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Schule/Ausbildungs- & Studienwahl Hier könnt ihr euch über verschiedene Möglichkeiten für eure Zukunft erkundigen oder eure Erfahrungen weitergeben.

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Alt 04.02.2018, 15:21   #91   Druckbare Version zeigen
chemiewolf Männlich
Mitglied
Beiträge: 21.541
AW: Hat man mit einem Chemiestudium eine Zukunft?

Zitat:
Zitat von Cleansmann Beitrag anzeigen
Demnach macht auch die Aussage, dass man sich eine linke Regierungsmehrheit wünscht wenig Sinn
das macht schon Sinn, wenn man davon ausgeht, dass die hier gerechter wäre. Und das tue ich.
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The State Senate of Illinois yesterday abandoned its Committee on Efficiency and Economy for reasons of 'efficiency and economy'.
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Alt 04.02.2018, 16:50   #92   Druckbare Version zeigen
HNIW Männlich
Mitglied
Beiträge: 3.598
AW: Hat man mit einem Chemiestudium eine Zukunft?

Zitat:
Zitat von chemiewolf Beitrag anzeigen
.... Gelebte Demokratie im Sinne unserer FDGO ....
Die müssen dann aber auch die "leben", die pausenlos davon schwafeln. Und da geht es keinesfalls, dass solche Leute dann indirekt die Gesellschaft dazu aufrufen nicht zu wählen, nur weil ihnen das Ergebnis, welches sie (be)fürchten nicht passt.
Wo doch die gleichen Leute zu anderem Zeitpunkt Nichtwähler immer kritisiert haben, sich nicht an der Demokratie zu beteiligen. Und dann wird laut "Aua!" geschrien und sich darüber beklagt, wenn dann andere "Leute" ordentlich den Daumen in die Wunde drücken, die man selber freigelegt hat .....
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"Nur wenige wissen, wie viel man wissen muss, um zu wissen, wie wenig man weiß."
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Geändert von HNIW (04.02.2018 um 16:56 Uhr)
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Alt 05.02.2018, 09:16   #93   Druckbare Version zeigen
Cyrion Männlich
Mitglied
Beiträge: 5.490
AW: Hat man mit einem Chemiestudium eine Zukunft?

Zitat:
Zitat von chemiewolf Beitrag anzeigen
Unsere Marktwirtschaft in Deutschland ist eine der besten, die weltweit gelebt wird.
Ich würde mal die soziale Marktwirtschaft von der Marktwirtschaft abtrennen. Das "sozial" der BRD-Marktwirtschaft unterstreicht ja geradezu, dass Marktwirtschft asozial ist.

Außerdem ist es gerade so, dass die Führungspersönlichkeiten diese soziale Marktwirtschaft nicht leben, weil sie sich immer mehr in Korruption und Verbrechen (Betrug etc.) hineinsteigern.

Ich habe nichts gegen das System. Es sind die Leute, die sich anders verhalten müssen.

Es pfeift die AfD übrigens schon von den Dächern (siehe Nebeneinkünfte der Bundestagsabgeordneten, Vernetzung in der Wirtschaft etc., andauernde Lippenbekenntnisse, wie bei den anderen Parteien auch üblich), dass sich das mit ihnen unter Garntie nicht ändern wird.

Und auch die SPD hat in den letzten Dekanden bewiesen, dass das S im Parteinamen genau so ernst genommen wird, wie das C bei der CSU. (Die CDU bekleckert sich beim Thma "C" bestimmt nicht mit Ruhm, aber die CSU ist hier klar vorne.)
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Philippus Theophrastus Aureolus Bombastus von Hohenheim: Allein die Dosis machts, daß ein Ding kein Gift sei.

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Alt 05.02.2018, 09:39   #94   Druckbare Version zeigen
chemiewolf Männlich
Mitglied
Beiträge: 21.541
AW: Hat man mit einem Chemiestudium eine Zukunft?

Zitat:
Zitat von Cyrion Beitrag anzeigen
Ich würde mal die soziale Marktwirtschaft von der Marktwirtschaft abtrennen. Das "sozial" der BRD-Marktwirtschaft unterstreicht ja geradezu, dass Marktwirtschft asozial ist.
die Kenntnis, dass unsere Marktwirtschaft eine soziale ist, setzte ich mal voraus.
Zitat:
Zitat von Cyrion Beitrag anzeigen
Korruption und Verbrechen
wo stehen wir denn da auf der Weltrangliste? Natürlich geht es noch besser, aber es ist nicht so, dass wir hier in Deutschland im Korruptionssumpf wirklich versinken.
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Alt 05.02.2018, 09:52   #95   Druckbare Version zeigen
Cyrion Männlich
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Beiträge: 5.490
AW: Hat man mit einem Chemiestudium eine Zukunft?

In einer sozialen Marktwirtschaft macht aber der Markt nicht den Preis. Da wirken sehr viele Regulatorien zusätzlich rein.

Auch wenn wir bei Korruption nicht an oberster Stelle stehen, ist die Frage, ob wir da wirklich hin wollen.

Ich finde es bedenklich, wenn die wirtschaftlich Mächtigen offen und gravierend betrügen, dafür von der Justiz nicht zur Rechenschaft gezogen werden und von der Politik gedeckt/beschützt werden. Es geht hier schlielich um Menschenleben.

Und - um hier mal wieder zum Ausgangspunkt der Diskussion zurückzukommen: DAS sind Low-Performer.
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Alt 05.02.2018, 10:22   #96   Druckbare Version zeigen
chemiewolf Männlich
Mitglied
Beiträge: 21.541
AW: Hat man mit einem Chemiestudium eine Zukunft?

Zitat:
Zitat von Cyrion Beitrag anzeigen
Ich finde es bedenklich, wenn die wirtschaftlich Mächtigen offen und gravierend betrügen
ich hielte es auch für bedenklich, es trifft aber m.E. nur für einen kleinen Teil derer zu.
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Alt 05.02.2018, 10:41   #97   Druckbare Version zeigen
Cyrion Männlich
Mitglied
Beiträge: 5.490
AW: Hat man mit einem Chemiestudium eine Zukunft?

Praktisch in allen Branchen wird im Zweifelsfall gleichzeitig das Vorstandsgehalt angehoben und Leute rausgeschmissen.

Die Automobilbranche zeigt uns, dass allen großen Firmen (also ihren Entscheidern) die Bevölkerung am Popo vorbeigeht - solange sie zahlt. In anderen Branchen wo wir die Möglichkeit haben draufzuschauen, sieht es nicht besser aus (z.B. Agrarwirtschaft, Pharma). Woher kommt Deine Einschätzung, dass die anderen Mächtigen sich fair verhalten? Daher, dass wir uns nicht ausreichend um ihr Fehlverhalten kümmern?
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Alt 05.02.2018, 11:22   #98   Druckbare Version zeigen
chemiewolf Männlich
Mitglied
Beiträge: 21.541
AW: Hat man mit einem Chemiestudium eine Zukunft?

Zitat:
Zitat von Cyrion Beitrag anzeigen
Woher kommt Deine Einschätzung, dass die anderen Mächtigen sich fair verhalten? Daher, dass wir uns nicht ausreichend um ihr Fehlverhalten kümmern?
nein, daher dass ich nur einem sehr kleinen Teil wirklich kriminelle Energie unterstelle, das gilt gleichermassen für Manager wie auch alle übrigen Leute.
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Alt 05.02.2018, 11:37   #99   Druckbare Version zeigen
Cyrion Männlich
Mitglied
Beiträge: 5.490
AW: Hat man mit einem Chemiestudium eine Zukunft?

Das Problem ist, dass die Entscheider meinen/fühlen, dass für sie andere Gesetze gälten, als für den Otto-Normalverbraucher. Weil sie eben so wichtig seien. Und sie setzen sich gerade deswegen über die Gesetze hinweg.

Es muss ihnen - und dafür sind in erster Linie die Entscheider, die Justiz und de Politik verantwortlich - gezeigt werden, dass Betrug auch dann Betrug ist, wenn er von großen Unternehmen gemacht wird. Und dass auch er strafbar ist. Und zwar für die handelnden Personen. Sie fügen nämlich nicht nur der Bevölkerung sondern auch dem Unternehmen einen Schaden zu.

Die Konsequenz lautet, dass irgend wann einmal der Otto-Normalverbraucher die Schnauze voll hat und "durchgreift". Wie das Durchgreifen dann aussieht, zeigt uns der rechte Rand schon ganz deutlich: Es wird mit großer Wahrscheinlichkeit mit vielen Toten zu rechnen sein. Was soll das?

Und was für ein System werden wir dann kriegen, wenn die Demokratie und soziale Marktwirtschaft zum Teufel gejagt werden? Wieder die Nazis, die das "große Deutschland" in einen Vernichtungkrieg stürzen oder die Kommunisten, die "ganz sozial" alles den Bach runtergehen lassen? Da haben übrigens auch die Mächtigen weniger Knete. Zwar - wie immer - mehr als der Rest, aber deutlich weniger.
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Alt 05.02.2018, 17:52   #100   Druckbare Version zeigen
HNIW Männlich
Mitglied
Beiträge: 3.598
AW: Hat man mit einem Chemiestudium eine Zukunft?

Zitat:
Zitat von Cyrion Beitrag anzeigen
Die Konsequenz lautet, dass irgend wann einmal der Otto-Normalverbraucher die Schnauze voll hat und "durchgreift". Wie das Durchgreifen dann aussieht, zeigt uns der rechte Rand schon ganz deutlich: Es wird mit großer Wahrscheinlichkeit mit vielen Toten zu rechnen sein. Was soll das?
Wenn Deutschland nicht bald zu einer vernünftigen und verantwortungsvollen Politik findet kann das vlt. sogar passieren ... Denn eines ist sicher: Mit den Vorstellungen (und Forderungen an die Gesellschaft), die das linksgrüne Gutmenschenspektrum hat (bzw. stellt) ist der Weg zum Knall geebnet. Die Frage ist dann lediglich, wann es dazu kommt. Jedem Realisten müsste doch klar sein, dass die Vorstellungen, welche diese Linksgrünen da haben, keine Gesellschaft dieser Welt aushält, weder sozial noch rein gesellschaftlich ....
Aber nur weiter so! Ich kann mich noch gut an die eingeschlafenen Gesichter diverser Politiker erinnern, als Trump plötzlich US Präsident war....
Man könnte meinen, dass es unsere "Volksvertreter" förmlich darauf anlegen, irgendwann sogar eine Gesichtslähmung zu bekommen .....

Zitat:
Zitat von Cyrion Beitrag anzeigen
..... die Nazis, die das "große Deutschland" in einen Vernichtungkrieg stürzen...
Wie kommst Du darauf, dass Nazis Deutschland in einen Vernichtungskrieg stürzen wollen (würden)?
Zitat:
Zitat von Cyrion Beitrag anzeigen
oder die Kommunisten, die "ganz sozial" alles den Bach runtergehen lassen? .....
Weshalb sollten die Kommunisten alles den Bach runter gehen lassen? Nur weil die DDR wirtschaftlich am Ende war heißt das nicht automatisch, dass es einem sozialistischen (Nicht kommunistischen!) Land zwanglsäufig so ergehen muss. Mal abgesehen von der Tatsache, dass in der DDR inkompetente Ideologen das letzte Wort hatten und katastrophal falsche Entscheidungen getroffen haben (dazu außerdem auch noch die Russen mit ihren eigenen Interessen) muss hier auch erwähnt werden, dass im Osten die Industrie wesentlich stärker zerstört war, als im Westen und dass außerdem die Russen teilweise noch intakte Werke abmontiert und per Eisenbahn nach Russland geschaft haben. Während im Westen der Marshallplan griff. Der Osten hatte also von anfang an wesentlich schlechtere Startbedingungen.

Vielleicht wäre es gut, sowohl das Thema DDR/Sozialismus als auch das Thema um die Rechten mal völlig ideologie- und gefühlsfrei zu diskutieren. Genau das scheint aber wohl weitgehend unmöglich.
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HNIW ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 05.02.2018, 19:29   #101   Druckbare Version zeigen
chemiewolf Männlich
Mitglied
Beiträge: 21.541
AW: Hat man mit einem Chemiestudium eine Zukunft?

Zitat:
Zitat von HNIW Beitrag anzeigen
Jedem Realisten müsste doch klar sein, dass die Vorstellungen, welche diese Linksgrünen da haben, keine Gesellschaft dieser Welt aushält,
wieso werden die meisten Standpunkte dann ein paar Jahre (wenn es so lange dauert) später von den etablierten übernommen? Man kann auch sagen, dass die sogenannten Linksgrünen einfach ein bisschen schneller sind.. .
Zitat:
Zitat von HNIW Beitrag anzeigen
Genau das scheint aber wohl weitgehend unmöglich.
dafür bist du mit deiner Verklärung der damaligen, dortigen Verhältnisse, das beste Beispiel.
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Alt 05.02.2018, 19:44   #102   Druckbare Version zeigen
HNIW Männlich
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Beiträge: 3.598
AW: Hat man mit einem Chemiestudium eine Zukunft?

Zitat:
Zitat von chemiewolf Beitrag anzeigen
wieso werden die meisten Standpunkte dann ein paar Jahre (wenn es so lange dauert) später von den etablierten übernommen? Man kann auch sagen, dass die sogenannten Linksgrünen einfach ein bisschen schneller sind.. .
.. die da wären, halb afrika und arabien indirekt einzuladen? Du glaubst offenbar wirklich an ein Wunder? Schon mal darüber nachgedacht, warum die AfD jetzt da ist, wo sie ist?

Zitat:
Zitat von chemiewolf Beitrag anzeigen
dafür bist du mit deiner Verklärung der damaligen, dortigen Verhältnisse, das beste Beispiel.
Was ist denn konkret verkehrt oder verklärt?
Da stehen ja mehrere Dinge zur Auswahl, die sich sicherlich in unabhängigen Quellen von Historikern nachprüfen lassen sollten und die Du gerne widerlegen kannst?
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Alt 05.02.2018, 19:51   #103   Druckbare Version zeigen
chemiewolf Männlich
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Beiträge: 21.541
AW: Hat man mit einem Chemiestudium eine Zukunft?

Zitat:
Zitat von HNIW Beitrag anzeigen
.. die da wären, halb afrika und arabien indirekt einzuladen?
Faktencheck: A. Merkel hat da den entscheidenden Fehler gemacht.
Zitat:
Zitat von HNIW Beitrag anzeigen
Was ist denn konkret verkehrt oder verklärt?
ich erinnere mich gut daran, wie du erst kürzlich in Abrede stelltest, dass die DDR ein Unrechtsstaat war. Eigentlich ein Punkt,
wo man nicht gefühlsfrei weiter diskutieren kann.
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Alt 05.02.2018, 20:02   #104   Druckbare Version zeigen
HNIW Männlich
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Beiträge: 3.598
AW: Hat man mit einem Chemiestudium eine Zukunft?

Zitat:
Zitat von chemiewolf Beitrag anzeigen
Faktencheck: A. Merkel hat da den entscheidenden Fehler gemacht.
Merkel sicherlich auch. Und die Vorstellungen der Linksgrünen wären der absolute Supergau.

Zitat:
Zitat von chemiewolf Beitrag anzeigen
ich erinnere mich gut daran, wie du erst kürzlich in Abrede stelltest, dass die DDR ein Unrechtsstaat war. Eigentlich ein Punkt,
wo man nicht gefühlsfrei weiter diskutieren kann.
Weil es einen Unrechtsstaat nicht gibt. Das wurde außerdem schon mal (von Fulvenus) geklärt.
Es gibt Staaten, in denen Unrecht geschieht, aber es gibt keine Unrechtsstaaten. Das kannst Du selber recherchieren, wenn Du die Bereitschaft dazu hast. Und ich habe nie abgestritten, dass dort kein Unrecht geschah. Lediglich um den Begriff Unrechtsstaat ist es gegangen, weil dieser Begriff nur dazu dient, Emotionen anzupeitschen. Und einer sachlichen Auseinandersetzung eher hinderlich ist.
Genau so wie der Ausspruch (von der AfD) "Merkels tote ....." nur Emotionen anpeitschen sollte

Und wohin soll das führen?
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Alt 05.02.2018, 21:57   #105   Druckbare Version zeigen
Cyrion Männlich
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Beiträge: 5.490
AW: Hat man mit einem Chemiestudium eine Zukunft?

Zitat:
Zitat von HNIW Beitrag anzeigen
Wie kommst Du darauf, dass Nazis Deutschland in einen Vernichtungskrieg stürzen wollen (würden)?

Weshalb sollten die Kommunisten alles den Bach runter gehen lassen?
Man kann aus der Welt lernen oder es seinlassen. Wie schon von mir erwähnt, basiert jeder "-ismus" als Weltanschauung darauf, dass eine mehr oder weniger stimmige Grundidee als Faktum des Besten dargestellt wird und die ganze Welt sich dem unterzuordnen hat. Leider ist die Welt nicht so einfach. Und es geht schief.

Kommunismus/Sozialismus: Es sind weder alle Menschen gleich, weil sie unterschiedliche Bedürfnisse und Ansichten haben, noch ist es möglich ein Räte-System aufzuziehen, in dem nicht langfristig die Oberen das ganze System unterjochen. Weil es eben Menschen sind. Also muss deren Macht beschnitten werden. (Ob es jetzt in Kuba, Nordkorea, China, Russland oder bei VW ist.)

Rassimus/Nationalismus: basiert auf dem Gedanken, dass man selber - Entschuldigung, so doof ist noch nicht einmal ein Rassist - nein das eigene Volk das beste auf Erden ist, und deswegen auch das meiste zu sagen hat. (Da kann man sich auch als Vollidiot als toller Mensch verstehen. Das baut auf.) Sowas wie "America first" und so´n Quatsch.
Wenn sich jedes Volk für das beste auf Erden hält, müssen sich zwangsweise n-1 Völker irren. Und das beste Volk dürfte nur so marginal besser als das zweitbeste Volk sein, dass man das dann auch vernachlässigen kann.
Und wer der beste ist, hat auch am meisten zu sagen. So will dann jeder Nationalist "sein" Land in der "richtigen" Ausdehnung auf der Landkarte sehen. Also die Italiener in der Ausdehnung des römischen Reiches unter Trajan, Die Deutschen sehen Deutschland in den Grenzen 1000 oder in denen von Karl dem Großen. Die Franzosen wollen die Grenzen auch haben etc. Kein Nationalist in den letzten Jahren hat nicht schnell das Wort Krieg über die Lippen gebracht. Und ja: Krieg ist immer ein probates Mittel um von innenpolitischen Problemen abzulenken. Und die kriegt man mit einer nationalistischen Weltanschauung sehr schnell.

Und dann noch ein Wort zu Merkel und den Migranten: So offenherzig finde ich die Einladung jetzt nicht, wenn man die Menschen nicht an der Grenze festsetzt, sondern 500 - 2000 km davor. Wer dann mal da ist, kann sich erst mal mit überforderten (und das sind sie leicht) Behörden auseinandersetzen. Natürlich lockt das ganze Szenario Glücksritter an, die sich unter dem Deckmantel des grundgesetzlich festgeschriebenen und (auch wegen dieser Glücksritter) deutlich unterhöhlten Rechts auf Asyl ein laues Leben machen. Wer aus einem Land mit Blutrache und Todesstrafe kommt, den schreckt als Glücksritter unsere Rechtssprechung in der momentanen Ausübung wenig. Womit wir wieder bei den überforderten Behörden sind. In diesem Fall ist es dann die Justiz.

Migration haben wir auf diesem Planeten schon seit etwa 4 Milliarden Jahren. Die Geschichte zeigt, dass es Gesellschaften mit Migration besser geht als ohne. Warum das Ganze aufgeben?

Das Grundrecht auf Asyl ist ein sehr wichtiger Baustein unserer Gesellschaft, weil schutzlose, verfolgte Menschen Hilfe dringend nötig haben. Es ist ein Grundwert unserer christlich-abendländischen Gesellschaft (Huhu PEGIDA, das Christentum gehört zum Abendland. Mal in der Bibel geschmökert, was zur Aufnahme von Fremden drinsteht?). Dieses Recht sollte sowohl vor Missbrauch als auch vor Abschaffung geschützt werden.

Alle, die als Flüchtlinge nach Deutschland kommen, über einen Kamm zu scheren ist eine intellektuelle (es fehlt die logische Unterscheidungsmöglichkeit zwischen einem Einzelnen und einer Gruppe) und menschliche Katastrophe. Schon mal drüber nachgedacht, warum Deutsche in Frankreich/Polen/Russland/England nicht einfach vor die Wand gestellt werden? Oder warum man als Deutscher in Bangladesch nicht einfach verbrannt wird, obwohl man für billigste Klamotten die Leute mit Hungerlöhnen bezahlt und dann auch noch mitsamt ihrer Fabrik abfackeln lässt?

Schon mal drüber nachgedacht, warum in unserer Gesellschaft diejenigen Landstriche am meisten Angst vor Ausländern haben, die am wenigsten von Ausländern bevölkert sind? Die Menschen haben Angst vor Veränderung. Alles muss so bleiben wie früher. Sonst muss man seinen Kopf anstrengen, etwas Neues lernen. Buäähh!
Sorry: Aber genau das hält fit. Das Hirn und die Gesellschaft. Und die Veränderungen kommen. Unaufhaltsam. Seit 14 Milliarden Jahren. Und unvorstellbar lange weiter. Wieso sich gegen die Welt stemmen, statt in ihr zu leben?
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