Analytik: Quali. und Quant. Analyse
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Analytik: Quali. und Quant. Analyse Nasschemische Nachweise (z.B. Trennungsgang) und Gehaltsbestimmungen per Titration, Gravimetrie, Konduktometrie, etc.

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Alt 09.07.2008, 15:06   #1   Druckbare Version zeigen
pharmazeutin weiblich 
Mitglied
Themenerstellerin
Beiträge: 24
Natriumthiosulfat lösen-mögliche Probleme

Hallo,
Ich rätsel gerade an einer alten Klausurfrage herum:
"Nennen Sie 2 mögliche Gründe, nicht gerade Natriumthiosulfat in einem messkolben zu lösen und danach maßanalytisch zu verwenden"
Meine Ideen:
1. Lösung kühlt sich ab, Maßanalysen sollten immer bei gleichen Temperaturen durchgeführt werden (Reproduzierbarkeit)
2. Lösung könnte zu Sulfit und Schwefel zerfallen (da hilft warten allerdings auch nicht)

Hat jemand andere Ideen oder gibt mir gar Recht?
Schonmal vielen Dank für mögliche Antworten
pharmazeutin ist offline   Mit Zitat antworten
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Alt 09.07.2008, 15:23   #2   Druckbare Version zeigen
Marvek  
Mitglied
Beiträge: 6.761
Re: Natriumthiosulfat lösen-mögliche Probleme

http://de.wikipedia.org/wiki/Natriumthiosulfat
Erstens das Abkühlen und zweitens das Bilden und auch nötige Auflösen von Pentahdyridkristallen, weswegen eher nur niedrige Konzentrationen möglich scheinen.
Marvek ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 09.07.2008, 15:48   #3   Druckbare Version zeigen
ricinus Männlich
Moderator
Beiträge: 23.914
AW: Natriumthiosulfat lösen-mögliche Probleme

Zitat:
Zitat von pharmazeutin Beitrag anzeigen
1. Lösung kühlt sich ab, Maßanalysen sollten immer bei gleichen Temperaturen durchgeführt werden (Reproduzierbarkeit)
Das ist eigentlich kein Problem. Man kann ja warten, bis die Lösung wieder die Solltemperatur (auf dem Kolben aufgedruckt, ein, zwei Grad Unterschied sind vertretbar) erreicht hat und erst dann auffüllen.
Zitat:
2. Lösung könnte zu Sulfit und Schwefel zerfallen (da hilft warten allerdings auch nicht)
Das ist eher das Problem. Aus dem genannten Grund ist das feste Thiosulfat selbst nicht immer völlig rein. Ausserdem ist das Zeug hygroskopisch, und hygroskopische Stoffe sollte man nie als Urtiter verwenden. Die fertige Lösung ist zudem anfällig für bakterielle Kontamination, ausserdem katalysieren Säurespuren (CO2 aus der Luft !) den Zerfall und ist aus diesen Gründen nicht titerstabil. Den Bakterien kann man aber durch einen 5% Butanolzusatz sehr wirkungsvoll begegnen.

lg
__________________
"Old geochemists never die, they merely reach equilibrium." (Antonio C. Lasaga ?)
ricinus ist offline   Mit Zitat antworten
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Stichworte
lösung, maßanalyse, thiosulfat

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