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Alt 23.01.2001, 18:25   #8   Druckbare Version zeigen
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Glühbirne

Erstmal danke für die zahlreichen Beiträge!

Ich fasse mal zusammen :

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1.Platin(II)-nitratlösung(30%Platin)
Der Nachteil ist das dieses Zeugs Schweineteuer ist.
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Tja das ist tatsächlich ein Nachteil. Ich brauch das ganze nämlich kiloweise.

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2. Verschiedene sehr giftige Substanzen:
Das Problem ist, die gewünschte Substanz sollte so wenig wie möglich giftig sein. Ursprünglich verwendetes Medium war nämlich Quecksilber. Das wurde jedoch aus ökologischen Gründen irgendwann nicht mehr akzeptiert.
Lösungsmittel sind deshalb wegen des ökologischen Gesichtspunktes auch nur bedingt geeignet.

3.Anwendungsgebiet:
Also: Ich bin Maschinenbau-Ing. und suche deshalb eine Flüssigkeit, die gegenüber Stahl möglichst wenig korrosiv ist. Normales Wasser erfüllt dieses Kriterium hinreichend. HCl schon nicht mehr.
Das Ganze soll in einen dicht verschweißten Behälter rein, und dort wenigstens 10 Jahre verbleiben. Dann kommt die Maschine auf den Schrott. Noch vor 20 Jahren hat man dafür Quecksilber verwendet. Das Problem entstand dann beim Verschrotten. Der dicht verschlossene Behälter mit Quecksilber drin landete im Hochofen oder sonstwie in der Umwelt. Also nicht so toll das Ganze! Inzwischen hat man andere Lösungen gefunden, wo man ohne Hg auskommt. Die sind aber recht teuer. Nun sucht man wieder nach einem Ersatz und wäre froh, wenn die Dichte bei 2g/cm³ oder höher läge. Dann könnte man die alte Technologie wiederverwenden. Nur halt etwas umweltfreundlicher.
Die Dichte muß so hoch sein, weil der Behälter so klein wie möglich sein soll. Weitere techn. Details poste ich auf Anfrage.
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