Analytik: Quali. und Quant. Analyse
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Analytik: Quali. und Quant. Analyse Nasschemische Nachweise (z.B. Trennungsgang) und Gehaltsbestimmungen per Titration, Gravimetrie, Konduktometrie, etc.

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Alt 05.04.2018, 17:53   #1   Druckbare Version zeigen
Luisaville Männlich
Mitglied
Themenersteller
Beiträge: 1
Metronidazol Suppositorien

Moin, liebe Freunde der analytischen Chemie!

Meine Mitarbeiter und Ich (ein Apotheken Team) stehen vor einem kleinen Problem. Wir wollten in der Apotheke eine quantitative Analyse von von uns hergestellten Zäpfchen durchführen. Es geht um die Gehaltsbestimmung von Metronidazol.

Es gibt nur Hartfett als die einzige Grundlage. Das heißt dann praktisch, wie könnte man Metronidazol in Hartfett quantitativ bestimmen? Es geht um ein einziges Zäpfchen, und da ist ugf 1g Metronidazol drin. Europeisches Arznebuch schlägt vor die Potentiometrische Titration als Methode zu nehmen aber mir fehlt das Wissen wie man so ein Gerät zusammenbaut? Das Problem ist auch das man mit relativ heißem Fett arbeiten müsste, da es erst ab ugf 40°C flüssig wird.

Wir sind ziemlich verzweifelt und für alle Ideen offen.

PS: Möglich muss es auf jeden Fall sein, da das Zentrallaboratorium aus Eschborn es für uns schon einmal gemacht hat. Natürlich für einen stolzen Preis
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Alt 05.04.2018, 18:19   #2   Druckbare Version zeigen
Peter Schulz  
Mitglied
Beiträge: 373
AW: Metronidazol Suppositorien

Bist du Apotheker oder Pharmazeut?

Zitat:
Zitat von Luisaville Beitrag anzeigen
Das heißt dann praktisch, wie könnte man Metronidazol in Hartfett quantitativ bestimmen?
Sagt die Ph.Eur. dazu nichts? Ich habe gerade kein Arzneibuch zur Hand, aber normalerweise werden Hartfett-Zäpfchen mit Wasser aufgeschmolzen und das Hartfett wird dann abgetrennt. Siehe z. B. hier: http://pwe.no-ip.org/pharma/technologie/docs/vphf9.pdf

Zitat:
Europeisches Arznebuch schlägt vor die Potentiometrische Titration als Methode zu nehmen aber mir fehlt das Wissen wie man so ein Gerät zusammenbaut?
Wenn die Ph. Eur. Monographie Metronidazol bei Gehalt nur Titration mit potentiometrischer Endpunkterkennung nennt und du kein Potentiometer hast, dann schau mal in Hagers Handbuch. Vielleicht wird da noch eine Titration mit Farbindikator beschrieben.

Zitat:
Das Problem ist auch das man mit relativ heißem Fett arbeiten müsste, da es erst ab ugf 40°C flüssig wird.
Siehe oben.
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