrom kenne?
NigelWithCheese ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 15.01.2018, 16:08   #5   Druckbare Version zeigen
jag Männlich
Mitglied
Beiträge: 17.800
AW: Säurebeständigkeit von Chrom

Man benötigt hier das Potenzial der Reaktion

H+ + 2e- -> H2

was ja auch konzentrationsabhängig ist:

U = U + 0,059/2*log (H+)2

Eingesetzt:

U = 0 + 0,059/2 * log (10-5)2
U = - 0,0295

Es wird also Chrom angegriffen, da es einen Wert von unter -0,0295 hat.

Gruß

jag
__________________
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Aus gegebenem Anlass: Alle Rechnungen überprüfen, da keine Gewähr. - Fragen bitte im Forum stellen.
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chrom, elektrochemie, salzsäure

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