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Alt 04.08.2007, 12:20   #5   Druckbare Version zeigen
Juliane83 weiblich 
Mitglied
Themenerstellerin
Beiträge: 63
Frage AW: Wirkungsweise von Methylorange als Indikator

Hallo noch mal...


Vielleicht wäre eine mögliche Lösung folgende:

Säure/ Base Indikatoren sind generell schwache organische Säuren. Da es sich um schwache Säuren handelt geben sie ihre Protonen nur teilweise und in einem Gleichgewicht mit dem Wasser ab:

HInd + H2O <-> H3O ++ Ind-

Durch die Protonenabgabe in Wasser verändert sich das konjugierte Bindungssytem und damit auch die Farbe des Indikators.
Die Indikatorsäure (HInd) hat eine andere Farbe als die Indikatorbase (Ind).

Auf Menthylorange würde das ja folgender Maßen lauten:
Methylorange wäre demnach in der unprotonierter Form gelb, die protonierte Form wäre dann rot.
Menthylorange ist demnach ein mehrfarbiger Indikator.

Wenn man also bei einer Lösung eine Säure zugibt, dann liegt das Gleichgewicht, was ja vom pH-Wert abhängig ist, auf Grund des Protonenüberschusses in der Lösuing auf der seite der protonierten Indikatorform (HInd).
D.h also Methylorange liegt dann rot vor. Das wäre ja dann der saure bereich.

Wenn mann aber bei lösungen, in denen nur wenige oder gar keine Oxoniumionen vorliegen hat, dann liegt das gleichgewicht auf grund des Prononenmangels auf der seite der deprotonierten Indikatorform.
Menthylorange wäre dann gelb, also im basischen Bereich.

Ich hoffe ich liege, mit meiner Erklärung nicht ganz verkehrt. Ich bitte sonst um Korrektur.

Vielen dank.

Gruß Juliane
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