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Alt 09.04.2018, 11:11   #1   Druckbare Version zeigen
Viktor  
Mitglied
Themenersteller
Beiträge: 8
Herstellung von "Ionic conductors" aus Polyacrylamide (PAM) und lithium chloride (LiCl)

Hallo alle zusammen , ich brauche für meinen Versuchsaufbau elastische Elektroden „ionic cnductors“, da ich leider kein Chemiker bin und ich riesen Respekt vor Chemikalien habe, würde ich euch bitten folgendes auch anzuschauen ob bei der Zusammensetzung der Lösung die Proportionen auch stimmen.

Diese elastischen Elektroden sollen aus polyacrylamide (PAM) und Lithiumchloride (LiCl) synthetisiert werden. Laut Angaben aus einem wissenschaftlichen Artikel werden für eine Liter Lösung folgende Mengen und Stoffe benötigt (Angaben in Gramm):
(LiCl) Lithiumchloride (8M) 339,12 g
(AAm) Acrylamide (2,2 M) 156,376 g
(MBAA) N,N'-methylenebisacrylamide (0.06 wt% von AAm) 0,094 g
(AP) Ammonium persulfate (0.17 wt% von AAm) 0,266 g
(TEMED) N,N,N',N'-tetramethylethylenediamine (0.05 wt% von AAm) 0,078 g

Ein Liter Lösung ist viel zu viel für meine Anwendungen. Wenn ich z.B. nur 130 ml Lösung herstellen will, komme ich mit folgender Formel: (Menge pro einen Liter)/1000*(benötigte Menge, in meinem Fall:130)

auf folgende Werte (Angaben in Gramm):

(LiCl) 44,086 g
(AAm) 20,329 g
(MBAA) 0,012 g
(AP) 0,035 g
(TEMED 0,010 g

Bei der Abwiegung der Mängen ist mir 44 Gramm LiCl auf 130 ml „entionisiertes Wasser“ etwas zu viel vorgekommen , bevor ich das Zeug ins Wasser schütte, habe ich mir gedacht ich frage lieber Leute die sich damit auskennen nochmal nach ob meine Rechnereien auch stimmen. Ich würde euch bitte sich die Mengen anzuschauen ob es so wie ich es ausgerechnet habe auch stimmen könnte.
Vielen Dank, ich freue mich für jede Hilfe und viel Spaß beim Rechnen .
Viktor ist offline   Mit Zitat antworten
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Alt 09.04.2018, 12:34   #2   Druckbare Version zeigen
FK Männlich
Moderator
Beiträge: 61.247
AW: Herstellung von "Ionic conductors" aus Polyacrylamide (PAM) und lithium chloride (LiCl)

Nachgerechnet, ist ok.

Gruß,
Franz
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Alt 09.04.2018, 13:02   #3   Druckbare Version zeigen
imalipusram  
Mitglied
Beiträge: 6.493
AW: Herstellung von "Ionic conductors" aus Polyacrylamide (PAM) und lithium chloride (LiCl)

Zitat:
Zitat von Viktor Beitrag anzeigen
AAm) Acrylamide (2,2 M) 156,376 g (MBAA) N,N'-methylenebisacrylamide (0.06 wt% von AAm) 0,094 g
Vor den beiden hab bitte Respekt. Acrylamid ist ein potentes Neurotoxin mit akkumulierender Wirkung. Einweghandschuhe aus Nitril (Latex ist ungeeignet, da nicht beständig), Schutzbrille, möglichst nicht selbst abwiegen (und wenn, dann Staubbildung und Einatmen unbedingt vermeiden), lieber fertige Lösungen kaufen, die polymerisieren idR auch besser, da diese bereits entgast sind. Abfälle vor dem Entsorgen polymerisieren.
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Und so gehts hier manchmal zu (sowas Ähnliches wie Fronleichnam, hier wird TuDiGong, dem Erdgott, tüchtig eingeheizt!) Oder so (auch ungeeignet für Gefahrstoffphobiker) und so und so.
imalipusram ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 09.04.2018, 13:36   #4   Druckbare Version zeigen
FK Männlich
Moderator
Beiträge: 61.247
AW: Herstellung von "Ionic conductors" aus Polyacrylamide (PAM) und lithium chloride (LiCl)

Das zu verwendende Wasser vorher auskochen, um gelösten Sauerstoff zu entfernen, der bei der Polymerisation stören könnte.
Natürlich informierst Du Dich erst über die physiologischen Eigenschaften der Rohstoffe.
Bis auf LiCl sind alle sensibilisierend, das Amin ist stark ätzend; zur Toxizität des Acrylamids hat Imalipusram schon was gesagt.

Gruß,
Franz
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elektroden, herstellung, lithiumchloride, polyacrylamide

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