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Alt 16.10.2018, 18:40   #1   Druckbare Version zeigen
nickelface  
Mitglied
Themenersteller
Beiträge: 1
Frage Neurologie, Aktionspotential, Hyperpolarisation

Hallo,
Ich habe eine Frage bezüglich des Aktionspotentials bei der Erregungsweiterleitung.


Weshalb kehrt das Membranpotential nach der Hyperpolarisation zum Ruhepotential zurück?

(Erläuterung: Wie es durch die spannungsgesteuerten Kalium-Ionenkanäle zur Hyperpolaisation (ca. -90mV) kommt ist klar. Weshalb danach die schrittweise Depolarisation zurück zum Ruhepotential stattfindet (ca. -75mV) wird kaum erklärt - wenn, dann wird die Natrium/Kalium-Ionenpumpe als Grund genannt; jedoch ohne weitere Erklärung).


Folgende drei Erklärungsansätze stehen für mich im Raum:

1. Na/K-Pumpe: Klingt für mich nicht logisch, da sie mehr Kationen (3 Na+) aus dem Axon transportiert als hinein (2 K+), was ja eine negative Spannung erhält und sie nicht senkt. Außerdem weiß ich nicht, ob sie dafür überhaupt schnell genug arbeitet.

2. Diffusion von K+ durch die nicht-spannungsgesteuerten Hintergrundkanäle: Die beim Overshoot herausdiffundierten Kalium-Ionen diffundieren wieder aufgrund der erhöten Spannung zurück ins Axon, bis das elektrochemische Gleichgewicht bei ca. -75mV wieder eingestellt ist.

3. Aufgrund der erhöhten Spannung während der Hyperpolarisation erhöht sich auch die Permeabilität für andere Ionen wie z.B. Na+, die in die Zelle diffundieren (sozusagen ein kurzzeitig erhöhter Na+ Leckstrom).



Würde mich über Hilfe freuen.

Vielen Dank und freundliche Grüße
nickelface ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 18.10.2018, 20:44   #2   Druckbare Version zeigen
JT-ToM  
Mitglied
Beiträge: 398
AW: Neurologie, Aktionspotential, Hyperpolarisation

Zu a
Die Lage des Ruheotentials bestimmt sich meiner Meinung nach vor allem durch die Pumpen und die Anzahl nicht elektrogener Kanäle.

Zu b
Ein Ap reicht nicht aus, die Konzentrationsverhältnisse umzukehren. Konzentration- geht vor Spannungseffekt.

Zu c
Höheres negatives Potential verstärkt den Effekt mit Sicherheit, aber ob das ausschlaggebend ist?

Aber ich bin kein Neurophysiologe
JT-ToM ist offline   Mit Zitat antworten
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Stichworte
aktionspotential, hyperpolarisation, neurologie

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