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Alt 20.01.2019, 03:06   #1   Druckbare Version zeigen
Ralf89 Männlich
Mitglied
Themenersteller
Beiträge: 4
Für den Techniker in Vollzeit den Job kündigen

Hallo zusammen,

nachdem ich viele Jahre das Kapitel Weiterbildung in jugendlicher Faulheit verdrängt habe bin ich jetzt nicht mehr so ganz jugendliche 29. Ich bin ausgebildeter Chemikant und arbeite seit dem Zivi im selben Unternehmen. Ich komme mit den Kollegen gut zurecht und das Gehalt ist wirklich super. Nur mein Job an sich macht mir schon länger keine Freude mehr. Einige Zeit dachte ich über eine Weiterbildung zum Meister nach. Die 2 Jahre 2x die Woche Abendschule gehen schon irgendwie. Mittlerweile habe ich mir eingestanden das das Tätigkeitsfeld "unserer" Meister mir auch keine wirkliche Freude machen würde. Anders sieht es da mit dem Techniker aus. Anlagen optimieren, kleine, bzw. große Verbesserungen im Prozess, neue Prozesse (mit)entwickeln hat mich immer schon gereizt. Leider ist das Amt des "Kommunikationsbeauftragten" (ein ehrenamtlicher Posten der auf seiner Schicht Gedanken und Bedenken zu geplanten Änderungen im Prozess erfragt und die Ergebnisse an die Techniker weiter gibt) welches ich schon ausführe wohl leider schon das Ende der Fahnenstange, was ein einfacher Chemikant diesbezüglich erreichen kann.

Die Lösung wäre eine Weiterbildung zum (Chemie)Techniker. Neben dem Beruf dauert die allerdings 4 Jahre bei 3x die Woche Abendschule. Das in Kombination mit meinen 12h-Schichten, Nacht- und Wochenendarbeit würde schon ziemlich schlauchen. Allerdings konnte ich mir in den letzten Jahren durch einen genügsamen Lebensstiel in Verbindung mit einem sehr guten Einkommen ein finanzielles Polster von knapp 100.000 € ersparen und in Vollzeit dauert der Techniker nur 2 Jahre. Selbst wenn ich pro Monat dekadente 2000 € rechne was ich und meine Freundin zum Leben brauchen (sie studiert Lehramt und hat kein eigenes Einkommen) würde ich in den 2 Jahren nicht mal die Hälfte davon aufbrauchen.

Zu was würdet ihr mir raten?
Und wie würde dieser radikale Schritt im Lebenslauf aussehen (der bis jetzt nicht eine Lücke und gute Arbeitszeugnisse aufweist)

Ich wäre dann mit 32 (noch ein Jahr Vorbereitung/sparen + 2 Jahre Schule) was den Techniker betrifft Berufseinsteiger. Wie gut könnte ich mit Master/Bachelor-Studenten Anfang/Mitte 20 mithalten? Würden mir meine 10 Jahre Berufserfahrung als Facharbeiter irgendwas bringen?

Das sind viele Fragen und wenn ich mir mein Manuskript so anschaue bin ich Jedem dankbar der überhaupt bis hier gelesen hat.
Würde mich über jeden Tipp und jede Erfahrung freuen.

Danke im voraus
Ralf
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