Physikalische Chemie
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Physikalische Chemie Ob Elektrochemie oder Quantenmechanik, das Feld der physikalischen Chemie ist weit! Hier könnt ihr Fragen von A wie Arrhenius-Gleichung bis Z wie Zeta-Potential stellen.

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Alt 24.02.2009, 12:25   #1   Druckbare Version zeigen
Klumbi weiblich 
Mitglied
Themenerstellerin
Beiträge: 36
Potentiometrische Titration - EMK

Huhu,
ich habe einige Schwierigkeiten mit einer potentiometrischen Redoxtitration. Also ich habe schon eine solche Titration gemacht und weiß auch wie die zugehörige Kurve dazu aussieht etc. Aber irgendwie bin ich gerade unsicher, welches Standardpotential ich denn bei der Berechnung von verschiedenen Zugabemengen des Stoffes B in eine Vorlage A benötige, wenn ich gegen Ag/AgCl als Bezugselektrode titriere.
Die zugehörige Gleichung die ich benötige lautet doch
EMK = E* + RT/zF x ln(cox/cred)oder?
Nun ist mir aber nicht klar, was genau ich für das Standardpotential einsetze?! Also eigentlich bräuchte ich doch das Standardpotential von der Vorlage A, oder? Schließlich titriere ich da ja hinein...Andererseits gebe ich B hinein, was dafür sprechen würde, die Differenz der beiden zu bilden.
Und die Veränderung der Konzentration... also bei cox ist es ja klar, dass sie sich verändert, je nachdem wie viel ich dazugebe. Aber da ich die EMK ja für das "Gemisch" ausrechne, ist es doch notwendig, dass ich irgendwie auch das Volumen betrachte, was ich insgesamt dann habe, oder? Ist irgendwie schwer zu erklären...

Vielen Dank schonmal
Grüße
Klumbi
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Alt 24.02.2009, 12:47   #2   Druckbare Version zeigen
ricinus Männlich
Moderator
Beiträge: 23.903
AW: Potentiometrische Titration - EMK

Vor dem Äquivalenzpunkt ist das Redoxpaar A potentialbestimmend, nach dem Äquivalenzpunkt das Redoxpaar B.

lg
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Alt 24.02.2009, 13:27   #3   Druckbare Version zeigen
Klumbi weiblich 
Mitglied
Themenerstellerin
Beiträge: 36
AW: Potentiometrische Titration - EMK

Okay... das hilft mir schonmal weiter. Irgendwie komisch, dass ich vor dem Äquivalenzpunkt das E* von A und nach dem ÄP das E* von B nehme... Und was ist mit der Bezugselektrode? Da kann ich das E* ignorieren?
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Alt 24.02.2009, 13:31   #4   Druckbare Version zeigen
ricinus Männlich
Moderator
Beiträge: 23.903
AW: Potentiometrische Titration - EMK

Die Bezugselektrode hat ein konstantes Potential - das ist ja der Sinn einer Bezugselektrode, oder ?
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"Old geochemists never die, they merely reach equilibrium." (Antonio C. Lasaga ?)
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Alt 24.02.2009, 13:36   #5   Druckbare Version zeigen
Klumbi weiblich 
Mitglied
Themenerstellerin
Beiträge: 36
AW: Potentiometrische Titration - EMK

Ja... das ist soweit klar... aber dass ich sie deshalb ignorieren darf, wusste ich nicht.
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Alt 24.02.2009, 14:49   #6   Druckbare Version zeigen
ricinus Männlich
Moderator
Beiträge: 23.903
AW: Potentiometrische Titration - EMK

Die Bezugselektrode hat ein konstantes Potential. D.h. dass das was du misst, die Differenz zwischen dem Potential der Elektrode (irgendeine inerte Elektrode z.B. Pt) in der Lösung ist und dem der Bezugselektrode...Bei der Berechnung des Potentials des interessierenden Redoxpaares in der Lösung kannst du also das Potential der Bezugselektrode nicht "ignorieren", aber es ist ungemein praktisch, dass man es als konstant auffassen darf.

lg
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Alt 29.03.2012, 16:47   #7   Druckbare Version zeigen
Ryan21 Männlich
Mitglied
Beiträge: 3.097
AW: Potentiometrische Titration - EMK

Hallo,

ich machhe diesen Thread mal wieder auf, da ich dsa gleiche PRoblem habe.

Ich habe eine potentiometrische Titration von Eisen(II) und Permanganat gemacht. Nach jedem zugegebenen ml Permanganat haben ich die EMK gemessen. Als Elektroden haben wir eine Ag/AgCl-Elektrode als Bezug und eine Pt-Elektrode als Arbeitselektrode genutzt.

Meine Frage hierzu: wie kann ich die EMK am ÄP der Titration berechnen? (Brauche ich fürs PRotokoll)
Wie muss ich das konstante Potential der Ag/AgCl-Elektrode berücksichtigen?

Vielen Dank im VOraus.

LG Ryan
Ryan21 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 29.03.2012, 17:49   #8   Druckbare Version zeigen
ricinus Männlich
Moderator
Beiträge: 23.903
AW: Potentiometrische Titration - EMK

Was ist denn mit dem Reaktionsquotient am Endpunkt los ?
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Alt 29.03.2012, 19:06   #9   Druckbare Version zeigen
Ryan21 Männlich
Mitglied
Beiträge: 3.097
AW: Potentiometrische Titration - EMK

Was meinst du damit genau?
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