Analytik: Quali. und Quant. Analyse
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Analytik: Quali. und Quant. Analyse Nasschemische Nachweise (z.B. Trennungsgang) und Gehaltsbestimmungen per Titration, Gravimetrie, Konduktometrie, etc.

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Alt 15.05.2018, 10:26   #1   Druckbare Version zeigen
BlaBlaMiez  
Mitglied
Themenersteller
Beiträge: 2
Frage Quantitative Bestimmung der kalklösenden Kohlensäure (Warum funktioniert das so? Tut es das überhaupt?)

Liebe Forengemeinschaft,

Ich melde mich hier heute bei euch, weil ich auf einen Versuch gestoßen bin, der mir etwas Kopfzerbrechen bereitet.
Chemie ist bei mir schon etwas länger her, die Grundprinzipien sind mir allerdings noch bekannt.

Nun ist bei uns ein älterer Versuch aufgetaucht zur Bestimmung der kalklösenden Kohlensäure im Grundwasser und ich steige nicht ganz dahinter, ob und wieso dieser so funktionieren soll.

Der Versuch wäre wie folgt:

Es werden zwei Literflaschen mit Wasser entnommen, zu einer dieser Flaschen gibt man 5-10g Marmorpulver.
Dann werden von jeder Flasche 100mL in einen Erlenmeyer Kolben pipettiert. Nun wird zuerst die Probe mit Marmorzusatz mit 0,1 molarer Salzsäure titriert (Methylorange als Indikator), bis die Farbe auf orange/rot umschlägt. Es wird notiert, wie viele mL verbraucht wurden. Dasselbe wird dann mit der Probe ohne Marmorzusatz gemacht.
Es wird dann die Differenz der verbrauchten mL an Säure berechnet und x22 genommen - das ergibt dann den Gehalt der kalklösenden Kohlensäure in mg/L.

Funktioniert das richtig so? Und warum? Wo kommen die 22 her?
Literaturrecherche hab ich durch, es findet sich keine genaue Versuchsanleitung zur Bestimmung der kalklösenden Kohlensäure mittels Titration.

Vielleicht kann mir ja hier jemand helfen?

Vielen Dank euch allen
BlaBlaMiez ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 15.05.2018, 11:00   #2   Druckbare Version zeigen
chemiewolf Männlich
Mitglied
Beiträge: 21.760
AW: Quantitative Bestimmung der kalklösenden Kohlensäure (Warum funktioniert das so? Tut es das überhaupt?)

willkommen hier.

Stell doch mal die zugrunde liegenden Reaktionsgleichungen und stöchiometrischen Berechnungen dazu auf. Daraus lässt sich dann die 22 ableiten
__________________
The State Senate of Illinois yesterday abandoned its Committee on Efficiency and Economy for reasons of 'efficiency and economy'.
De Moines Tribune, 6 February 1955
einfach mal eine Fanta trinken
chemiewolf ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 15.05.2018, 11:14   #3   Druckbare Version zeigen
BlaBlaMiez  
Mitglied
Themenersteller
Beiträge: 2
AW: Quantitative Bestimmung der kalklösenden Kohlensäure (Warum funktioniert das so? Tut es das überhaupt?)

Hallo und danke dir!

Die 22 ist also korrekt so? Und der Versuch müsste so funktionieren?

Wir möchten diesen Bestimmungsversuch bei uns hier auf Arbeit nutzen und ich wollte nur nachvollziehen, wieso dies funktioniert.

Gerade hab ich leider keine Zeit mich nochmal mit Stöchiometrie diesbezüglich zu befassen (ist wie gesagt schon länger her) - aber werde dies demnächst dann eben mal machen.
BlaBlaMiez ist offline   Mit Zitat antworten
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