Verfahrenstechnik und Technische Chemie
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MALDI-TOF Mass Spectrometry of Synthetic Polymers
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Verfahrenstechnik und Technische Chemie Das Forum für die Chemie jenseits von Reagenzgläsern und Glaskolben. Hier können Probleme der Reaktionstechnik sowie der thermischen und mechanischen Stoffwandlungs- und Trennprozesse diskutiert werden.

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Alt 26.06.2007, 16:13   #46   Druckbare Version zeigen
vaeddich Männlich
Mitglied
Beiträge: 2
Achtung AW: Einführungskurs: MATLAB in der Verfahrenstechnik

Hallo,
kann mir irgendwer erklären, was die Funktion normplot genau macht?
Also, mir is klar, dass ein Prüfverfahren ist, um herauszufinden ob eine Zufallsvariable normalverteilt ist oder nicht. Meine Frage besteht vor allem darin, wie diese Prüfung genau aussieht. Hab mir zwar das Programm angeschaut, bin da aber nicht wirklich schlau daraus geworden (wieso wird die norminv Funktion verwendet?).
Hab nämlich folgendes Problem! Hab Messwerte aufgenommen, die laut der normplot Funktion nicht normalverteilt sind. Aus der statistics Toolbox (mit dem dfittool) hab ich herausgefunden, dass die Student-Verteilung, bzw. t-Verteilung und die ksdensity Funktion gut passen. Kann mir jemand sagen, ob es für die beiden Verteilungen ähnliche Prüfverfahren (oder auch andere Gütekriterien) gibt, die die Verwendung rechtfertigen?
vaeddich ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 28.06.2007, 17:20   #47   Druckbare Version zeigen
upsidedown Männlich
Moderator
Themenersteller
Beiträge: 7.640
AW: Einführungskurs: MATLAB in der Verfahrenstechnik

normplot überträgt dir ein Histogramm deiner Daten in ein Wikipedia reference-linkWahrscheinlichkeitsnetz.

Für ein paar mehr von den Dingern guck dir mal probplot an.


Generell macht man sowas allerdings nicht graphisch sondern mit Maximum Likelyhood Estimators. Die kriegst du aber direkt vom dfittool.
upsidedown ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 29.06.2007, 12:49   #48   Druckbare Version zeigen
vaeddich Männlich
Mitglied
Beiträge: 2
AW: Einführungskurs: MATLAB in der Verfahrenstechnik

Vielen Dank!!
Hast mir auf jeden Fall sehr viel weiter geholfen.
Kannst du mir evtl. auch noch sagen, wo ich eine Liste mit den Verteilungen finde, die ich bei probplot eingeben kann? Hab zwar schon einige Verteilungen damit plotten können, interessiere mich allerdings für die Student, bzw. tlocationscale - Verteilung (...die ging bislang noch nicht). Hab zwar ein M-File geschrieben, welches das Wahrscheinlichkeitsnetz für diese Verteilungsart erstellt, weiß aber nicht genau ob das richtig ist, bzw. ob man das generell machen darf. Deshalb würde ich dann meine Lösung mit der von probplot vergleichen.
vaeddich ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 29.06.2007, 14:20   #49   Druckbare Version zeigen
upsidedown Männlich
Moderator
Themenersteller
Beiträge: 7.640
AW: Einführungskurs: MATLAB in der Verfahrenstechnik

Die Verteilungen die probplot unterstützt stehen direkt in der Dokumentation die ich verlinkt hab:
Zitat:
probplot(distribution,Y) creates a probability plot for the distribution specified by distribution. Acceptable strings for distribution are:

'exponential' — Exponential probability plot (nonnegative values)

'extreme value' — Extreme value probability plot (all values)

'lognormal' — Lognormal probability plot (positive values)

'normal' — Normal probability plot (all values)

'rayleigh' — Rayleigh probability plot (positive values)

'weibull' — Weibull probability plot (positive values)

So graphische Dinger sind ja schön und gut, aber mit MLEs machst du dir das Leben wirklich deutlich leichter.
upsidedown ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 22.04.2008, 19:05   #50   Druckbare Version zeigen
elchilein weiblich 
Mitglied
Beiträge: 4
AW: Einführungskurs: MATLAB in der Verfahrenstechnik

Hi,
schon mal was von Cantera gehört?
Ich bin auch derzeit dabei, mit Matlab ein Strömungsrohr zu modellieren. Mal schauen, obs klappt.
Grüße.
Elchilein
elchilein ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 23.04.2008, 07:44   #51   Druckbare Version zeigen
upsidedown Männlich
Moderator
Themenersteller
Beiträge: 7.640
AW: Einführungskurs: MATLAB in der Verfahrenstechnik

Zitat:
Zitat von elchilein Beitrag anzeigen
Hi,
schon mal was von Cantera gehört?
Schon, aber das Projekt ist doch ziemlich tot oder?

Zitat:
Zitat von elchilein Beitrag anzeigen
Ich bin auch derzeit dabei, mit Matlab ein Strömungsrohr zu modellieren. Mal schauen, obs klappt.
Viel Erfolg, wird schon klappen
upsidedown ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 14.04.2010, 15:34   #52   Druckbare Version zeigen
benben Männlich
Mitglied
Beiträge: 3
AW: Einführungskurs: MATLAB in der Verfahrenstechnik

Hey,
ich finde die Idee mit "Matlab für Verfahrenstechniker" eine super Idee. Ich brauche Matlab für meine Diplomarbeit und habe davor leider noch keinerlei Berührung mit dem Programm gehabt... Auf dein Skript bin ich leider erst ziemlich spät gestoßen, so dass ich mich gleich auf das Kapitel 4 gestürzt habe, dass meinem Problem ähnlich ist, aber irgendwie dann auch nicht...
Vielleicht kann mir ja aber hier jemand weiterhelfen!

Folgendes Problem:
Ich will anhand meiner Messungen die kinetischen Parameter des folgenden Potenzansatzes anpassen:
{ \frac{dX}{d\tau} = -k \cdot p_A^\alpha \cdot p_B^\beta}

{p_i = f (1-X)}
Dazu gebe ich die Reaktionsordnungen a und b vor. Im Hauptprogramm rufe ich die Funktion lsqnonlin auf, diese soll mir das k anpassen. Dazu ruft diese Funktion wiederum den ode45-solver auf, welcher die hinterlegte DGL auflöst.

Beim X handelt es sich um den Umsatz, dieser kann ja normalerweise nur Werte zwischen 0 und 1 annehmen. Ich gebe als Startwert 0 vor, Matlab weist diesem im Verlauf dann aber zum Teil auch Werte größer 1 zu, wodurch der Ausdruck für den Partialdruck kleiner Null wird und somit bei (un)geeignetem Exponent der Gesamtausdruck komplex wird. Matlab steigt dann spätestens in der lsqnonlin-Funktion aus.

Was kann ich da besser machen?
Kann ich eventuell eine Art Grenzen vorgeben? Bei lsqnonlin geht das ja zum Beispiel, bei den odesolvern ist mir das nur für das "t", nicht aber für "y" bekannt.

Bin um jede Idee, Vorschlag, Kritik dankbar!

Grüße
benben ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 14.04.2010, 20:59   #53   Druckbare Version zeigen
upsidedown Männlich
Moderator
Themenersteller
Beiträge: 7.640
AW: Einführungskurs: MATLAB in der Verfahrenstechnik

Also erstmal vorweg: Das Skript ist mittlerweile doch ziemlich veraltet - das Gewürge mit den globals war bei Matlab 6 leider noch mehr oder weniger notwendig, heute geht das deutlich eleganter über anonymous functions, aber das nur am Rande.. Mit welcher Version arbeitest du denn?

Für mich klingt das so, als hättest du noch irgendwo nicht im fit, sondern bereits im Modell welches du anpassen willst noch einen Kinken drin. Wenn du auf negative Partialdrücke kommst wäre mein Tipp, dass da eine Massenbilanz noch nicht ganz stimmt. Ist wirklich sichergestellt, dass für die limitierende Komponente p_i=0 für X=1 wird? Ich glaubs zwar absolut nicht, aber falls wirklich nur der ode-solver sich verrennen sollte schalt mal von ode45 auf ode15s um.

Generell zu den Limits: Ja, geht schon, wenn auch bevorzugt durch die Hintertür. Aber wie gesagt, das klingt für mich nicht, als wenn dort dein Problem liegen würde. Stell erstmal sicher, dass dein ODE-Modell wirklich wasserdicht ist und mit vorgegebenen Parametersätzen vernünftig modelliert bevor du mit Messdaten und lsq-solver darüber herfällst.


Wenn das abgegessen ist, hier ein Kurzrezept für das Einführen von Limits: Vergiss lsqnonlin! Man verliert zwar Performance, aber gewinnt ne Menge Freiheiten wenn man mit fmincon arbeitet. Hierfür muss man das Fehlerfunktional, was z.B. die lsq-Summe sein kann, nochmal explizit als Funktion definieren. Und das Ding minimiert man dann. In der Syntax von fmincon kannst du bereits Grenzen für deine zu suchenden Parameter setzen (und noch ne Menge mehr), und innerhalb der Funktion für das Fehlerfunktional hast du darüber hinaus noch jede denkbare Narrenfreiheit um was auch immer noch unter bestimmten Bedingungen an Blödsinn stattfindet abzufangen.
upsidedown ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 15.04.2010, 17:07   #54   Druckbare Version zeigen
benben Männlich
Mitglied
Beiträge: 3
AW: Einführungskurs: MATLAB in der Verfahrenstechnik

Ich arbeite mit Matlab 7.6.0 (R2008a), z.T. auch mit der R2009. Ich muss aber zugeben, dass ich trotzdem noch mit diesen globals arbeite... Wie ist denn das mit diesen anonymous functions, hat man dann trotzdem noch mehrere (wie ich: drei) verschiedene m-files, aber mit dem Unterschied, dass sich die Funktionen die Variablen von der vorhergehenden Funktion selber beschaffen oder arbeitet man dann nur noch mit einer m-file?

Die Partialdrücke sind wie folgt definiert:
{p_{CO} = }
{\frac{\dot n_{CO,0} \cdot (1-X)}{\dot n_{ges,0} \cdot (1-2x_{CO,0} X)} \cdot p_{ges}}

{p_{H_2} = \frac{\dot n_{CO,0} \cdot (\frac{x_{H_2,0}}{x_{CO,0}}-X)}{\dot n_{ges,0} \cdot (1-2x_{CO,0} X)} \cdot p_{ges}}

Wie man sehen kann, wird für Vollumsatz, also X=1 -> p_CO=0 und p_H2>=0, da mit einem H2/CO-Verhältnis>=3 gefahren wird.
Sobald der ODE-solver im Rahmen der Iteration ein X>1 vorgibt, gibt es Probleme. Ich habe schon versucht mit einer "Hackebeil"-Methode Herr über dieses Problem zu werden: Bevor diese Partialdrücke ausgerechnet werden, habe ich folgenden Code eingefügt:
if X > 1;
X = 1;
end
Das ist zwar nicht die feine englische Art, die Lösungen haben damit zum Teil auch einen sehr unschönen Knick bei hohen Umsätzen, aber mit diesem Trick läuft das Programm durch und zeigt keinerlei Warnungen oder Errors. Deshalb bin ich auch davon ausgegangen, dass es an dieser ODE-Funktion bzw. der Lösung der DGL liegen muss.

Ich habe auch mit dem ode15s herumprobiert, der löst das Problem für manche Ordnungen bei denen ode45 schon ausgestiegen ist, aber bei negativen Ordnungen für a bringt er erst Warnungen
(z.B.: Warning: Failure at t=3.954134e+001. Unable to meet integration tolerances without reducing the step size below the smallest value allowed (1.136868e-013) at time t.),
um anschließend ganz auszusteigen. Manchmal macht er auch einfach gar nichts mehr, Matlab zeigt zwar busy an, aber auch nach geraumer zeit passiert nichts...

Ich falle jetzt aber mal weiter über das ODE-Modell her und versuche einen Fehler zu finden. Durch meine Struktur ist es aber gar nicht so einfach, nur den ode-solver alleine laufen zu lassen, da die Funktionen miteinander gekoppelt sind. Ich muss mich unbedingt nochmal mit diesen
anonymous functions und functions handle genauer befassen.
Anschließend probiere ich mich auch an dem fmincon. Was mir da aber noch nicht so ganz klar ist, ist wie ich mit dem Einfluss auf die Integration der DGL nehmen kann. Ich stelle mir das so vor, dass fmincon das k optimiert und dieses optimierte k an die ODE-Funktion weitergibt. Somit hat dieser doch keinen direkten Einfluss auf X und tau (entspricht y und t aus der DGL dy/dt=...). Oder irre ich mich?

Ist jetzt doch ziemlich viel geworden... Ich hoffe aber, dass es dafür auch einigermaßen verständlich ist!
Solle ich eigentlich lieber mal einen eigenen Thread aufmachen?

benben ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 15.04.2010, 19:14   #55   Druckbare Version zeigen
upsidedown Männlich
Moderator
Themenersteller
Beiträge: 7.640
AW: Einführungskurs: MATLAB in der Verfahrenstechnik

Zitat:
Zitat von benben Beitrag anzeigen
Durch meine Struktur ist es aber gar nicht so einfach, nur den ode-solver alleine laufen zu lassen, da die Funktionen miteinander gekoppelt sind.
Da bezahlst du wohl grad etwas Lehrgeld in Form von Zeit und Nerven - die Möglichkeit sollte man sich normalerweise lassen. Aber klar, da ist leicht reden (und gelernt hab ichs auch nur auf die harte Tour ) Du musst das aber auch gar nicht enthäddern um mal "reinzugucken" in dein ODE-Modell. Oft reichen schon ein kurzes "plot()" oder ein "keyboard" an der richtigen Stelle um zu sehen was da los ist.

Worüber ich nach wie vor stolper ist der Satz von dir:
Zitat:
Sobald der ODE-solver im Rahmen der Iteration ein X>1 vorgibt, gibt es Probleme.
Meinst du während einer Iteration innerhalb des ODE-Solvers? Wenn ja dann ist das allerdings nicht sooo verwunderlich bei negativen Reaktionsordnungen... Da kriegst du ein simples Grenzwertproblem: sobald X gegen eins, damit p_CO gegen Null geht läufst du mit deinen Reaktionsgeschwindigkeiten gegen unendlich. Da vom solver zu erwarten, numerisch bis aufs letzte bit exakt die algebraische Auflösung zu treffen ist ein bischen zu viel verlangt.

Du kannst ja mal ein bischen mit
PHP-Code:
>> alpha = -1
alpha 
=
    -
1
>> fun = @(t,x) (1-x).^(alpha)
fun 
    @(
t,x)(1-x).^(alpha)
>> 
res ode45(fun,[0 1.5], 0)
res 
     
solver'ode45'
    
extdata: [1x1 struct]
          
x: [1x2453 double]
          
y: [1x2453 double]
      
stats: [1x1 struct]
      
idata: [1x1 struct]
>> 
plot(res.x,res.y,'k.')
>> 
res ode15s(fun,[0 1.5], 0)
WarningFailure at t=4.983577e-001.  Unable to meet integration tolerances without
reducing the step size below the smallest value allowed 
(8.881784e-016at time t
In ode15s at 753
res 

     
solver'ode15s'
    
extdata: [1x1 struct]
          
x: [1x135 double]
          
y: [1x135 double]
      
stats: [1x1 struct]
      
idata: [1x1 struct]
>> 
hold on
>> plot(res.x,res.y,'m.'
und verschiedenen alpha-Werten spielen.


Es gibt Fälle wo man experimentell negative Reaktionsordnungen bestimmt, aber das sind dann rein empirische Beschreibungen für einen engen Umsatzbereich. Und zwar ganz sicher nicht für {X \approx 1}

Pragmatischer Vorschlag, ähnlich deiner Holzhammermethode, wenn auch vielleicht ein klein wenig besser gezielt: Limitier deine Funktion {dX/d\tau} auf einen maximalen Wert. Damit erzwingst du im Bereich wo das Ganze vom Modell her sonst aus dem Ruder laufen würde einfach eine Reaktion Nullter Ordnung mit der der solver dann wieder wunderbar zurechtkommen sollte. Gut möglich, dass das Ganze mit deiner Holzhammermethode flankiert noch deutlich besser funktioniert, allerdings würde ich die ganz pragmatisch mit {dX/d\tau = 0} für X>=1 implementieren.
upsidedown ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 16.04.2010, 18:54   #56   Druckbare Version zeigen
benben Männlich
Mitglied
Beiträge: 3
AW: Einführungskurs: MATLAB in der Verfahrenstechnik

Mit dem Grenzwertproblem hattest du Recht, da ich, wie du richtig vermutet hattest, die Iteration innerhalb des ODE-Solvers meinte. Die variierte 'Holzhammermethode' mit der Deckelung durch {\frac {dX}{d\tau}=0} läuft somit auch entscheidend besser, vor allem schneller, da sich der solver ja nicht mehr mit dem Grenzwert rumärgern muss.

Ich habe zwar anfangs das Wort Reaktionsordnung für a und b gebraucht, ich denke aber, dass es exakter ist von kinetischen Exponenten, die den Einfluss auf die Reaktionsgeschwindigkeit beschreiben, zu reden. Da es ja meiner Meinung nach sich nicht wirklich um die Reaktionsordnung handelt.

Den Vorschlag mit der Limitierung von
{\frac {dX}{d\tau}} verstehe ich nicht so ganz. Diese Funktion, also die Steigung, ist doch zu Beginn, wenn X klein ist, am Größten. Hier habe ich aber doch noch keine Probleme, die tauchen erst auf, wenn X gegen 1 läuft. Oder ist dies eine Art Begrenzung, damit der solver nicht über das Ziel 'hinausschießt' (wenn er zu große Schritte macht)?

Was ist denn eigentlich aus der Vorlesung geworden? Und vor allem aus dem Skript? Also ich würde etwaige Neuerungen, z.B. die schon angesprochenen anonymous functions, im Skript sehr begrüßen...
Einen Leser hättest somit schon mal auf alle Fälle!
benben ist offline   Mit Zitat antworten
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Alt 19.04.2010, 21:49   #57   Druckbare Version zeigen
upsidedown Männlich
Moderator
Themenersteller
Beiträge: 7.640
AW: Einführungskurs: MATLAB in der Verfahrenstechnik

Zitat:
Zitat von benben Beitrag anzeigen
Den Vorschlag mit der Limitierung von {\frac {dX}{d\tau}} verstehe ich nicht so ganz. Diese Funktion, also die Steigung, ist doch zu Beginn, wenn X klein ist, am Größten. Hier habe ich aber doch noch keine Probleme, die tauchen erst auf, wenn X gegen 1 läuft. Oder ist dies eine Art Begrenzung, damit der solver nicht über das Ziel 'hinausschießt' (wenn er zu große Schritte macht)?
Das ist beides. Das was wir alle "wissen", dass wenn X klein ist der Gradient gross ist wird nunmal von Modellen mit negativen kinetischen Exponenten (da hast du vollkommen recht) nunmal nicht unbedingt gegeben.. Der Praktiker in mir leitet daraus einen simplen Rat ab: Konstruier einen Fall in dem dein Programm Probleme bekommt und lass dir während eines Laufes einmal mal solche Dinge wie die den Gradienten mitplotten. Klar, das bremst natürlich wie irre, aber man kann so mit sehr geringem Aufwand ein wirklich gutes Verständnis des Problems erarbeiten. Und sobald der Zahn gezogen ist schmeißt man die paar Zeilen wieder aus dem Programm raus. Das ist zumindest meine bevorzugte Detektivmethode wenn irgendwo was klemmt.

Zitat:
Was ist denn eigentlich aus der Vorlesung geworden? Und vor allem aus dem Skript? Also ich würde etwaige Neuerungen, z.B. die schon angesprochenen anonymous functions, im Skript sehr begrüßen...
Die Vorlesung und das Skript sind noch während meines eigenen Studiums entstanden. Ich bin selber allerdings schon mehrere Jahre raus aus dem Lehrbetrieb und plane derzeit auch keine Rückkehr. Von daher ist keine Aktualisierung des Skriptes geplant. Sonst wäre es bei den wirklich wunderschönen Verbesserungen ab Matlab 7 auch schon lange passiert.
upsidedown ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 30.04.2010, 10:09   #58   Druckbare Version zeigen
blue_plasma Männlich
Mitglied
Beiträge: 70
AW: Einführungskurs: MATLAB in der Verfahrenstechnik

Hallo!

Ich bin gerade dabei ein Reaktionssystem in ML zu modellieren (8 Spezies, 3 Temp.). Die Reaktion ist sehr exotherm und schnell. Es handelt sich wohl um ein "steifes" Problem.
Ich bin gerade dabei "odeset" rauf und runter durchzuprobieren (leider sind meine Mathe-Kenntnisse recht bescheiden). Bei der ganzen Sache frage ich mich nun: Was ist eine "Mass Matrix" und kann ich eine Jacobi-Matrix über ML berechnen lassen? Ansonsten "leite ich mir den Wolf" ab...

Danke für jede Hilfe
__________________
blue_plasma
--------------------------------------------------------------------------------
blue_plasma ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 08.08.2010, 20:02   #59   Druckbare Version zeigen
SATIVIT Männlich
Mitglied
Beiträge: 6
Lachen AW: Einführungskurs: MATLAB in der Verfahrenstechnik

The Mathworks ist nicht so spendabel mit Studilizenzen. Man kann dort Lizenzen leihen und zwar für 500,- Euro am Tag (für 20 Peronen). Wir haben und dann für eine professionelle Schulung entschieden die aber günstiger als bei Mathworks war. Ich will jetzt keine Werbung machen aber das war super und günstig (nachverhandeln hat auch funktioniert)gemacht habe ich das bei www.seneos-akademie.de da sind nur Ingenieure und Informatiker die echt Plan hatten.

Grüße
SATIVIT ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 17.02.2011, 15:35   #60   Druckbare Version zeigen
Pedro Männlich
Mitglied
Beiträge: 10
AW: Einführungskurs: MATLAB in der Verfahrenstechnik

Servus aus Östereich,

ich habe mir gerade dein Thema genauer mal durchglesen, klingt interessant allerdings ahbe ich das kleine Problem was das Theme metlab betrifft besser gesagt ihre bedeutung, ich selbst bin chemieverfahrenstechniker in östereich in einem chemichen unternehmen, mein einsatzbereich ist die abwasserbehandlung..., ab Feb. 2012 werde ich wieder die meisterschule Chemie und Umwelt6technik besuchen ab dem 2 Semester..., leider hatte ich enige Zeit unterbrechen müssen wegen meiner Krebsbehandlung im vergangen Jahr...,

Bitte um genaue Informationen was das Thema Metlab betrifft, hoffe das es etwas ist was ich nutzen kann in meiner Firma da ich dort auch unter anderem ein wenig mit der Optimierung in meinem bereich zu tun habe, des weiteren benötige ich zum sommer 2012 ein Diplomthema für die meisterschule..., würde mich über eine Antwort sehr freuen...,

als weitere Information gebe ich folgende Info noch mit das ich der zeit die Berufsreifeprüfung nach machen will, nach abschluß der meisterschule ist mein Ziel ein Studium im Bereich Umwelttechnik

mfg
Pedro
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