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Alt 05.08.2002, 22:28   #4   Druckbare Version zeigen
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Zitat:
Originalnachricht erstellt von Redictor
könnte man vielleicht sagen, dass die fe-thiocyanat-komplexe eine gewisse 'pufferkapazität' in bezug auf ihre farbe bei verschieben des gleichgewichts besitzten, eben weil die verschiedenen komplexe eine ähnliche farbe haben?



Zitat:
Originalnachricht erstellt von Redictor

... bei zugabe von wasser wird das gleichgewicht zur gelben (nicht protonierten form) gedrängt, die lösung wird also wesentlich heller als bei der fe-lösung.
Da das ganze ja in neutraler Lösung stattfindet liegt methylorange (Umschlag Bereich rot <-- 3,1-4,4 --> orangegelb) orangegelb vor.
Hier überwiegt die orange farbe der deprotonierten Form.
Durch Zugabe von H2O wird die Lösung etwas heller und wandelt sich nach hellorange bis gelb...die Gelbfärbung ist auf 2 Dinge zurückzuführen.

1) Verdünnung und damit geringere Lichtabsorption pro Fläche.
2) Auf die stärkere Dissoziation der schwachen Säure Methylorange...durch verdünnung mit h2O wird die dissoziation der schwachen säure stärker:

ohne Verdünnung:
Ks=c(HInd)/c(H+)*c(Ind-)

z.B. verdünnung auf das doppelte Volumen:
Ksneu =[c(HInd)/2]/{[c(H+)*c(Ind-)]/2}=[c(HInd)/c(H+)*c(Ind-)]*2=Ksalt *2

Dadurch liegt geringfügig mehr von der deprotonierten gelborangen Form vor.

Punkt 1 ist natürlich viel entscheidender !
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