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Biologie & Biochemie Ein Forum für Molekularbiologie, Genetik, Gentechnik und andere biologische sowie biochemische Themen.

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Alt 06.09.2007, 14:38   #1   Druckbare Version zeigen
Kenjiro  
Mitglied
Themenersteller
Beiträge: 8
Augenproblem (Glaskörpertrübung)

Hallo,

mein Name ist Ken und ich bin 28 Jahre alt. Seit etwa 3 Monaten leide ich an einer Sache, die sich Glaskörpertrübung nennt, wobei es sich um Verklumpungen im Auge handelt, die aus, ich zittiere "physiologische Kondensation von Collagenfibrillen, die in der Grundsubstanz gelöst sind, zu mikroskopisch kleinen Fädchen und Klümpchen." (wikipedia)" bestenen. An sich sind diese Verklumpungen harmlos, üben aber eine extreme psychische Belastung auf den betroffenen aus. Man muss ich das so vorstellen, das man den ganzen Tag durch ein Mikroskop mit lauter Zellen und Gewebe blick, das in einer Flüssigkeit herumschwimmt: Tausende Punte, Striche, Flecken, Schatten. Da man das Auge immer irgendwie bewegt, schwimmen die Teilchen immer umher und werfen durch das in das Auge einfallene Licht, Schatten auf die Netzhaut. Die Empfindung und Wahrnehmung dieser Schatten ist bei jedem unterschiedlich ausgeprägt und belastet die betroffenen teilweise so stark, das es bis hin zu schwersten psychischen Problemen kommt und sogar suizidale Tendenzen hervorbringt. Ich selber leide an diesem Mist erst seit drei Monaten und bin jetzt schon völlig fertig, da mein Beruf Programmierer und IT-Trainer ist und ich jeden Tag meines Lebens in helle Flächen sehen muss. Mal abgesehen von hellen Flächen nimmt man das auch die ganze zeit war, permanent und tatsache ist auch, dass die Verklumpungen immer mehr werden. Lediglich nur die absolute Dunkelheit und sehr schwaches Licht bringen "linderung" für die Augen. Die Belastung durch diese Flecken ist so immens hoch, das ich langsam glaube den Verstand zu verlieren. Durch diese extreme Stressbelastung habe ich noch einen Stereo-Tinnitus bekommen, also auf beiden Ohren, der mich immer weiter in die Knie zwingt, zumindest glaube ich, das der Tinnitus daher kommt, aber wer weiss das schon genau.

Jetzt wird natürlich der Leser sich fragen, was ein Augenarzt dazu sagt und warum ich gerade in dieses Forum hier schreibe und nicht in ein Medizinforum. Ganz einfach: Die ganzen Augenärzte, bei denen ich war (und Gott weiss, es waren viele) sagen, das man NICHTS dagegen machen kann und ich damit leben muss. Ich gebe mich mit dieser Aussage nicht zufrieden, da ich das leider nicht glauben kann, das es dafür keine Lösung gibt. Tatsache ist, das auf dem Gebiet auch nicht geforscht wird, oder zumindest in irgend einer weise "richtig" nach einer Lösung gesucht wird, da es sich um einen natürlichen Alterungsprozess des Auges handeln würde. Dies kann aber nicht bei mir der Fall sein, da ich "erst" 28 bin und man dieses "statistisch" gesehen erst ab der "Lebensmitte", evtl. bekommen würde und wenn dann auch nur ein paar punkte,..wenn überhaupt.

Einige andere Menschen und ich leiden sehr stark unter diesen Trübungen, da diese bei uns sehr stark vorhanden sind und die evtl. einizige lösung für dieses Problem eine sog. Vitrektomie wäre, bei der der gesammte Glasköper des Augen entfernt werden würde. Dabei handelt es sich aber um eine risikobeladene Operation, da es fast immer zu Spätfolgen, wie Netzhautablösung, Grauer Star und weiss der Kuckuk noch alles kommen würde.

Nun meine Frage an alle, die vielleicht eine Idee haben: Gäbe es rein Chemisch gesehen eine Möglichkeit, diese Trübungen mit irgend einer Lösung aufzulösen, sprich einem Enzym, oder einer anderen Chemikalie, etc. Hat jemand eine Idee? Ich bin echt am verzweifeln und nicht nur ich, Hundertausende andere Menschen mit mir, die tagtäglich davor sind, den Verstand zu verlieren. Wir brauchen wirklich Hilfe, aber die Augenärzte sagen immer nur: Sie müssen damit leben, es gibt keine Lösung dafür. Ich glaube das nicht,...ich kann das nicht glauben! Es ist die Hölle,...wir laufen alle nur noch mit absolut dunklen Brillen rum was an sich nicht das Problem ist, aber diese Flecken und Punkte zermürben die Psyche langsam aber sicher,....

Wenn jemand zu der Gruppe der leidenden vorstoßen will, so kann er sich mal dieses Forum hier ansehen: http://f28.parsimony.net/forum68322/index.htm
Das ist die Seite selber: http://www.glaskoerpertruebung.de/

Ich bitte jeden, der eine Idee hat, so absurd diese auch klingen mag, uns darüber zu informieren. Wir leiden unglaublich darunter und ich habe keine Lust bis an mein Lebensende mit einer "Fleckenmaske" vor dem Auge herumzulaufen,....irgendwann kann man einfach nicht mehr,...!


Liebe Grüße und auf Ideen hoffend,..

Kenjiro
Kenjiro ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 06.09.2007, 16:34   #2   Druckbare Version zeigen
laborleiter Männlich
Moderator
Beiträge: 6.319
AW: Augenproblem (Glaskörpertrübung)

verstehe ich nicht

oben schreibst du, es gäbe gar keine lösung für das problem, auf der von dir verlinkten seite wird über vitrektomie als lösung berichtet...

grüßle
jan
__________________
Der frühe Vogel fängt den Wurm, aber erst die zweite Maus bekommt den Käse!
I won't sleep in the same bed with a woman who thinks I'm lazy! I'm going right downstairs, unfold the couch, unroll the sleeping ba- uh, goodnidght. - Homer J. Simpson
laborleiter ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 06.09.2007, 16:52   #3   Druckbare Version zeigen
Kenjiro  
Mitglied
Themenersteller
Beiträge: 8
AW: Augenproblem (Glaskörpertrübung)

Zitat:
Zitat von laborleiter Beitrag anzeigen
verstehe ich nicht

oben schreibst du, es gäbe gar keine lösung für das problem, auf der von dir verlinkten seite wird über vitrektomie als lösung berichtet...

grüßle
jan
Hallo Jan,

die Vitrektomie will KEIN Arzt machen, mal abgesehen davon, das der Eingriff wirklich große Risiken birgt und es defintiv mit großen "Nebenwirkungen" zu rechnen ist, wie bereits erwähnt, eine Linsentrübung, Netzhautabhebung, Erblindung, etc,...

Ich zittiere meinen Augenarzt und einen (Ober)-Arzt aus einer Augenheilkunde einer Universität: Das wird Ihnen KEINER Operieren,...da brauchen Sie nicht lange zu fragen,...sie müssen sich damit arrangieren,...

Langsam fühle ich mich ernsthaft verarscht,...
Ich habe einen Augenarzt kennegelernt, der das auch hat, er meinte, er hätte das zwa rnicht so stark wie ich, aber wenn er nicht immer im "dunkeln" arbeiten würde, würde er wahrscheinlich auch seinen Verstand verlieren,...

Stell Dir vor, das sagt mir ein Augenarzt,...

Man glaub mir, das macht uns total fertig,...ich habe 10.000 andere Kranheiten (die nicht auf die GKT zurückzuführen sind, oder daher rührt), einige äußerst degenerative und destruktive Erkrankungen, aber nichts, wirklich nichts macht mich so fertig und die ganzen anderen Leute die das haben, wie die GKT (Glaskörpertrübung),...

Das ist 24 Stunden Augen-Tinnitus,....der a-b-s-o-l-u-t-e Horror!


Grüße

Ken
Kenjiro ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 06.09.2007, 17:24   #4   Druckbare Version zeigen
zarathustra  
Moderator
Beiträge: 11.622
AW: Augenproblem (Glaskörpertrübung)

Hallo Ken,

ich kann mir vorstellen, dass das richtig uebel fuer Dich ist.
Ich sehe das Problem bei diesen Aggregaten, dass sie ja aus Proteinen bestehen, die sonst eine physiologische Funktion haben.
Wenn Du irgendeine Substanz oder ein Enzym nimmst, das diese Proteine aufloest, dann werden die "normalen" Proteine im Auge auch zerstoert. Damit bekommste dann noch mehr Probleme...

Ich habe nicht wirklich Ahnung von Augenerkrankungen, aber Bildung von Proteinaggregaten beobachtet man ja normalerweise bei typischen Alterserkrankungen. Die Ausnahme bilden spezielle genetisch-bedingte Erkrankungen. Da sie offenbar auch im fruehen Lebensalter auftritt, wuerde mich mal interssieren, ob Glaskörpertrübung auch genetische Ursachen haben kann.

Gruss,
Zara
__________________
Ich habe zwar auch keine Lösung, aber ich bewundere das Problem!
zarathustra ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 06.09.2007, 18:01   #5   Druckbare Version zeigen
Kenjiro  
Mitglied
Themenersteller
Beiträge: 8
AW: Augenproblem (Glaskörpertrübung)

Zitat:
Zitat von zarathustra Beitrag anzeigen
Hallo Ken,

ich kann mir vorstellen, dass das richtig uebel fuer Dich ist.
Ich sehe das Problem bei diesen Aggregaten, dass sie ja aus Proteinen bestehen, die sonst eine physiologische Funktion haben.
Wenn Du irgendeine Substanz oder ein Enzym nimmst, das diese Proteine aufloest, dann werden die "normalen" Proteine im Auge auch zerstoert. Damit bekommste dann noch mehr Probleme...

Ich habe nicht wirklich Ahnung von Augenerkrankungen, aber Bildung von Proteinaggregaten beobachtet man ja normalerweise bei typischen Alterserkrankungen. Die Ausnahme bilden spezielle genetisch-bedingte Erkrankungen. Da sie offenbar auch im fruehen Lebensalter auftritt, wuerde mich mal interssieren, ob Glaskörpertrübung auch genetische Ursachen haben kann.

Gruss,
Zara

Hallo Zara,

zu der genetischen Disposition kann ich nur so viel sagen, das es in meiner Familie keine Fälle gibt, bei denen das der Zustand ist. Ich habe ein Famillienmitglied, das an Katrakt und diabetischer Retinopatie erkrankt ist, dabei handelt es sich aber um einen erworbenen Zustant, der aber durch eine familiäre disposition zur Diabetis ausgelöst wurde. Aber keine GTK an sich. Ich bin weder kurzsichtig, noch habe ich as anderes an den Augen. Lediglich habe ich leicht trockene Augen und eine leichte/versteckte Weitsichtigkeit, für die ich nicht mal eine Brille benötige (.5+R;.75+L), also fast NIX, Ich trage zwar eine Brille, aber die ist auch nicht immer nötig, nur wenn ich meine Augen etwas müde erfühle, dann trage ich die Brille.

Das mit den Aggregationen von Proteinen ist mir geläufig und die Tatsache, dass diese Ansammlung/Anhäufung im Auge sicherlich ein Problem darstellt, wenn es darum geht, diese mit einem Enzym aufzulösen, bzw. zu verflüssigen/spalten, da man so sicherlich auch andere stellen im Auge, die auf einer gleichen Kettenbasis aufbauen gleich mitzerlegt. Ich bin kein Chemiker, auch kein Biologe, obwohl ich mich schon Zeit meines Lebens dafür interessiert habe, besonders für die Bereiche Biologie und Pharmakologie. Bis heute bin ich mit vielem klar gekommen, aber dieses Problem, was ich heute habe, bringt mich fast um den Verstand,...das ist echt kein Spaß mehr. Ich brauche wirklich Hilfe,...und ich will hier nicht nur für mich sprechen, die ganzen anderen armen Teufel auch, die das haben. Nie habe ich jemanden um Hilfe gebeten,...immer habe ich geholfen, wo ich konnte,...ich habe mich meiner "Wissenschaft", der Informatik und Pädagogik verschrieben (bin IT-Trainer und Programmier/Systemarchitekt, habe an der UNI Frankfurt Studiert), ich lebe dafür! Wenn ich das nicht mehr machen kann, dann hat mein Leben auch keinen Sinn mehr....heute brauche ich Hilfe,...und es gibt keine.

Stell Dir mal vor, wie ich mich fühle,...ich kann meiner Leidenschaft, meinem "Leben" bald nicht mehr nachkommen,...

Das sind nicht nur Depressionen, die aus mir sprechen, das ist die PURE Verzweiflung!

Für diese Sache muss es eine Lösung geben,...

Grüße

Ken
Kenjiro ist offline   Mit Zitat antworten
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Alt 06.09.2007, 18:34   #6   Druckbare Version zeigen
sonnending weiblich 
Mitglied
Beiträge: 428
AW: Augenproblem (Glaskörpertrübung)

Hallo Ken!

Das hört sich ja wirklich schlimm an, ich habe von dieser Krankheit bisher noch nie etwas gehört.
Wie Zarathustra bereits schreibt, wenn man degradierende Enzyme ins Auge gibt, werden auch andere Proteine betroffen sein. Weisst Du wie es mit der aktellen Forschung in diesem Bereich aussieht? Ist es eine bestimmte Art Kollagene, die kondensieren, oder sind es alle Kollagene? Laut Wiki kommen hauptsächlich Typ II und IX im Glaskörper vor.

Ich befürchte allerdings, dass Dir hier in diesem Forum nicht geholfen werden kann. An Deiner Stelle würde ich versuchen Universitäten auf der Welt zu finden, die an diesem Thema forschen. Und mich an die wenden.
Möglicherweise gibt es andere Behandlungsmöglichkeiten oder - ansätze im Ausland?

Mir ist beim googeln noch die Laserbehandlung aufgefallen, was wäre das Problem dabei?

lg, Katy.
sonnending ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 06.09.2007, 19:10   #7   Druckbare Version zeigen
Kenjiro  
Mitglied
Themenersteller
Beiträge: 8
AW: Augenproblem (Glaskörpertrübung)

Zitat:
Zitat von sonnending Beitrag anzeigen
Hallo Ken!

Das hört sich ja wirklich schlimm an, ich habe von dieser Krankheit bisher noch nie etwas gehört.
Wie Zarathustra bereits schreibt, wenn man degradierende Enzyme ins Auge gibt, werden auch andere Proteine betroffen sein. Weisst Du wie es mit der aktellen Forschung in diesem Bereich aussieht? Ist es eine bestimmte Art Kollagene, die kondensieren, oder sind es alle Kollagene? Laut Wiki kommen hauptsächlich Typ II und IX im Glaskörper vor.

Ich befürchte allerdings, dass Dir hier in diesem Forum nicht geholfen werden kann. An Deiner Stelle würde ich versuchen Universitäten auf der Welt zu finden, die an diesem Thema forschen. Und mich an die wenden.
Möglicherweise gibt es andere Behandlungsmöglichkeiten oder - ansätze im Ausland?

Mir ist beim googeln noch die Laserbehandlung aufgefallen, was wäre das Problem dabei?

lg, Katy.

Hallo Katy,

ja, bis vor 4 Monaten habe ich von dieser Sch**** auch nichts gewusst. Schlimm....ich könnte jeden Tag meine Mosberg-Pumpgun aus dem Waffenschrank nehmen, durchladen und mir den Kopf wegballern. So viel zu "schlimm". Die Lasermethode ist an sich auch nix richtiges und ausserdem sehr fagwürdig, da der Laser und das Licht ja auch irgendwo ankommen muss und das lediglich die GKT zerkleinert und nicht auflöst, egal was die anderen Ärzte behaupten. Ausserdem ist es bei mir auch nicht ein Floater(so nennt man die Glaskörpertrübungen im einzelnen) sondern der ganze GK (Glaskörper) auf beiden Augen und im vollen Gesichtsfeld ist davon betroffen. Ich sehe nur noch das Zeug. Glaub mir, das ist hammerhart,...der absolute Überlebenskampf....Tag für Tag, seit 4 Monaten. Man muss schon psychisch ultrahart sein, um dem Stand zu halten. Ich könnte es verstehen, wenn jemand sich das Leben nehmen würde, was auch viele betroffene immer "zwischen" den Zeilen andeuten. Aufgrund meiner vielen Erkrankungen, die äußerst schmerzhaft und degenerativ sind bin ich viele "Last" gewohnt und meine psychische Bruchgrenze habe ich immer über die Jahre hochgeschraubt. Ich bin mir sicher, das andere sich schon längst das leben genommen hätten,...echt jeder bekommt irgendwann mal suizide Tendenzen. Ich habe noch viel vor in meinem Leben, ich bin auch Forscher wie Ihr, nur meine Kernkompetenzen liegen in einem anderen Fachbereich,...daher kann und will ich nicht aufgeben,...

Forschung gibt es keine Richtige dafür, da die Glaskörpertrübung harmlos wären (im physiologischen Sinne), aber de-facto absolut "tödlich" sind, mal abgesehen von dem Faktor psychosomatische Affektion und dem reinen psychischen "depressiven" Chrakter. Über kurz oder lang deformiert, bzw. zerstört dieser Sch**** auch einen gesunden Geist. Ich habe heute schon krasse Probleme mit der Konzentration. Ich muss immer lesen und rechnen können und das ist mit dem Mist in den Augen kaum möglich,...

Das mit dem Laser ist nix,...es gbt viele Faktoren, die dangegen sprechen. Aufgrund meiner Erfahrung und meines (Leienhaften-) Wissens, mus hier auf zellulärer Ebene was passieren, anders kann ich mir das nicht vorstellen. Irgendwie binden, spalten, etc,...Glaskörper absaugen kommt nicht in Frage, zu riskant, zu viele Nebenwirkungen.

Ich suche ja auch unter euch Experten nach Lösungsvorschlägen, nicht mach einer konkreten Lösung. Welche Vorschläge, Gedankengänge oder richtungsweisende Ansätze fallen euch dazu ein, wie würdet Ihr in so einem Fall denken als Wissenschaftler und Experten in diesem Gebiet,...?

Mich kotzt dieses "dagegen kann man nix machen" langsam von den augenärzten ziemlich an. Das sind Ärzte, keine Zellforscher oder Chemiker,...ich bin es echt satt, immer mit einem grinsen abgewisen zu werden: "Schauen sie daran vorbei, übersehen sie dass,...ihr gehirn filtert das raus,...",...spott un hohn, sonst nix,...bis auf den einen augenarzt, der das auch hat, dem gehts genauso scheisse und der versteht mich als einizger, abgesehen von den anderen, die daran leiden,...

WAS FÜR EINE RIESEN SCH****!


Grüße

Ken
Kenjiro ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 06.09.2007, 21:30   #8   Druckbare Version zeigen
sonnending weiblich 
Mitglied
Beiträge: 428
AW: Augenproblem (Glaskörpertrübung)

Huhu!

Ja, das glaube ich Dir. Ich hoffe, die Frage ist Dir jetzt nicht zu persönlich, aber bist Du deswegen in psychologischer Betreuung? Du scheinst sehr darunter zu leiden, und da denke ich ist ein professioneller Beistand sehr hilfreich.

Übrigens, ich hab mal gesucht, schau mal hier:
http://www.ncbi.nlm.nih.gov/sites/entrez
Mist, ich kann die suche gerade nicht direkt verlinken. Gib mal in die Suchleiste "floaters vitreous" ein, da sind ein paar Sachen dabei, z.B. diese Studie hier:

http://www.ncbi.nlm.nih.gov/sites/entrez?Db=pubmed&Cmd=ShowDetailView&TermToSearch=17007730&ordinalpos=4&itool=EntrezSystem2.PEntrez.Pubmed.Pubmed_ResultsPanel.Pubmed_RVDocSum
Wenn Du die mal nett anmailst, bekommst Du vielleicht ne Kopie zugeschickt? Oder Du musst das Paper kaufen, es ist leider nicht frei zugänglich.

lg, Katy.
sonnending ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 07.09.2007, 01:16   #9   Druckbare Version zeigen
Kenjiro  
Mitglied
Themenersteller
Beiträge: 8
AW: Augenproblem (Glaskörpertrübung)

Zitat:
Zitat von sonnending Beitrag anzeigen
Huhu!

Ja, das glaube ich Dir. Ich hoffe, die Frage ist Dir jetzt nicht zu persönlich, aber bist Du deswegen in psychologischer Betreuung? Du scheinst sehr darunter zu leiden, und da denke ich ist ein professioneller Beistand sehr hilfreich.

Übrigens, ich hab mal gesucht, schau mal hier:
http://www.ncbi.nlm.nih.gov/sites/entrez
Mist, ich kann die suche gerade nicht direkt verlinken. Gib mal in die Suchleiste "floaters vitreous" ein, da sind ein paar Sachen dabei, z.B. diese Studie hier:

http://www.ncbi.nlm.nih.gov/sites/entrez?Db=pubmed&Cmd=ShowDetailView&TermToSearch=17007730&ordinalpos=4&itool=EntrezSystem2.PEntrez.Pubmed.Pubmed_ResultsPanel.Pubmed_RVDocSum
Wenn Du die mal nett anmailst, bekommst Du vielleicht ne Kopie zugeschickt? Oder Du musst das Paper kaufen, es ist leider nicht frei zugänglich.

lg, Katy.

Hallo Katy,

nein, ich bin deshalb nicht in psychologischer Behandlung und das ergibt auch keinen Sinn bei mir (und den tausenden anderen) die täglich darunter leiden. Hierbei handelt es sich um ein reales Problem, das nicht mit psychopharmaka aus der Welt geschafft werden kann, weder medikativ, noch mit Gesprächstherapie. Eine Zeitlang habe ich versucht mit einem Gesprächtherapeuten darüber zu sprechen (grundsätzlich gebe ich allem eine Chance), aber schnell musste ich feststellen, das der junge Mann selber hilfe braucht, da er sogar die Befunde meines Augenarztes in Frage gestellt hat. Ich habe mich höflich bei ihm bedankt und verabschiedet. Psychologische Betreung,...nein, dafür habe ich keine Zeit und ich sehe keine Indikation dafür. Ich habe auch mit Absprache meines Hausarztes und eines Neurologen div. Medikamente probiert, die meinen permanenten katabolen und depressiven Zustand positiv beeinflussen sollten. Leider haben die auch bei mir nicht mehr als Müdikeit und völlige Arbeitsunfähigkeit erschaffen. Ich war immer Müde und konnte mich NULL auf meine Arbeit konzentrieren...das geht nicht, ich muss täglich Programmieren, hochkonzentriert sein und rechnen können.

Ich komme damit ja noch einigermaßen klar,...Du solltest mal mit den anderen Sprechen. Die wollen sich ja umbringen,...das ist schon zu krass. Ich sagte, mir ist danach, mir den Kopf wegzuballern, das würde ich NIEMALS machen!

Nein, die Frage ist mir nicht peinlich, ich bin ja auch nicht Verrückt,...mir ist bewusst, das ich damit leben muss, es ist nur verdammt schwer,...

Ich suche nach Lösungen und Lösungsansätzen und gebe mich der Scheisse nicht so geschlagen hin, wie einige andere. Alleine daran sollte man sehen, das ich noch "da" bin,...

Ich bin Dir dankbar und ich weiß, dass dieser Ratschlag gut gemeint ist,...leider ist das keine Option für mich, mal abgesehen davon, das ich ALLES an Medikamnten bekommen kann, womit ich meine "Nerven" unterdrücken kann. Dazu muss ich zu keinem Neurologen/Psychologen gehen und mir ein BTM Rezept holen,...


Grüße

Ken
Kenjiro ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 07.09.2007, 10:56   #10   Druckbare Version zeigen
Bremer Männlich
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Beiträge: 643
AW: Augenproblem (Glaskörpertrübung)

Kann man denn sagen wodurch das ausgelöst wird ? Weil so wie Du es schilderst hört es sich an als wenn das sehr plötzlich aufgetreten wäre. Zu plötzlich für einen Alterungsprozess.
Bremer ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 07.09.2007, 13:17   #11   Druckbare Version zeigen
Kenjiro  
Mitglied
Themenersteller
Beiträge: 8
AW: Augenproblem (Glaskörpertrübung)

Zitat:
Zitat von Bremer Beitrag anzeigen
Kann man denn sagen wodurch das ausgelöst wird ? Weil so wie Du es schilderst hört es sich an als wenn das sehr plötzlich aufgetreten wäre. Zu plötzlich für einen Alterungsprozess.


Hallo Bremer,

ich kann Dir das nicht genau sagen, aber ich kann Dir sagen, was die Auslöser dafür sind, zumindest die, die bekannt sind. Zum einen passiert das, wenn der Glaskörper schrumpft, wenn die Netzhaut sich abhebt/ablöst von der Augenwand, wenn operative Eingriffe am Auge statffinden, wenn es zu Traumen m/am Auge kommt, ausgelöst durch unterschiedliche "Ausseneinflüsse". Bei mi und bei vielen anderen, die so was haben, ist das NICHT der Fall. Ich habe lediglich etwas trockene Augen, die ich mit Augensalben und Tropfen gut versorge. Ach, nicht zu vergessen, wenn man stark kurzsichig ist, dann "kann" man das auch bekommen, aufgrund der beschaffenheit des Auges, sprich des Glaskörpers.

Ich habe von heute auf morgen Augenschmerzen bekommen und bin am nächsten Morgen mit der Sch**** aufgewacht. Ich bin sofort zum Augenarzt gerannt, der miraber sagte, das ich NICHTS degeneratives, bzw. destruktives am Auge hätte, keine Verletzung, keine Netzhautablösung, keine Glaskörperabhebung, nichts was irgendwie auffallen würde. Lediglich hätte ich eine versteckte Kurzsichtigkeit und leicht trockene Augen. Für das eine habe ich eine Brille bekommen (die mir nicht hilft) und für das andere eine Salbe, bzw. Tropfen, die ganz gut sind. Ansonsten keine Aufälligkeiten. Was diese starken Schmerzen waren, wissen die nicht, aber es muss der Auslöser dafür gewesen sein, weil das ja danach kam. Was immer das auch ist, es ist nun zu spät. Ich kann auch zu meinen Lebensgwohnheiten was erzählen: Sportlich (3-4x die Woche Joggen, Kraftsport, Radfahren), sehr gute Ernährung, keine Genussmittel (nicht mal Cola oder Fanta, oder irgendwas, was mir schaden könnte, keine Drogen). Das einizge was ich nehme sind Schmerzmittel, wie Novalgin, Tramadol, NSA (Diclofenac, ASS), weil ich einige krasse Sachen wie Arthrose habe und chronisch degenerative Erkrankungen des Bewegungsapparates und Verwachsungen durch ettliche Operationen. Das alles ist aber in keinster weise mit den Augen irgendwie zu verbinden, weder die Medikamente, noch deren Wechselwirungen, Metaboliten, synergetiche Effekte, etc. Kein eindeutig kausaler Zusamenhang. Ich arbeite als IT-Trainer und Programmierer/Systemarchitekt. Ich muss täglich mind. 12 Stunden vor einem PC verbringen und später dann vor Büchern. Mein gegenwärtiges Tätigkeitsgebiet ist die Entwicklung und Forschung im Bereich Prozessoptimierung und Algorithmen. Aufgrund der Trübungen habe ich massive Schwierigeiten, mich zu konzentrieren, was meiner Arbeit nicht sonderlich nützt.
Kurzfassung, gesundes Leben, lange PC arbeit, hohe kognitive Belastung, permanenter Stress, bei euch sicherlich nicht anders,...


Liebe Grüße

Ken
Kenjiro ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 07.09.2007, 14:35   #12   Druckbare Version zeigen
sonnending weiblich 
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Beiträge: 428
AW: Augenproblem (Glaskörpertrübung)

Hallo Ken!

Ich wollte Dir in keinster Weise unterstellen, dass Du verrückt bist, oder Dir das einbildest, und ich denke auch nicht, dass ein Psychologe Dich "heilen" kann.

Nein, gerade, weil Du sagst, wie sehr Du darunter leidest, und weil andere Leute deswegen Suizidgedanken haben, denke ich, dass eine professionelle Behandlung es vielleicht einfacher machen kann, mit dieser Krankheit zu leben. Dabei gehts mir nicht darum, dass Du mit irgendwelchem Antidepressiva zugeschüttet wirst, sondern eher um die geistige Einstellung zu deiner Krankheit.

Was mich überrascht, ist Deine Einstellung für einen Psychologen "keine Zeit" zu haben. Ich gebe jetzt mal meine ganz persönliche völlig unprofessionelle Meinung, aber das zeigt irgendwie, dass Du Deine Krankheit zu verdrängen versuchst, weil sie nicht in den Terminkalender passt. Versteh mich nicht falsch, ich bin Biologin und hab keinen Plan von dieser Krankheit, von der Krankengeschichte, und von Dir persönlich. Aber mir drängt sich der Gedanke auf, dass Streß und vor allem die übermäßige Anstrengung der Augen nicht sonderlich förderlich sind.

Hast Du Dir mal die Links angesehen, die ich gepostet habe?

lg, Katy.
sonnending ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 07.09.2007, 17:51   #13   Druckbare Version zeigen
Kenjiro  
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Themenersteller
Beiträge: 8
AW: Augenproblem (Glaskörpertrübung)

Zitat:
Zitat von sonnending Beitrag anzeigen
Hallo Ken!

Ich wollte Dir in keinster Weise unterstellen, dass Du verrückt bist, oder Dir das einbildest, und ich denke auch nicht, dass ein Psychologe Dich "heilen" kann.

Nein, gerade, weil Du sagst, wie sehr Du darunter leidest, und weil andere Leute deswegen Suizidgedanken haben, denke ich, dass eine professionelle Behandlung es vielleicht einfacher machen kann, mit dieser Krankheit zu leben. Dabei gehts mir nicht darum, dass Du mit irgendwelchem Antidepressiva zugeschüttet wirst, sondern eher um die geistige Einstellung zu deiner Krankheit.

Was mich überrascht, ist Deine Einstellung für einen Psychologen "keine Zeit" zu haben. Ich gebe jetzt mal meine ganz persönliche völlig unprofessionelle Meinung, aber das zeigt irgendwie, dass Du Deine Krankheit zu verdrängen versuchst, weil sie nicht in den Terminkalender passt. Versteh mich nicht falsch, ich bin Biologin und hab keinen Plan von dieser Krankheit, von der Krankengeschichte, und von Dir persönlich. Aber mir drängt sich der Gedanke auf, dass Streß und vor allem die übermäßige Anstrengung der Augen nicht sonderlich förderlich sind.

Hast Du Dir mal die Links angesehen, die ich gepostet habe?

lg, Katy.

Hallo Katy,

ich muss mich korrigieren, wenn ich etwas falsch rübergebracht habe. Tatsache ist, das ich mit meiner "Krankheit", die eigentlich keine Krankheit ist, oder zumindest nicht als solche anerkannt wird abgefunden habe. Ich habe wege und Mittel gefunden, meinen Alltag und mein Leiden zu "lindern". Ich habe auch nicht gesagt, das ich keine Zeit für einen Psychologen habe, zumal ich selber "halb" Psychologe bin, schon wegen meinem Studium. Mal abgesehen davon, bin uch ein wandelndes Paradoxon für viele Menschen, aber das ist ein anderes Thema. Das sage ich, falls Du Dir die Frage stellen solltest, wie ich das meine. Ich bin Pädagoge, arbeite in der Entwicklung von IT und der Programmierung/Systemarchitektur. Zu meinen Aufgaben zählen die Schulung, die Entwicklung von Hard- und Software. Ich habe sehr viel mit Menschen und Maschinen zu tun, auch in der Vergnagenheit mit Biologen, wenn es um die Auswertung bzw. Erfassung von Simmulationen und Testreihen ging. Also seid Ihr mir nicht Fremd und ich weis, das viele von euch "Menschen" sind und wie Menschen handeln und Menschen verstehen. Der Stress dem ich unterliege ist leider für mein Aufgabenfeld und meine Profession klassischer Natur und selbstverständlich ist es in keinster Weise für meine Krankheit förderlich, so viel steht fest. Ich habe auch einen guten Ausgleich mit Sport, ausgehen, etc. Überwiegend lebe ich für meine Arbeit, sie erfüllt mich mit Leben, mit Lebensmut und mit Lebenskraft. Ich bin auch jemand, der dem Allgemeinwohl dienen will und es auch macht. Wenn Du möchtest, kann ich Dir gerne einige meiner Projekte vorstellen, die für die Menscheit von Nutzen sein sollen und es auch sind.

Ich habe es mit Psychopharmaka versucht, auch nicht nur in selbstmedikation und inidkation, sondern selbstervständlich unter beobachtung und inanspruchnahme von professioneller unterstützung. ich habe mich mit psychologen unterhalten, bin in professionelle einrichtungen gegangen, obwohl ich genau weiss, wie man in solchen fällen vorzugehen hat. ich bin von meinem fähigkeiten und meiner menschenkentniss sehr überzeugt, was mich äußerst leistungsfähig und robust macht, dennoch ziehe ich IMMER eine sekundär und weitere meinung hinzu und spreche mit experten über probleme. daher ist auch meine frage hier, ob jemand eine idee hat, an die menschen und experten in diesem forum gerichtet. ich bin kein biologe, daher richte ich mich an euch, frage um meinungen, bitte um denkanstöße und richtungen die man gehen kann. ich bin der sehr dankbar für auch nur jede idee, die du in dieses problem mit einbringst, was zu einer (teil-)lösung beitragen könnte, sebstverständlich auch den gedankengang mit psychologischer unterstützung.

meine geistige einstellung zu meiner krankheit sie wie folgt aus: Womit habe ich diese gottverdammte scheisse nur verdient und wie werde ich diese gotvverdammte scheisse los? linderung habe ich durch unterschiedliche maßnahmen gefunden, aber das mittelfristige bis langfristige ziel ist eine rekonstrukion, eine zurückführung in meinen "optimalen" zustand. jetzt rede ich schon wieder wie bei mir auf der arbeit.

Ich bin schon etwas "durchgeknallt", aber nicht total verrückt, obwohl es einige meiner kollegen sagen, aber man kann sich als nichtbetroffener nicht vorstellen, was für eine unglaubliche belastung diese erschenung in den augen darstellt. wenn ich mich in einem hellen raum ohne sonnenbrille aufhalte, dann wird mir schlecht von dem ganzen spiel vor den augen und ich habe deswegen massive konzentrationschwierigleiten, ja ich musste sogar schon mal deswegen "kotzen", weil mir schwindelig geworden ist. eine folge von den trübungen, die viele haben, die darunter leiden.

Ja, ich versuche meine Krankheit zu Verdrängen, in dem ich sie versuche zu "übersehen", oder zu "ignorieren", weil wenn ich sie versuche zu sehen und mit ihr zu leben, dann werde ich echt noch verrückt. liebe katy, es sind die augen, dein primäres wahrnehmungsorgan, das ist die NUMMER 1 Belastung. Ich will Dir mal ein krasses beispiel geben: Ich war mit 16 jahren einmal für 3 wochen blind und ich habe mich darüber nicht so aufgeregt, wie über den momentanen zustand.

Ein psychologe wird mich nicht "heilen", noch wird er mir keine linderung verschaffen,..er wird lediglich meine zeit in anspruch nehmen, die ich mit "ablenkung" und arbeit sinnvoller nutzen kann. damit ist mir eher geholfen, als mit einem neurologen über mein problem zu sprechen,...

ich halte von gesprächstherapie sehr viel, so sehr, das ich es jedem empfehlen kann, mal so was zu machen, auch wenn er keine probleme hat. reden befreit, auch wenn man einfac nur darauf los redet,...jeder mensch hat was zu sagen oder will was loswerden.

Ich glaube, jetzt komme ich verständlicher rüber,...

Gott schütze dich vor diesem Scheiss, hoffentlich machst Du nie die erfahrung, die ich gerade durchlebe,...

Ich werde suchen, nach einer lösung auschau halten, jeden und alles frage, zumal ich das nicht nur für mich will (klar erst mal für mich, denn der mensch ist ein egoist und jeder ist sich selbst der nächste), aber ich will alle anderen auch davon erlösen,..

Mal eine Frage an dch als Biologin: Was für ein Mikroskop, mit was für Objektiv-Linsen (vergrößerungsfaktor) und Objektträgern ist sinnvoll, um ein Auge nach einer dissektion zu betrachten?
An dieser Frage kannst Du sehen,, wie sehr mich das beschäftig,...ich will eine Lösung, auf teufel komm raus!

Und jetzt kommt was richtig schräges: Ein Chirug mit dem ich mal über mein "leiden" gesprochen habe, hat mir tropfen empfohlen und sagte mir, dass das die einizgen tropfen wären, die irgendwie helfen würden und/oder die trübungen in schach halten würden. das habe ich von einem chirugen, einem chirugen, der sich auf Hüft und Knie TEP's speziallisiert hat. Mein Augenarzt hatte bevor ich davon erwähnt hatte nichts von den tropfen gewusst. was soll ich von so einer scheisse halten? mann kann nicht alles wissen, das steht ausser frage, aber du weist sicherlich was ich meine. das wäre ja genau so, als wenn du noch nie was on Standard-Nähragar gehört hättest,...ich rege mich echt wieder nur auf,....sinnlos!

Du scheinst mir sehr schlau und nicht leienhaft, auch ist deine meinung zu meiner haltung nicht "unprofessionell" sondern viel mehr von anteilnahme und hilfsbereitschaft geprägt, wie ich es sich für gewissenhafte WissenschaftlerInnen gehört, was man wirklich nicht von vielen behaupten kann. Wie ich darauf komme? Ich bin der einizge der kein Arzt bei mir in der Familie ist und (m)ein Onkel ist teilhaber an einer privaten Klinik. Leider haben die alles, wirklich alles,...nur keine Augenheilkunde.

Du kannst hören, nein vielmehr lesen, wie verzweifelt ich bin, aber ich gebe NIE aus,....habe es noch nie getan und werde es auch nicht!


Liebe Grüße

Ken
Kenjiro ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 07.09.2007, 20:08   #14   Druckbare Version zeigen
Merlin7 Männlich
Mitglied
Beiträge: 1
AW: Augenproblem (Glaskörpertrübung)

Zitat:
Zitat von Kenjiro Beitrag anzeigen
Hallo,

mein Name ist Ken und ich bin 28 Jahre alt. Seit etwa 3 Monaten leide ich an einer Sache, die sich Glaskörpertrübung nennt, wobei es sich um Verklumpungen im Auge handelt, die aus, ich zittiere "physiologische Kondensation von Collagenfibrillen, die in der Grundsubstanz gelöst sind, zu mikroskopisch kleinen Fädchen und Klümpchen." (wikipedia)" bestenen. An sich sind diese Verklumpungen harmlos, üben aber eine extreme psychische Belastung auf den betroffenen aus. Man muss ich das so vorstellen, das man den ganzen Tag durch ein Mikroskop mit lauter Zellen und Gewebe blick, das in einer Flüssigkeit herumschwimmt: Tausende Punte, Striche, Flecken, Schatten. Da man das Auge immer irgendwie bewegt, schwimmen die Teilchen immer umher und werfen durch das in das Auge einfallene Licht, Schatten auf die Netzhaut. Die Empfindung und Wahrnehmung dieser Schatten ist bei jedem unterschiedlich ausgeprägt und belastet die betroffenen teilweise so stark, das es bis hin zu schwersten psychischen Problemen kommt und sogar suizidale Tendenzen hervorbringt. Ich selber leide an diesem Mist erst seit drei Monaten und bin jetzt schon völlig fertig, da mein Beruf Programmierer und IT-Trainer ist und ich jeden Tag meines Lebens in helle Flächen sehen muss. Mal abgesehen von hellen Flächen nimmt man das auch die ganze zeit war, permanent und tatsache ist auch, dass die Verklumpungen immer mehr werden. Lediglich nur die absolute Dunkelheit und sehr schwaches Licht bringen "linderung" für die Augen. Die Belastung durch diese Flecken ist so immens hoch, das ich langsam glaube den Verstand zu verlieren. Durch diese extreme Stressbelastung habe ich noch einen Stereo-Tinnitus bekommen, also auf beiden Ohren, der mich immer weiter in die Knie zwingt, zumindest glaube ich, das der Tinnitus daher kommt, aber wer weiss das schon genau.

Jetzt wird natürlich der Leser sich fragen, was ein Augenarzt dazu sagt und warum ich gerade in dieses Forum hier schreibe und nicht in ein Medizinforum. Ganz einfach: Die ganzen Augenärzte, bei denen ich war (und Gott weiss, es waren viele) sagen, das man NICHTS dagegen machen kann und ich damit leben muss. Ich gebe mich mit dieser Aussage nicht zufrieden, da ich das leider nicht glauben kann, das es dafür keine Lösung gibt. Tatsache ist, das auf dem Gebiet auch nicht geforscht wird, oder zumindest in irgend einer weise "richtig" nach einer Lösung gesucht wird, da es sich um einen natürlichen Alterungsprozess des Auges handeln würde. Dies kann aber nicht bei mir der Fall sein, da ich "erst" 28 bin und man dieses "statistisch" gesehen erst ab der "Lebensmitte", evtl. bekommen würde und wenn dann auch nur ein paar punkte,..wenn überhaupt.

Einige andere Menschen und ich leiden sehr stark unter diesen Trübungen, da diese bei uns sehr stark vorhanden sind und die evtl. einizige lösung für dieses Problem eine sog. Vitrektomie wäre, bei der der gesammte Glasköper des Augen entfernt werden würde. Dabei handelt es sich aber um eine risikobeladene Operation, da es fast immer zu Spätfolgen, wie Netzhautablösung, Grauer Star und weiss der Kuckuk noch alles kommen würde.

Nun meine Frage an alle, die vielleicht eine Idee haben: Gäbe es rein Chemisch gesehen eine Möglichkeit, diese Trübungen mit irgend einer Lösung aufzulösen, sprich einem Enzym, oder einer anderen Chemikalie, etc. Hat jemand eine Idee? Ich bin echt am verzweifeln und nicht nur ich, Hundertausende andere Menschen mit mir, die tagtäglich davor sind, den Verstand zu verlieren. Wir brauchen wirklich Hilfe, aber die Augenärzte sagen immer nur: Sie müssen damit leben, es gibt keine Lösung dafür. Ich glaube das nicht,...ich kann das nicht glauben! Es ist die Hölle,...wir laufen alle nur noch mit absolut dunklen Brillen rum was an sich nicht das Problem ist, aber diese Flecken und Punkte zermürben die Psyche langsam aber sicher,....

Wenn jemand zu der Gruppe der leidenden vorstoßen will, so kann er sich mal dieses Forum hier ansehen: http://f28.parsimony.net/forum68322/index.htm
Das ist die Seite selber: http://www.glaskoerpertruebung.de/

Ich bitte jeden, der eine Idee hat, so absurd diese auch klingen mag, uns darüber zu informieren. Wir leiden unglaublich darunter und ich habe keine Lust bis an mein Lebensende mit einer "Fleckenmaske" vor dem Auge herumzulaufen,....irgendwann kann man einfach nicht mehr,...!


Liebe Grüße und auf Ideen hoffend,..

Kenjiro
Hallo,

ick koennte eine Loesung von Augentrostkraeuter, mit einem Anteil der Kamille von 90 zun 10.
emphelen.

Dies 10 min gekocht und mit Asche (von trock. Zweigen) dann mit Filter gereinigt und abkuehlen lassen.

Dies stellt eine Loesung dar die sich positiv auf dass Auge auswirkt und ist seit langem erprobt. gerne geben ich privat mehr Informationen. Doch keinesfalls ist die als aerztlicher Rat zu werten.

Merlin7
Merlin7 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 07.09.2007, 21:16   #15   Druckbare Version zeigen
sonnending weiblich 
Mitglied
Beiträge: 428
AW: Augenproblem (Glaskörpertrübung)

Mensch Leute, lasst doch mal diese Fullquotes! Da ist man ja nur noch am scrollen.

lg, Katy.
sonnending ist offline   Mit Zitat antworten
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