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Alt 14.09.2002, 22:12   #2   Druckbare Version zeigen
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Bei Salzen ist der Lösungsvorgang meist leicht endotherm.
Grund: Für das Lösen eines salzes muss erst die gitterenergie aufgebracht werden um das salz in Ionen zu zerlegen. Anschliessend bilden sich um die Ionen Hydrathüllen...hierbei wird Energie frei. Je kleiner ein Teilchen desto mehr Energie muss zur Spaltung des Gitters aufgebracht werden...aber es wird auch mehr Hydratationsenthalpie frei.

In den meisten Fällen überwiegt die Gitterenergie die bei der Hydration freiwerdende Energie..d.h für die Lösung benötigt man stets etwas energie aus der Umgebung in Form von wärme.
Führt man wärme zu so löst sich das salz also noch besser (Prinzip von Le Chatelier).


Bei Gasen ist es genau anders...hier sind die Lösungsvorgänge meist recht stark exotherm da keine hohen gitterenergien aufgebracht werden müssen.

Da exotherme vorgänge in der hitze schlechter ablaufen löst sich bei grösserer temperatur weniger gas in wasser.


Gruss Andreas
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