Physikalische Chemie
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Physikalische Chemie Ob Elektrochemie oder Quantenmechanik, das Feld der physikalischen Chemie ist weit! Hier könnt ihr Fragen von A wie Arrhenius-Gleichung bis Z wie Zeta-Potential stellen.

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Alt 07.02.2017, 18:34   #1   Druckbare Version zeigen
Endbreaker Männlich
Mitglied
Themenersteller
Beiträge: 2
Elektrische Leitfähigkeit einer Lösung

Hi!

Kann mir jemand erklären, wie ich die elektrische Leitfähigkeit einer Lösung berechne, in der eine bestimmte Konzentration eines Salzes vorliegt.
(Sagen wir 0.1 mol/l NaCl)

Und was ist genau der Unterschied zwischen der molaren Leitfähigkeit, der spezifischen Leitfähigkeit und der molaren Grenzleitfähigkeit?

Ich danke euch recht herzlich für eure Antworten!
Endbreaker ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 08.02.2017, 20:13   #2   Druckbare Version zeigen
Auwi Männlich
Mitglied
Beiträge: 9.766
AW: Elektrische Leitfähigkeit einer Lösung

Normalerweise geht man bei wässerigen Lösungen von Tabellenwerten aus, die als "Ionenäquivalentleitfähigkeiten" tabelliert sind.
Für {Na^+\ } steht dort ein Wert von z.B. {\lambda (Na^+)=50,10{cm^2\over \Omega \cdot mol}} bei 25°C
Für {Cl^-\ } beträgt der Wert 76,35
Das Wort äquivalent bezieht sich dabei gleichzeitig auf die Ionenladung z = 1.
Die molare Äquivalentleitfähigkeit von NaCl in wässeriger Lösung setzt sich aus den Werten der Ionenäquivalentleitfähigkeiten zusammen:
{\Lambda (NaCl)=\lambda (Na^+) + \lambda (Cl^-) = 120,45\ {cm^2\over \Omega \,mol}}
Da die molarität hier aber 0,1 mol/l beträgt, ist die
elektrische Leitfähigkeit {\gamma\ } dieser Lösung wegen
{\gamma = \Lambda \cdot c\ \ =12,045\ {cm^2\over \Omega\cdot mol}}
Weil der Sprachgebrauch dieser Zusammenhänge aber nicht ganz einheitlich ist, schau Dir das mal etwas genauer in Deinem einschlägigen Lehrbuch an. Der Meßwert einer solchen Leitfähigkeitsmessung hängt nämlich auch noch von der Geometrie der Meßzelle ab.
Auwi ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 08.02.2017, 20:28   #3   Druckbare Version zeigen
Endbreaker Männlich
Mitglied
Themenersteller
Beiträge: 2
AW: Elektrische Leitfähigkeit einer Lösung

Danke!

Kann jemand mir noch erklären, wann man genau das Kohlrausche Quadratwurzelgesetz anwendet?
Endbreaker ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 08.02.2017, 21:22   #4   Druckbare Version zeigen
Auwi Männlich
Mitglied
Beiträge: 9.766
AW: Elektrische Leitfähigkeit einer Lösung

Du bist anscheinend "Lernresistent".
Denn sowohl unter "Quadratwurzelgesetz von Kohlrausch"
als auch unter
"Grenzleitfähigkeit"
findest Du sofort die Antwort. Bei sogenannten starken Elektrolyten kann man aus der Konzentrationsabhängigkeit der gemessenen Leitfähigkeiten die Grenzleitfähigkeit ermitteln. Wenn Du jetzt noch weißt, was starke Elektrolyten sind, und was sogenannte "schwache" sind, weißt Du schon alles !
Auwi ist offline   Mit Zitat antworten
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Stichworte
elektrochemie, leitfähigkeit, lösung, salze

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