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Alt 24.07.2002, 16:26   #7   Druckbare Version zeigen
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Die Härte von Stoffen ist wohl auf die Bindungskräfte zwischen den Teilchen zurückzuführen und auf die Art der vorliegenden Bindung .

Je stärker die Bindungen sind desto härter ist auch der Stoff da man mehr energie aufwenden muss um dessen struktur zu ändern..

Dabei sind Bindungen umso stärker je mehr Couloumbenergie freigeworden ist. Die Menge der freiwerdendenen Energie hängt ab vom Kationen/Anionen radiusverhältnis und von der Koordinationszahl.
a) Hohe Koordination = viel Energie wird freigesetzt da mehr Bindungen enstehen.
b) Kleiner Teilchenradius = viel Energie wird freigesetzt da die Teilchen dem Kern des Bindungspartners sehr nahe kommen können...Dabei gibt es einen optimalen energetischen abstand bei dem die Anziehungskraft gleich der Abstossungkraft ist.
Wichtig ist das der Teilchenradius entscheidener für die menge der freiwerdenden Coloumbenergie ist...so wird z.B beim ZnS mit KZ:4 mehr Coloumbenergie frei als beim CsCL mit KZ:8.


Aber auch die Art der vorliegenden Bindung spielt eine wichtige Rolle

...so sind z.B Metalle aufgrund ihrer ungerichteten Bindungskräfte (gemeinsame Elektronenbänder mit frei beweglichen Ionen) sehr gut dehnbar ohne dabei grossartig an stabilität zu verlieren.

Eine Ionenbindung hingegen verliert sehr schnell an stabilität sobald man es schafft durch druck die gerichteten Bindungskräfte +-+- zu ++-- zu verschieben.
Dann kommt es zur Abstossung der Ladungen und der kristall bricht.

Bei kovalenten Bindungen sind die Bindungskräfte ebenfalls gerichtet...Bei druckeinwirkung verbiegt sich der stoff so gut wie gar nicht..reicht der druck zur trennung der kovalenten bindungen so zerbricht der stoff instantan.
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