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Schule/Ausbildungs- & Studienwahl Hier könnt ihr euch über verschiedene Möglichkeiten für eure Zukunft erkundigen oder eure Erfahrungen weitergeben.

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Alt 22.02.2015, 17:11   #1   Druckbare Version zeigen
lapis_philosophorum  
Mitglied
Themenersteller
Beiträge: 57
Ausbildung oder Zweitstudium nach Master?

Hallo erstmal
Ich habe mich heute hier angemeldet, um mich mal bezüglich eines Gedankenganges auszutauschen, der mich schon seit Längerem beschäftigt. Vielleicht könnt ihr mir da ja weiterhelfen. So, jetzt muss ich erstmal, etwas weiter ausholen, damit es verständlich ist:

Erstmal um es kurz zusammen zu fassen, folgendes über mich:
Ich bin 26 Jahre alt und werde voraussichtlich diesen Sommer mit meinem Master in Molekularbiologie fertig sein. Berufserfahrung habe ich noch keine. Soweit so gut bzw. schlecht. Bisher wurde mir und auch meinem Umfeld an der Uni immer wieder gesagt, dass es für Biologen nicht wirklich so rosig aussieht auf dem Arbeitsmarkt. Da ich von Natur aus eher dazu neige, mir meine Zukunft eher schwarz auszumalen, hat mir das natürlich nicht gerade dabei geholfen, die Dinge gelassener zu sehen.

Um die Situation nun noch etwas komplizierter zu machen, kommt nun noch hinzu, dass ich mich gleichermaßen ziemlich für Chemie interessiere (in der Oberstufe hatte ich sogar Bio abgewählt und einen Chemie-LK belegt, ursprünglich hatte ich auch erstmal vorgehabt, nicht Bio, sondern Chemie zu studieren)und dass mich vor allem das praktische Arbeiten im Labor interessiert, weniger das Lesen von Papern oder reine Bürotätigkeiten.

Als ich mit 19 mein Abitur hatte, da habe ich mich nicht groß damit auseinander gesetzt, ob ich eine Ausbildung machen möchte, oder ob ich studieren möchte. Für mich war einfach klar, dass ich - da ich ein Abitur habe - auch studieren werde (in meiner Familie sehen das alle so, aber ich stamme nicht aus einer Akademikerfamilie). Ich habe mich also damals nicht so wirklich damit auseinander gesetzt, was ich inzwischen bereue, aber jetzt kann ich es auch nicht mehr ändern.

Nun ist es ja so, dass je höher der Abschluss, desto weniger arbeitet man selber noch praktisch. Da kommen dann ja eher die (reinen) Bürojobs auf einen zu, wie ich das jetzt verstanden habe. Was mich nicht wirklich reizt. (Ich denke, deswegen wird eine Promotion nach dem Master für mich auch nicht wirklich in Frage kommen.) Als ich noch mitten im Bachelorstudium war, habe ich mich deswegen auch ab und an gefragt, ob es nicht besser gewesen wäre, garnicht zu studieren, sondern eine Ausbildung zum BTA zu machen, aber da ich damals schon fast fertig war mit dem Bachelor, wollte ich das nicht einfach so hinwerfen. Dass ein Bachelor auf dem Arbeitsmarkt mit einem TA konkurriert, weiß ich, allerdings habe ich auch da von vielen Seiten gehört, dass die TAs immer besser wären und auch bevorzugt eingestellt werden würden, da sie preiswerter wären als ein Akademiker und mehr praktische Erfahrung hätten. Deshalb (weil ich das ganze ja nicht umsonst gemacht haben wollte), war mir dann auch klar, dass ich nach dem Bachelor noch den Master dranhängen werde. Heißt also nun zwangsläufig schonmal weniger praktische Arbeit und mehr Verantwortung?

Da ich aber wie schon gesagt, noch keine eigene Berufserfahrung habe und dann mit dem Master frisch von der Uni käme, kann ich das alles natürlich auch nicht so wirklich abschätzen (aber ein gutes Gefühl habe ich irgendwie nicht...). In den Stellenausschreibungen steht sehr oft was davon, dass man am Besten schon bestimmte Techniken beherrschen sollte (was ich meistens nicht tue) und am Besten auch schon Berufserfahrung (in dem Bereich) mitbringen sollte (was ich auch nicht habe). Warum sollte dann ausgerechnet ich eingestellt werden, wenn es genügend andere Bewerber gibt, die eins oder beides davon aufweisen? Klar, irgendwann muss man mal irgendwo anfangen, aber ich fühle mich -trotz des Masterabschlusses- so unfertig und nicht wirklich gut qualifiziert.

Wie ich oben schon erwähnte, interessiere ich mich auch sehr für die Chemie. Damals habe ich mich nicht an das Chemiestudium getraut, weil ich die Befürchtung hatte, dass ich mit dem Mathematikanteil nicht klar kommen würde. Ob ich das (jetzt) könnte oder nicht, weiß ich nicht, aber ich habe nun im Internet schon öfters gelesen, dass es nicht ganz so schlimm sein würde, denn es würde quasi an der Uni nochmal von Anfang an (also ab Oberstufenmathe) gelehrt werden. Wie es der Zufall so wollte, arbeite ich nun für meine Masterarbeit nicht molekular, sondern mit (bio)chemischen Methoden (HPLC, Extraktionen, Photometrie) und ich merke einfach, dass mir diese Arbeit sehr viel Spass bereitet, ich glaube sogar mehr als die molekulare Arbeitsweise. Und ich merke leider auch, wie wenig ich (darüber) weiß. Einerseits ist das frustrierend, andererseits weckt es bei mir auch den Willen, mehr darüber zu lernen. In meiner Arbeitsgruppe befinden sich unter den Mitarbeitern fast ausschließlich Chemiker und wann immer ich kann, stelle ich ihnen meine Fragen.

Dabei ist mir auch aufgefallen, wie verschieden doch die Herangehensweisen und Betrachtungsweisen zwischen Chemikern und Biologen sind....
Und da mich die Chemie auch sehr interessiert und ich es sehr schade finde, mich mit diesem Gebiet quasi garnicht mehr zu beschäftigen, ist in mir der Gedanke gereift, abseits von meinem Dasein als Biologe noch etwas Chemisches machen zu wollen. Erwünschen tue ich mir davon ein besseres Verständnis von der Chemie und ich würde gerne die Denkweise eines Chemikers erlangen (hört sich komisch an oder?). Damit ich quasi über beides verfüge. Irgendwie habe ich das Gefühl, dass ich nur die eine Seite von der Sache verstehe, aber eben auch nur so halb, weil mir die andere Seite fehlt bzw. ich nicht so darüber verfüge, wie ich gerne würde. Außerdem würde ich gerne über das Wissen und die Fähigkeiten verfügen könne, um auch in einem chemischen Labor arbeiten zu können (ich kenne mich z.B. nur mit einer Handvoll von Glasgeräten aus, von den Versuchsaufbauten ganz zu schweigen).

Ich frage mich also, wenn man bedenkt, dass ich schon 26 bin und dieses Jahr dann meinen Master haben werde, wie ich das angehen soll. Und ob es überhaupt einen Sinn macht, was ich mir da vorstelle, oder ob es eben einfach nur eine "nette Idee" ist, aber nichts weiter.
Die erste Frage, die ich mir stelle ist, ob es mehr Sinn machen würde, in anbetracht meine Alters und meines Abschlusses eine Ausbildung zum CTA oder Chemielaborant anzufangen oder ob ich mich dann diesmal einfach an das Chemiestudium heranwagen sollte.

Auf jeden Fall habe ich vor, mich diesbezüglich noch bei der allgemeinen Studienberatung und auch direkt beim Department für Chemie zu informieren. Und mal bei der Arbeitsagentur nachzufragen, schadet sicher auch nichts.

Gegen die Ausbildung würde sprechen, dass ich ja mit dem Master schon einen höheren Abschluss habe und es somit dann wie eine Art "Rückschritt" wäre, wenn ich dann plötzlich noch eine Ausbildung machen würde. Abgesehen davon kann es ja auch sein, dass das sowieso nicht zur Debatte steht, weil ich durch den Master überqualifiziert bin (habe diese Idee mal meinem Betreuer erzählt und er meinte, ich wäre definitiv überqualifiziert für eine Ausbildung). Weitere Nachteile wären, dass es eben "schulischer" zugeht, mit i.d.R. jüngeren (unreiferen?) Menschen auf eine Berufsschule gehen etc. und da habe ich nicht so wirklich Lust zu, denke ich. Auch kan ich mir denken, dass man im Studium ein tieferes Verständnis der Materie erreicht, als in einer Ausbildung. Für die Ausbildung spräche, dass man dafür Gehalt bekäme und dass man sehr viel praktisch Arbeiten würde (das kam bei uns im Biostudium wirklich zu kurz!).

Und das Studium...es würde mich eher reizen als die Ausbildung, aber kleine Restzweifel bleiben, ob es mir dann nicht doch ZU chemisch wird und/oder ich echt zu doof bin für die benötigte Mathematik (das kann ich nicht abschätzen). Und aufgrund der Erfahrungen im Biostudium halt auch die Befürchtung, dass ich auch dann wieder zu wenig praktische Erfahrung haben werde. Dort wo ich gerne studieren würde, würde der praktische Anteil im Labor die Hälfte vom Studium betragen, was sich ja auf den ersten Blick nicht schlecht anhört (ich denke bei mir im Bachelor Bio war der praktische Anteil wenns hoch kommt 25% oder so). Und natürlich bleibt die Frage, was ich dann mit dem Bachelor in Chemie zusätzlich zum Master in Molekularbio anfangen würde und könnte. Wäre es dann auf dem Arbeitsmarkt nichts weiter als eine kleine, witzlose "Spielerei", wie ein Interessengebiet oder ein Hobby, ganz einfach, weil ich ja schon den höheren Abschluss woanders habe? Was würde mir der Bachelor in Chemie/alternativ die Ausbildung dann nützen? Könnte ich mit dem zusätzlich vorhandenen Master in Bio dann überhaupt einen "chemischen Job" bekommen? Oder wäre ich immer sofort überqualifiziert und würde nur Jobangebote auf meinen Master bezogen bekommen? Klar ein Hintergedanke von dem Plan wäre natürlich, wenn es auf dem Arbeitsmarkt mit Biojobs wirklich so düster wäre, noch als Plan B etwas anderes vorweisen zu können (CTAs scheinen oft gesucht zu werden). Vielleicht kann mir da ja die Arbeitsagentur weiter helfen.

Ein großer Knackpunkt ist natürlich die Sache mit dem Geld. Ich muss ja von etwas leben. Momentan beziehe ich noch Bafög, aber wenn ich den Master habe, brauche ich eine Finanzierungsquelle. Daher habe ich mir überlegt- egal ob ich mich für ein Studium der Chemie oder eine Ausbildung entscheiden würde- erstmal nach dem Masterstudium einen Job zu suchen und dort ein Jahr in Vollzeit zu arbeiten (und auch Geld zu sparen). Bis dahin bin ich dann hoffentlich, zu einem Entschluss gekommen. Wenn ich mich für das Studium der Chemie entscheiden würde, dann könnte ich -im bestmöglichen Fall- den Job dann in Teilzeit weiterführen und den Bachelor in Chemie dann als Teilzeitstudium machen. Das Teilzeitstudium würde dann 12 Semester, also 6 Jahre lang dauern und ich würde dann immer für ein Jahr einen persönlichen Studienplan mit dem Studienbüro zusammen stellt, damit ich das mit dem Job vereinbaren kann. Laut der Prüfungsordnung kann man diesen Bachelor in Chemie auch als Teilzeitstudium absolvieren, aber da man ja auch recht lange im Labor steht, hab ich noch nicht so recht verstanden, wie das funktionieren soll....

Als Vorteil könnte man es so sehen, dass es mir dann rein theoretisch (eigentlich möchte ich ja auch dieses Studium dann abschließen) egal sein könnte, wenn ich das Studium doch nicht schaffen sollte, eben weil ich ja schon den höheren Abschluss in Bio in der Tasche habe (ärgerlich wäre dann nur der finanzielle Aspekt).

Ich glaube das war es jetzt erstmal...ist ziemlich lang geworden...
Ich bin einfach verwirrt und weiß da nicht so recht weiter....Ich habe ja gemerkt, dass ich durch mein Biostudium jetzt einen ganz anderen Horizont und eine andere Denkweise habe im Vergleich zur Zeit vor dem Studium und das möchte ich eben genauso für Chemie erreichen. Und das geht eben nicht einfach so, wenn man mal n paar Fachbücher liest (wenn man die überhaupt inhaltlich versteht als Anfänger). Aber so ganz sicher bin ich eben nicht, ob da eine Ausbildung oder ein Zweistudium (da hätte man ja auch die Option noch weiter den Master zu machen) die bessere Wahl für mich wäre, eben auch da ich ja schon einen Master dann habe. Und ob mir der ganze "Spass" dann auf dem Arbeitsmarkt überhaupt etwas bringt, weiß ich auch nicht. Es wäre natürlich schon, das Wissen einfach als "Privatvergnügen" zu haben, aber wie gesagt, ich merke, dass mir auch das chemische Arbeiten fehlt :/

Was mich auch etwas fertig macht ist, dass ich -obwohl ich demnächst den Master habe- noch immer nicht so recht weiß, was genau ich mal machen möchte. Also mit welchem Thema, welcher Fragestellung, welchen projekten ich mich befassen möchte. Ich weiß eigentlich nur, dass ich im Labor arbeiten möchte...

danke an alle, die bis hierhin gelesen haben

Geändert von lapis_philosophorum (22.02.2015 um 17:26 Uhr)
lapis_philosophorum ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 22.02.2015, 19:51   #2   Druckbare Version zeigen
Caliban Männlich
Mitglied
Beiträge: 607
AW: Ausbildung oder Zweitstudium nach Master?

Ich will jetzt nicht auf alle Punkt eingehen, das kann ich auch gar nicht qualifiziert. Aber zu ein paar Sachen kann ich schon was sagen.

Die Berufsaussichten für Biologen sind ohne Promotion nicht so übermäßig rosig, mit Promotion sieht es aber gar nicht so schlecht aus - zumindest, wenn man im richtigen Gebiet promoviert hat. Ich denke da sieht es für Biologen ein ganzes Stück besser aus, als für Chemiker.
Es gibt ja auch in der Biologie durchaus Bereiche, die der Chemie näher sind als andere. Wirkstoffforschung würde mir da z.B. einfallen.

Die Idee noch einen CTA "oben drauf" zu satteln halte ich für eine komplette Schnappsidee. Für den Job des CTA bist du dann komplett überqualifiziert und als zusätzliche Qualifikation für den Job bringt dich das auch eher nicht voran, es sei denn du willst wirklich als CTA arbeiten. Die Idee noch Chemie zu studieren halte ich nicht für ganz so bekloppt, aber für besonders gut halte ich die Idee auch nicht.
Das sind mindestens weitere 3-4 Jahre, eher mehr, die du "verlierst" nur um im Nachhinein qualifikationstechnisch nicht besser dazustehen als vorher.
Was spricht denn dagegen weiter in der Richtung zu arbeiten, vielleicht im Rahmen einer Promotion, in der du deinen Master gemacht hast und du versuchst dir die Chemie nebenher beizubringen? Ich glaube nämlich nicht, dass sich die Denkweisen von Biologen und Chemikern so fundamental unterscheiden - immerhin sind wir beide Naturwissenschaftler. "Nur" der Hintergrund ist natürlich ein anderer, aber den kann man sich ja aneignen.
Caliban ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 22.02.2015, 20:11   #3   Druckbare Version zeigen
lapis_philosophorum  
Mitglied
Themenersteller
Beiträge: 57
AW: Ausbildung oder Zweitstudium nach Master?

Hey,

naja das mit der Schnapsidee bezüglich der Ausbildung dachte ich mir schon irgendwie
Was du schreibst, klingt für mich auch schlüssig, nur zwei Dinge stören mich daran (vielleicht auch einfach nur persönliche Vorstellungen, die eigentlich garnicht zutreffen):

1. Wie schon gesagt, an einer Promotion stört mich, dass dann eher der Bürojob winkt. Anträge stellen, Paper schreiben, Vorträge halten...es wäre natürlich schmeichelhaft, zu einem der 5 einzigen Menschen auf der Welt zu gehören, die sich mit diesem bestimmten Thema befassen, aber irgendwie reizt mich das alles nicht, was ich da so in meinem Umfeld mitbekomme...
Und das, was ich bisher so über eine wissenschaftliche Carriere, also Promotion und was man danach alles tun muss (möglichst viel publizieren z.b.), erfahren habe, reizt mich nicht wirklich. Ich fühle mich bei dem Gedanken daran ziemlich getrieben und gezwungen, und das mag ich nicht wirklich.

Ich habe mich damit auch noch nicht tiefgehender auseinander gesetzt, aber angenommen ich würde promovieren und hätte dann einen Doktortitel, wenn ich dann einfach keine Lust darauf habe, viel zu publizieren oder "einfach nur so" irgendwo im Labor arbeiten möchte, dann bin ich doch auch schnell "unten durch" oder nicht? Wenn ich dann überhaupt noch die Möglichkeit habe, so zu arbeiten, wie ich es mir vorstelle...daher stelle ich mir das ohne Dr. einfacher vor, aber ich weiß es eben nicht genau.

Ob ich bei dem Studium Zeit verlieren würde, wäre die Frage, da ich ja neben dem Job dann auf Teilzeit studieren würde. Und eigentlich hatte ich es mir schon so vorgestellt, dass ich dann bezüglich der Qualifikationen mehr haben würde, denn:

2.Irgendwie kann ich mir nicht vorstellen, dass es das selbe wäre (sprich genauso "gut"), wenn ich mir die Chemie nebenbei (selber) beibringen würde. Ich hätte ja auf diese Weise auch nicht wirklich die Möglichkeit praktisch in einem chemischen Labor zu arbeiten. Daher war mein Gedanke, dass mich da ein Studium einfach weiter bringt. Klar, ich bin auch jetzt, wenn es zeitmäßig passt, dabei, mich zu belesen und selber weiter zu bilden, aber ob das so reicht? Wenn es so einfach wäre, wozu gibt es dann die Möglichkeit zu studieren? Oder meinst du, dass es in meinem Fall eine andere Vorraussetzung wäre, da ich schon ein naturwissenschaftliches Studium abgeschlossen habe (bzw. bald abgeschlossen habe)?
lapis_philosophorum ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 22.02.2015, 20:13   #4   Druckbare Version zeigen
chemiewolf Männlich
Mitglied
Beiträge: 21.541
AW: Ausbildung oder Zweitstudium nach Master?

Zitat:
Zitat von lapis_philosophorum Beitrag anzeigen
und dass mich vor allem das praktische Arbeiten im Labor interessiert
in vielen Firmen gibt es sogenannte bench chemists, das sind studierte Chemiker (meistens promoviert)ohne personellen Unterbau, die alle Arbeiten im Labor selbst durchführen. Das Ziel der meisten ist es, Laborleiter zu werden. Aber eine mir bekannte Biochemikerin macht das nun schon seit 7 Jahren und sie ist sehr zufrieden.
__________________
The State Senate of Illinois yesterday abandoned its Committee on Efficiency and Economy for reasons of 'efficiency and economy'.
De Moines Tribune, 6 February 1955
einfach mal eine Fanta trinken
chemiewolf ist offline   Mit Zitat antworten
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Alt 23.02.2015, 11:31   #5   Druckbare Version zeigen
Lumpenstrumpf  
Mitglied
Beiträge: 1.047
AW: Ausbildung oder Zweitstudium nach Master?

Zitat:
Zitat von lapis_philosophorum Beitrag anzeigen
Wie es der Zufall so wollte, arbeite ich nun für meine Masterarbeit nicht molekular, sondern mit (bio)chemischen Methoden (HPLC, Extraktionen, Photometrie) und ich merke einfach, dass mir diese Arbeit sehr viel Spass bereitet, ich glaube sogar mehr als die molekulare Arbeitsweise.
Falls du dich wirklich für ein Studium entscheiden solltest, warum dann nicht einen Master, z.B. im Bereich Biotechnologie/Bioprozesstechnik? M.W.n. sind die Jobaussichten in diesen Bereichen auch ohne Promotion nicht so schlecht.

Ansonsten besteht mit einem Master in Biologie die Möglichkeit, auch eine Doktorarbeit mit o.g. Themenschwerpunkt zu machen.
Lumpenstrumpf ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 23.02.2015, 11:37   #6   Druckbare Version zeigen
Lumpenstrumpf  
Mitglied
Beiträge: 1.047
AW: Ausbildung oder Zweitstudium nach Master?

Generell zum Thema Promotion:
Ganz so, dass man danach nur am Schreibtisch sitzt, ist es nicht. Es gibt solche Jobs und solche Jobs und generell ist es momentan nicht soo einfach. Ich kenne aber einige, die nach der Promotion als sogenannte "application scientists" in der Industrie untergekommen sind. Berichte/Paper schreiben gehört dann nunmal auch dazu, ist aber nicht der Hauptteil der Arbeit.

Was du so beschreibst ist eher die akademische Laufbahn, aber es kann dich ja niemand zwingen, nach der Promotion an der Uni zu bleiben.
Lumpenstrumpf ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 12.04.2018, 15:17   #7   Druckbare Version zeigen
chemiewolf Männlich
Mitglied
Beiträge: 21.541
AW: Ausbildung oder Zweitstudium nach Master?

Werbung in eigener Sache? Bitte mal die Forenregeln lesen. Beitrag ist gemeldet
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The State Senate of Illinois yesterday abandoned its Committee on Efficiency and Economy for reasons of 'efficiency and economy'.
De Moines Tribune, 6 February 1955
einfach mal eine Fanta trinken
chemiewolf ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 12.04.2018, 15:46   #8   Druckbare Version zeigen
FK Männlich
Moderator
Beiträge: 61.231
AW: Ausbildung oder Zweitstudium nach Master?

Zitat:
Zitat von chemiewolf Beitrag anzeigen
Werbung in eigener Sache? Bitte mal die Forenregeln lesen. Beitrag ist gemeldet
So war es. Ausgespammt...

Danke und Gruß,
Franz
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Gib einem Mann einen Fisch, und Du ernährst ihn für einen Tag.
Lehre ihn das Fischen, und Du ernährst ihn für sein ganzes Leben.

Nichts, was ein Mensch sich auszudenken in der Lage ist, kann so unwahrscheinlich, unlogisch oder hirnrissig sein, als dass es nicht doch ein anderer Mensch für bare Münze halten und diese vermeintliche Wahrheit notfalls mit allen ihm zur Verfügung stehenden Mitteln verteidigen wird.

Stellt bitte Eure Fragen im Forum, nicht per PN oder Email an mich oder andere Moderatoren! Ich gucke nur ziemlich selten in meine PNs rein - kann also ein paar Tage dauern, bis ich ne neue Nachricht entdecke...

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