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Alt 12.06.2019, 21:01   #1   Druckbare Version zeigen
Steradiant  
Mitglied
Themenersteller
Beiträge: 4
Funktionsweise ph-Glaselektrode

Ich beschäftige mich gerade mit dem Messprinzip der ph-Glaselektrode. Das wichtigste an der Elektrode ist die Ionenselektive Glasmembran. Soweit ich das verstanden habe lagern sich je nach Messlösung an der Außenseite mehr oder weniger H+ Ionen als an der Innenseite an. So entsteht an der Membran eine Potentialdifferenz (nach . Soweit, so gut. Wie kann ich diese Potentialdifferenz nun messen? Ich stecke 2 Elektroden rein, eine in eine Referenzlösung und eine in die Messlösung. Die stehen aber noch in keinerlei Verbindung mit der Membran wo ja die tatsächliche Potentialdifferenz aufgetreten ist. In dem Zusammenhang stößt man auch immer auf die Nernst-Gleichung. Aber die Betrifft ja die Ag/AgCl-Elektrode. Sprich es muss dort eine Reaktion stattfinden, aber wie und wer ist die Ursache dafür?
Steradiant ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 13.06.2019, 08:02   #2   Druckbare Version zeigen
Bergler Männlich
Mitglied
Beiträge: 2.654
AW: Funktionsweise ph-Glaselektrode

Hilft das hier weiter?

http://www.chemgapedia.de/vsengine/glossary/de/glaselektrode.glos.html

Gruß Begler
__________________
Γνῶθι σεαυτόν - Erkenne dich selbst

Carpe diem! Fasse dich kurz!
Bergler ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 13.06.2019, 12:52   #3   Druckbare Version zeigen
Steradiant  
Mitglied
Themenersteller
Beiträge: 4
AW: Funktionsweise ph-Glaselektrode

Danke für den Link, den kenne ich aber schon. Und auch diverse andere Quellen aus dem Netz aber leider vermochte es noch keine, mir meine Frage zu beantworten.

Die größte Frage die sich mir stellt ist eben, warum sich an der Elektrode ein Potential ausbildet, welches ja nur bei der Glasmembran vorhanden ist. Da muss ja an der Elektrode auch eine Reaktion stattfinden oder? Dazu müssten aber auch Ionen aus der unbekannten Lösung in die Glaselektrode eindringen können.
Steradiant ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 13.06.2019, 14:59   #4   Druckbare Version zeigen
Cyrion Männlich
Mitglied
Beiträge: 6.153
AW: Funktionsweise ph-Glaselektrode

Ich habe gelernt (25 Jahre her) dass die Glasmembran so dünn ist, dass hierdurch auch ein Ionentransport möglich ist.

Glas sollte man sich jetzt nicht als einheitlichen Feststoff vorstellen. Da kann es zu erheblichen Ionenwanderungen kommen, vor allem bei einwertigen Ionen. Das Phänomen ist überigens der Tod von alten Kirchenfenstern: Hier werden einwertige Ionen ausgewaschen, das Glas kristallisiert und bildet so Risse, die dann einen Weg zu tiefer liegenden Schichten bahnen.
__________________
Philippus Theophrastus Aureolus Bombastus von Hohenheim: Allein die Dosis machts, daß ein Ding kein Gift sei.

Erfahrung: Wenn es so einfach wäre, hätte es schon längst jemand gemacht
Cyrion ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 13.06.2019, 19:44   #5   Druckbare Version zeigen
zweiPhotonen  
Mitglied
Beiträge: 7.527
AW: Funktionsweise ph-Glaselektrode

Zitat:
Zitat von Steradiant Beitrag anzeigen
warum sich an der Elektrode ein Potential ausbildet, welches ja nur bei der Glasmembran vorhanden ist. Da muss ja an der Elektrode auch eine Reaktion stattfinden oder?
vgl.


<<füllwort>>
__________________
Wenn es einfach wäre, hätte es schon jemand gemacht!

I said I never had much use for it. Never said I didn't know how to use it.(M. Quigley)
You can't rush science, Gibbs! You can yell at it and scream at it, but you can't rush it.(A. Sciuto)

Wer durch diese Antwort nicht zufriedengestellt ist, der möge sich bitte den Text "Über mich" in meinem Profil durchlesen und erst dann meckern.
zweiPhotonen ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 14.06.2019, 08:36   #6   Druckbare Version zeigen
Steradiant  
Mitglied
Themenersteller
Beiträge: 4
AW: Funktionsweise ph-Glaselektrode

Zitat:
Zitat von Cyrion Beitrag anzeigen
Ich habe gelernt (25 Jahre her) dass die Glasmembran so dünn ist, dass hierdurch auch ein Ionentransport möglich ist.

Glas sollte man sich jetzt nicht als einheitlichen Feststoff vorstellen. Da kann es zu erheblichen Ionenwanderungen kommen, vor allem bei einwertigen Ionen. Das Phänomen ist überigens der Tod von alten Kirchenfenstern: Hier werden einwertige Ionen ausgewaschen, das Glas kristallisiert und bildet so Risse, die dann einen Weg zu tiefer liegenden Schichten bahnen.
Das ist mir soweit klar, dass Glas an sich kein Festkörper ist. Die Frage die sich mir dann wiederum stellt ist folgende: Wenn Ionen (außer H(+)) durch die Glasmembran kommen, warum kann ich dann gerade den pH-Wert messen? Dazu müsste ich ja gerade die Konzentration (bzw. Aktivität) an H(+) in der Testlösung bestimmen.


Zitat:
Zitat von zweiPhotonen Beitrag anzeigen
vgl.


<<füllwort>>
Gerade das ist ja das unverständliche für mich. Wie kann ich das Potential abgreifen, wenn sich an der Elektrode an sich "ja gar nichts tut". Warum muss es dann ausgerechnet eine Ag/AgCl Elektrode sein?
Steradiant ist offline   Mit Zitat antworten
Alt Gestern, 14:05   #7   Druckbare Version zeigen
Steradiant  
Mitglied
Themenersteller
Beiträge: 4
AW: Funktionsweise ph-Glaselektrode

Hat niemand eine Idee?
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