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Alt 02.11.2018, 12:09   #1   Druckbare Version zeigen
goerni1  
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Gleichgewichtsreaktion bei zwei komplementären Antikörpern in einem Inkubationsschritt

Ich habe ein einfaches Bead-basiertes Immunoassay und habe folgendes Problem bzw. Fragestellung:


Der Bead-Assay ist ähnlich aufgebaut wie ein klassischer Sandwich-ELISA, nur statt sekundärem Antikörper wird hier Streptavidin-R-PE verwendet (und der Detektionsantikörper ist biotinyliert). [Als Info: Das Messsystem funktioniert ähnlich wie Duchflusszytometer]



Ich habe versucht verschiedene Inkubationsschritte zu vereinen:

  1. Standard: Fängerantikörper + Analyt || + Detektionsantikörper || + Streptavidin-R-PE
  2. Fängerantikörper + Analyt || Detektionsantikörper + Streptavidin-R-PE
  3. Fängerantikörper + Analyt + Detektionsantikörper || + Streptavidin-R-PE
  4. All-in-one: Fängerantikörper + Analyt + Detektionsantikörper + Streptavidin-R-PE
Ich bin hier auf ein interessantes Phänomen gestoßen und kann es mir nicht ganz erklären:

  • bei 2. gibt es fast keine Signalzunahme bei steigender Analytkonzentration - dies lies sich reproduzieren (hier bilden sich wahrscheinlich große Komplex aus Streptavidin und Detektionsantikörper. Jedes Streptavidin, kann bis zu 4x Biotin binden, die biotinylierten Antikörper haben zwischen 3 und 6 Biotinreste)
  • bei 3. war die Signalzunahme bei steigender Analytkonzentration im Vergleich zur Standardprozedur um etwa Faktor 3 bis 4 höher - auch dies lies sich reproduzieren (ich nehme an es handelt sich hier quasi um eine geordnete Mehrsubstratreaktion - bin mir aber überhaupt nicht sicher)
  • 4. war immer anders und lies sich incht reproduzieren (das habe ich so auch vermutet)
Hat jemand eine Erklärung für diese Beobachtung ? insbesondere für 3. ?





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