Schwerpunktforum: pH-Wert und Gleichgewichtsberechnungen
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Alt 18.06.2019, 12:43   #1   Druckbare Version zeigen
helpchemie  
Mitglied
Themenersteller
Beiträge: 4
Kurze Frage zur Pufferkapazität

Hallo,
Ich bereite mich gerade auf den MedAT vor und bin auf folgende Frage gestoßen:

Was passiert beim Verdünnen einer Pufferlösung
Richtige Antwort: Das Volumen der Lösung steigt (ist mir schon klar warum das stimmt)
Aber warum ist nicht auch richtig: Die Pufferkapazität sinkt?

Meines Wissens nach ist die Pufferkapazität doch abhängig von der Konzentration der Säure/Base, wenn ich diese jetzt verdünne sinkt diese und in weiterer Folge müsste, doch dann auch die Kapazität sinken?

Lg
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Alt 18.06.2019, 12:50   #2   Druckbare Version zeigen
Cyrion Männlich
Mitglied
Beiträge: 6.567
AW: Kurze Frage zur Pufferkapazität

Du hast doch eine Gleichung, mit der Du das berehnest. Schau mal drauf. Wenn Dir das nichts bringt, dann setze doch mal für Säure und Base 1 mol/l und 0,01 mol/l ein.
__________________
Philippus Theophrastus Aureolus Bombastus von Hohenheim: Allein die Dosis machts, daß ein Ding kein Gift sei.

Erfahrung: Wenn es so einfach wäre, hätte es schon längst jemand gemacht
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Alt 18.06.2019, 13:01   #3   Druckbare Version zeigen
helpchemie  
Mitglied
Themenersteller
Beiträge: 4
AW: Kurze Frage zur Pufferkapazität

okay, dankeschön. D.h. wenn ich das richtig verstanden habe, dass die Pufferkapazität nur abhängig ist von: 1. der Säurestärke und 2. wenn sich eine Konzentration von entweder Säure oder Base ändert bzw. vom Verhältnis von Säure zu Base. Ist das richtig?
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Alt 18.06.2019, 13:15   #4   Druckbare Version zeigen
Cyrion Männlich
Mitglied
Beiträge: 6.567
AW: Kurze Frage zur Pufferkapazität

Nein.

Die pH-Lage des Puffers ist abhängig vom pKs (der Säure, bzw. vom pKb der korrespondierenden Base).

Die Kapazität (also die Menge, die an Säure oder Base ohne wesentliche pH-Änderung aufgenommen werden kann) hängt von der Menge Säure+Base (bei konstantem Verhältnis derselben zueinander) ab. Meist geht man davon aus, dass der pKs des Puffers so gewählt ist, dass das Säure-Base-Verhältnis 1 ist. Dann korrespondiert also die Kapazität des Puffers der Molzahl an Säure/Base. Man geht meist davon aus, dass eine pH-Änderung von 1 toerierbar ist (zumindest in der Anfänger-Chemie), die Kapazität entspräche dann also 45% der Molzahl Säure + Base.

Die Menge der Gesamtlösung spielt hier also eine nebensächlihce Rolle. Außer bei extremster Verdünnung.
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Philippus Theophrastus Aureolus Bombastus von Hohenheim: Allein die Dosis machts, daß ein Ding kein Gift sei.

Erfahrung: Wenn es so einfach wäre, hätte es schon längst jemand gemacht
Cyrion ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 18.06.2019, 13:19   #5   Druckbare Version zeigen
helpchemie  
Mitglied
Themenersteller
Beiträge: 4
AW: Kurze Frage zur Pufferkapazität

Aja das ist ja die Formel für den pH ups.

Okay Dankeschön das macht Sinn.
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Alt 18.06.2019, 14:20   #6   Druckbare Version zeigen
imalipusram Männlich
Mitglied
Beiträge: 7.282
AW: Kurze Frage zur Pufferkapazität

Wenn Du den Puffer verdünnst, wird die Menge der Puffersubstanzen nicht weniger. Die Kapazität bleibt erhalten.
__________________
I solemnly swear that I'm up to no good!
伍佰 (WuBai - Run run run!) (ein Musikvideo mit dem Bambushaus und dem imalipusram unter den Statisten)
Noch ein nettes Video (nerdy, ein LIHA-Robot)
Und so gehts hier manchmal zu (sowas Ähnliches wie Fronleichnam, hier wird TuDiGong, dem Erdgott, tüchtig eingeheizt!) Oder so (auch ungeeignet für Gefahrstoffphobiker) und so und so.
imalipusram ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 18.06.2019, 15:14   #7   Druckbare Version zeigen
helpchemie  
Mitglied
Themenersteller
Beiträge: 4
AW: Kurze Frage zur Pufferkapazität

okay ja jetzt verstehe ich es. habe vorher nur gedacht, dass der puffer mit dem wasser reagiert und dadurch die kapazität weniger wird.
helpchemie ist offline   Mit Zitat antworten
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puffer, pufferkapazität

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