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Alt 20.09.2018, 15:44   #1   Druckbare Version zeigen
Namenick Männlich
Mitglied
Themenersteller
Beiträge: 7
Berechnung von Kristallwasser

Hallo zusammen, ich bräuchte etwas Hilfe bei folgender Aufgabe.
Ich verstehe die Aufgabe einfach nicht und weiß dementsprechend nicht wie ich an die ran gehen soll. Ich hoffe ihr könnt mir helfen. Und falls ihr gute Übungen zu diesen Thema habt, bin ich sehr froh darum.
Die Aufgabe lautet wie folgt:

Mit wie vielen Molekülen Kristallwasser kristallisiert Calciumhydrogenphosphat, wenn 100mg beim Glühen 74mg Calciumdiphosphat als Rückstand hinterlassen? Beim Glühen verliert das Calciumhydrogenphosphat nicht nur sein Kristallwasser, sondern es wird mit Wasseraustritt zu Calciumdiphosphat kondensiert.

2CaHPO4 (+Kristallwasser) -> Ca2P2O7 + H2O + Kristallwasser


Es wäre echt toll, wenn mir jemand zeigen könnte wie ich so eine Aufgabe lösen muss. Danke im Voraus.
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Alt 20.09.2018, 17:08   #2   Druckbare Version zeigen
Nobby Männlich
Mitglied
Beiträge: 14.279
AW: Berechnung von Kristallwasser

Aus dem Glührückstand kannst Du die Stoffmenge mittels molarer Masse des Calciumpyrophosphates schließen. Dann kann man die Stoffmenge des Eduktes aus der Reaktionsgleichung bestimmen und aus der Masse dessen molarer Masse. Die Differenz zum trocknen Calciumhydrogenphosphat subtrahiert um ein Mol Wasser durch Zersetzung ergibt die Differenz molare Masse an Kristallwasser.
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Vena lausa moris pax drux bis totis
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Alt 21.09.2018, 12:05   #3   Druckbare Version zeigen
Nobby Männlich
Mitglied
Beiträge: 14.279
AW: Berechnung von Kristallwasser

Zitat:
Zitat von Nobby Beitrag anzeigen
Aus dem Glührückstand kannst Du die Stoffmenge mittels molarer Masse des Calciumpyrophosphates schließen. Dann kann man die Stoffmenge des Eduktes aus der Reaktionsgleichung bestimmen und aus der Masse dessen molarer Masse. Die Differenz zum trocknen Calciumhydrogenphosphat subtrahiert um ein Mol Wasser durch Zersetzung ergibt die Differenz molare Masse an Kristallwasser.
Fehlerteufel: Bei dieser Berechnung braucht man nicht das Wasser , das bei der Zersetzung entsteht abziehen.

Anderer Rechenweg wäre Stoffmenge aus dem Glührückstand bestimmen. Dann da der Massenerhaltungssatz ja gilt die Differenz zu 100 mg berechnen, das sind 26 mg Wasser, daraus die molare Masse bestimmen und das Ergebnis durch 18 dividieren. 1 Mol abziehen und die restlichen auf das Edukt verteilen.

Es sollten 2 Kristallwasser rauskommen.
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Vena lausa moris pax drux bis totis
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Alt 27.09.2018, 13:00   #4   Druckbare Version zeigen
Namenick Männlich
Mitglied
Themenersteller
Beiträge: 7
AW: Berechnung von Kristallwasser

Danke Nobby für deine Antwort.
Ich habe nun für den Glührückstand 0,291 mmol als Stoffmenge ermittelt. Da man hier den Massenerhaltungssatz anwenden kann, ergibt das mit der Differenz von 26mg an Wasser auch Sinn. Doch ich verstehe den darauffolgenden Schritt nicht ganz. Die molare Masse von Wasser ist doch bereits 18g/mol, wieso soll ich dann das Ergebnis nochmals durch 18 dividieren? Aber auch, wenn ich 26mg Wasser durch 18g/mol teile, ergibt dies doch eine Stoffmenge, welche unter eins liegt, wie soll ich da denn noch einmal ein Mol abziehen können? Ich habe wohl einen Denkfehler. Ich hoffe du kannst mir klar machen was ich falsch mache.

Mit freundlichem Gruße,
Namenick
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Alt 27.09.2018, 13:09   #5   Druckbare Version zeigen
Nobby Männlich
Mitglied
Beiträge: 14.279
AW: Berechnung von Kristallwasser

Du rechnest mit M = m/n die molare Masse des gesamten Wassers aus.
M = 26mg/0,291mmol = 89,34 g/mol ~ 90 g/mol

Davon ziehst Du ein Mol Wasser, was aus der Zersetzung stammt ab und erhälst 72 g/mol
Diesen Wert dividierst Du durch 18 g/mol und erhälst 4 Wasser. Die sich auf das Calciumhydrogenphosphat verteilen. Da 2 Phosphate als Edukt eingesetzt wurden hängen an jedem 2 Wasser.

Rechne mal die Probe über das Edukt.
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Vena lausa moris pax drux bis totis

Geändert von Nobby (27.09.2018 um 13:32 Uhr)
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