Analytik: Quali. und Quant. Analyse
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Analytik: Quali. und Quant. Analyse Nasschemische Nachweise (z.B. Trennungsgang) und Gehaltsbestimmungen per Titration, Gravimetrie, Konduktometrie, etc.

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Alt 12.06.2019, 15:23   #1   Druckbare Version zeigen
turing  
Mitglied
Themenersteller
Beiträge: 3
Aniomen/Kationentrennungsgang - instrumenteller Nachweis

Hallo Forum!

Kationen-/Anionnentrennungsgang bzw Nachweise manuell
durchzuführen, ist, wie ihr wisst, äusserst zeitraubend.

Mit welchem instrumentellen chem.-analytischen
Verfahren liesse sich dieser noch durchführen?

Kann ich meine Probelösung zb per HPLC analysieren?


Danke schonmal für eure Antworten!
turing ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 12.06.2019, 15:34   #2   Druckbare Version zeigen
Cyrion Männlich
Mitglied
Beiträge: 6.401
AW: Aniomen/Kationentrennungsgang - instrumenteller Nachweis

Mach das Praktikum doch einfach.

Es geht darum, dass Du dabei lernst, was für Arbeit das ist und was alles schief gehen kann. Außerdem: Ausdauer, Willenskraft, Fachwissen, Frustrationstoleranz, Beobachtung etc.

Den praktischen/fachlichen Nutzen des Praktikums darf man durchaus anzweifeln. Der Nutzen im Studium ist durchaus da.
__________________
Philippus Theophrastus Aureolus Bombastus von Hohenheim: Allein die Dosis machts, daß ein Ding kein Gift sei.

Erfahrung: Wenn es so einfach wäre, hätte es schon längst jemand gemacht
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Alt 12.06.2019, 17:28   #3   Druckbare Version zeigen
turing  
Mitglied
Themenersteller
Beiträge: 3
AW: Aniomen/Kationentrennungsgang - instrumenteller Nachweis

danke für die schnelle antwort!

ich habe bereits viel praxis, diese nachweise zigmal durchgeführt.
da ich mit instrumentellen analysemethoden wenig erfahrung habe,
hätte mich interessiert, welche methode geeignet wäre.
turing ist offline   Mit Zitat antworten
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Alt 12.06.2019, 18:59   #4   Druckbare Version zeigen
Fulvenus Männlich
Mitglied
Beiträge: 22.442
AW: Aniomen/Kationentrennungsgang - instrumenteller Nachweis

Selbst wenn du wirklich die Trennung(nicht allein die Einzelnachweise) beherschst,ist fraglich,ob man dir Zugang zu instrumentell-analytischen Verfahren ermöglicht.
Im eigenen AC-I-Praktikum hat der Leiter des Prkatikums immerhin auf einen in der Ecke eingestaubten Polarographen(HMDE) verwiesen,womit man sich theoretisch schon einiges an Trennungsgang sparen kann.Dafür aber gab es keine Einweisung und nur ein altes Handbuch.Am Ende wurde es von keinem benutzt und die Zeit lieber für die klassische Analyse verwendet.
Instrumentelle Analytik wird heutzutage,wie schon früher,meist in entsprechenden
Praktika behandelt.
Du kannst dich natürlich theoretisch gern damit schon jetzt beschäftigen,da kannst du auch schauen,wie HPLC für Trennung anorganischer Kationen verwendet werden kann.

Fulvenus!
Fulvenus ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 12.06.2019, 19:37   #5   Druckbare Version zeigen
zarathustra  
Moderator
Beiträge: 11.690
AW: Aniomen/Kationentrennungsgang - instrumenteller Nachweis

Du möchtest sicherlich eine Methode, mit der du viele Elemente gleichzeitig bestimmen kannst.Insofern wäre ICP-OES oder ICP-MS theoretisch möglich. Man könnte auch eine Röntgenfluoreszenzanalyse machen.

Du wirst aber vermutlich nicht mal hinreichend sauberes Wasser haben, um deine Proben passend zu verdünnen für die ersten Methoden.
__________________
Ich habe zwar auch keine Lösung, aber ich bewundere das Problem!
zarathustra ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 12.06.2019, 20:27   #6   Druckbare Version zeigen
bm  
Moderator
Beiträge: 54.317
AW: Aniomen/Kationentrennungsgang - instrumenteller Nachweis

Mit ICP/RFA-Techniken kann man Elemente bestimmen. Keine Ionen. Sulfat und Sulfid z.B. kann man damit nicht unterscheiden. Dazu bräuchte man dann die Ionenchromatographie.

So summa sumarum kostet das Equipment ca. 1/2 Million Euro. Zudem müssen Verfahren ausgearbeitet werden; und diese müssen validiert werden.

Der Aufwand ab initio ist um ein Vielfaches höher, als bei der klassischen Analyse.

Und wenn Geräte und Methoden vorhanden sind: Die Proben müssen aufbereitet werden (Aufschlüsse, etc.), hier kommt die Frage nach Nachweisgrenzen, Wiederfindungsraten, etc. ins Spiel.

Und wenn das alles soweit automatisiert ist, dass man die Probe nur ins Gerät schieben muss?

Dazu brauche ich vielleicht einen dressierten Affen; aber ich brauche dazu sicher keinen Chemiker; es sei denn, er ist mit drei Bananen pro Tag und etwas Wasser zufrieden.

Beim Bauen fängt man mit dem Fundament an und nicht mit dem Dach.
bm ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 12.06.2019, 22:59   #7   Druckbare Version zeigen
Cyrion Männlich
Mitglied
Beiträge: 6.401
AW: Aniomen/Kationentrennungsgang - instrumenteller Nachweis

Außerdem: Wenn Du die Sachen gut beherrschst, dann brauchst Du dafür maximal 1/3 der Zeit, die die anderen brauchen. Das kannst Du dann mit der linken Pobacke absitzen.
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Alt 13.06.2019, 21:08   #8   Druckbare Version zeigen
zarathustra  
Moderator
Beiträge: 11.690
AW: Aniomen/Kationentrennungsgang - instrumenteller Nachweis

Zitat:
Zitat von bm Beitrag anzeigen
Mit ICP/RFA-Techniken kann man Elemente bestimmen. Keine Ionen. Sulfat und Sulfid z.B. kann man damit nicht unterscheiden. Dazu bräuchte man dann die Ionenchromatographie.
Die Kationen sollten ja die größeren Probleme machen. Wenn man Sulfat und Sulfid nicht nachgewiesen/unterschieden bekommt, hat man m.E. ganz andere Probleme bei den qualitativen Analysen.

Aber wenn "turing" sich theoretisch mit instrumenteller Analytik befassen möchte, sind RFA und ICP-Techniken doch wirklich spannende Methoden.
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Ich habe zwar auch keine Lösung, aber ich bewundere das Problem!
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Stichworte
anionen, kationen, nachweis, trennungsgang

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