Analytik: Instrumentelle Verfahren
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Analytik: Instrumentelle Verfahren Funktion und Anwendung von GC, HPLC, MS, NMR, IR, UV/VIS, etc.

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Alt 13.12.2017, 18:20   #1   Druckbare Version zeigen
pharmazine weiblich 
Mitglied
Themenerstellerin
Beiträge: 21
Bestimmung der Konfiguration

Hallo liebe Forenmitglieder,
Bei einer Prüfungsfrage
heißt es: wie können Sie die Konfiguration des Zucker in den Verbindungen Aloin A und Arbutin feststellen?
Also gemeint ist, denke ich ob alpha oder beta Form vorliegt.
Da es beides mal Glucose ist.

Wäre dankbar für Rückmeldungen.
pharmazine ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 13.12.2017, 18:33   #2   Druckbare Version zeigen
Peter Schulz  
Mitglied
Beiträge: 120
AW: Bestimmung der Konfiguration

Zitat:
Zitat von pharmazine Beitrag anzeigen
Also gemeint ist, denke ich ob alpha oder beta Form vorliegt.
Das geht irgendwie aus der Frage nicht genau hervor, ob die Konfiguration am anomeren C-Atom gemeint ist. Vermutlich ist aber eher gemeint, ob es sich um D- oder L-Glucose handelt.
Peter Schulz ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 14.12.2017, 10:43   #3   Druckbare Version zeigen
Lucas76 Männlich
Mitglied
Beiträge: 566
AW: Bestimmung der Konfiguration

Das ist eigentlich kein Thema zu "Instrumentelle Verfahren"
Lucas76 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 14.12.2017, 13:00   #4   Druckbare Version zeigen
Fulvenus Männlich
Mitglied
Beiträge: 20.024
AW: Bestimmung der Konfiguration

Wenn noch nicht einmal klar ist,worauf der Aufgabensteller hinaus wollte,ist die Wahl des Unterforums nicht so wild(hier kommen ganz andere Sache vor).
Die Formulierung könnte auch auf ein NMR-Problem abzielen oder oder... .

Fulvenus!
Fulvenus ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 14.12.2017, 13:05   #5   Druckbare Version zeigen
Lucas76 Männlich
Mitglied
Beiträge: 566
AW: Bestimmung der Konfiguration

Bin ich mir bewusst.
Ich freue mich immer so auf einen Post im "Instrumentelle Analytik"...und dann sehe ich dass es sonst was ist und bin entäuscht
Lucas76 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 14.12.2017, 15:12   #6   Druckbare Version zeigen
SpatzSturm Männlich
Mitglied
Beiträge: 66
AW: Bestimmung der Konfiguration

Lucas!
Ich fühle deinen Schmerz!
In der instrumentellen Analytik Ecke ist immer so wenig los. Und Ich schauen im Grunde nur hier regelmässig rein.
Ich war auch traurig als meine Vorfreude verraten wurde!

Ich schicke dir in Gedanken einen Keks

Falls dur was zum knobeln haben willst.
Ich habe einen PDA (auch DAD genannt) welcher von ca. 220 nm bis 260 nm tot ist. Alle anderen Wellenlänegen funktionieren wunderbar. Wenn ich das Fliessmittel welchel, varieret der tote Bereich leicht (+/- 5 nm, oben und unten).
Entweder die Lampe ist i.A. (im Arsch) oder nicht. Entweder alles ist tot oder alles funktioniert. Wie kann den nur ein Teil des Spektrum tot sein?!
Kann mir das bis heute nicht erklären.

Viel Spass
SpatzSturm ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 14.12.2017, 17:19   #7   Druckbare Version zeigen
Bergler Männlich
Mitglied
Beiträge: 2.437
AW: Bestimmung der Konfiguration

Zitat:
Zitat von SpatzSturm Beitrag anzeigen
... Wie kann den nur ein Teil des Spektrum tot sein?!
...
Indem der für den betreffenden Wellenlängenbereich zuständige Teil des DAD einen Schuss hat. Hatte kürzlich ein vergleichbares Problem an meiner ICP-OES. Die Detektionsarten kann man im gewissen Sinne vergleichen.

Zur Eingangsfrage: Das müsste man m.E. über den Drehwinkel (linear polarisiertes Licht) feststellen können, da die alpha- und beta-Form der Glucose unterschiedliche Drehwinkel haben. Durch Vergleich mit Literaturwerten kann man dann die vorliegende Konfiguration erkennen. Ansonsten schweben mir nur noch die aufwendigen strukturanalytischen Techniken vor (NMR, 2D-NMR, evtl. Röntgenbeugung).

Gruß Bergler
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Bergler ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 14.12.2017, 19:27   #8   Druckbare Version zeigen
HNIW Männlich
Mitglied
Beiträge: 3.482
AW: Bestimmung der Konfiguration

Zitat:
Zitat von pharmazine Beitrag anzeigen
... wie können Sie die Konfiguration des Zucker in den Verbindungen Aloin A und Arbutin feststellen?
Also gemeint ist, denke ich ob alpha oder beta Form vorliegt.
Da es beides mal Glucose ist.
Ich sehe da nur ein Mal Glucose.
Zitat:
Zitat von Bergler Beitrag anzeigen
Zur Eingangsfrage: Das müsste man m.E. über den Drehwinkel (linear polarisiertes Licht) feststellen können, da die alpha- und beta-Form der Glucose unterschiedliche Drehwinkel haben. Durch Vergleich mit Literaturwerten kann man dann die vorliegende Konfiguration erkennen.
Was nützt mir denn der exp. bestimmte Drehwert, wenn ich gar keine Glucose vorliegen haben?
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"Nur wenige wissen, wie viel man wissen muss, um zu wissen, wie wenig man weiß."
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HNIW ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 14.12.2017, 21:31   #9   Druckbare Version zeigen
Peter Schulz  
Mitglied
Beiträge: 120
AW: Bestimmung der Konfiguration

Zitat:
Zitat von Lucas76 Beitrag anzeigen
Das ist eigentlich kein Thema zu "Instrumentelle Verfahren"
Warum nicht? Wie würdest du die Konfiguration bestimmen, wenn nicht mit instrumenteller Analytik?

Zitat:
Zitat von HNIW
Ich sehe da nur ein Mal Glucose.
Wieso? Im Aloin liegt ein "C-Glycosid" und im Arbutin ein O-Glycosid vor.
Peter Schulz ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 15.12.2017, 10:25   #10   Druckbare Version zeigen
Bergler Männlich
Mitglied
Beiträge: 2.437
AW: Bestimmung der Konfiguration

Zitat:
Zitat von HNIW Beitrag anzeigen
... Was nützt mir denn der exp. bestimmte Drehwert, wenn ich gar keine Glucose vorliegen haben?
Zitat:
Zitat von Peter Schulz Beitrag anzeigen
... Wieso? Im Aloin liegt ein "C-Glycosid" und im Arbutin ein O-Glycosid vor.
Auch wenn es keine "reine" Glucose ist, so liegen doch glycosidische Verbindungen mit Stereozentren vor, die auch alle irgendwo optisch aktiv sind. Deshalb erscheint mit eine Drehwinkelbestimmung als sehr nützlich.

Gruß Bergler
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Alt 15.12.2017, 11:50   #11   Druckbare Version zeigen
chemiewolf Männlich
Mitglied
Beiträge: 20.277
AW: Bestimmung der Konfiguration

Zitat:
Zitat von Peter Schulz Beitrag anzeigen
Im Aloin liegt ein "C-Glycosid"
inwieweit das ein Derivat von Glucose ist, sei mal dahingestellt... .
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Alt 15.12.2017, 11:54   #12   Druckbare Version zeigen
chemiewolf Männlich
Mitglied
Beiträge: 20.277
AW: Bestimmung der Konfiguration

Zitat:
Zitat von Bergler Beitrag anzeigen
Auch wenn es keine "reine" Glucose ist, so liegen doch glycosidische Verbindungen mit Stereozentren vor, die auch alle irgendwo optisch aktiv sind. Deshalb erscheint mit eine Drehwinkelbestimmung als sehr nützlich.
Drehwerte machen hier Sinn, um die verschiedenen Isomere der jeweiligen Substanz zu charakterisieren. Man kann aus ihnen aber nicht die Konfiguration am anomeren C ableiten.
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The State Senate of Illinois yesterday abandoned its Committee on Efficiency and Economy for reasons of 'efficiency and economy'.
De Moines Tribune, 6 February 1955
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Alt 15.12.2017, 12:19   #13   Druckbare Version zeigen
Bergler Männlich
Mitglied
Beiträge: 2.437
AW: Bestimmung der Konfiguration

Zitat:
Zitat von chemiewolf Beitrag anzeigen
... Man kann aus ihnen aber nicht die Konfiguration am anomeren C ableiten.
Doch, kann man. Wenn entsprechende Literaturwerte bekannt sind.

Gruß Bergler
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Alt 15.12.2017, 12:49   #14   Druckbare Version zeigen
HNIW Männlich
Mitglied
Beiträge: 3.482
AW: Bestimmung der Konfiguration

Für den Vergleich dreier Drehwerte und die Feststellung, welche der Werte übereinstimmen und ob es sich dann Literaturangaben zufolge dabei um a oder b handelt, wird es in einer Prüfung aber vermutlich keinen Punkt geben.
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Alt 15.12.2017, 14:22   #15   Druckbare Version zeigen
pharmazine weiblich 
Mitglied
Themenerstellerin
Beiträge: 21
AW: Bestimmung der Konfiguration

Liebe Forenmitglieder,
ich danke euch sehr, das hilft schon sehr weiter.
Es ist wahrscheinlich der Drehwert und es macht Sinn, dass es auf einen Vergleichswert
bezogen wird.
Danke euch
pharmazine ist offline   Mit Zitat antworten
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