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Alt 25.07.2007, 18:40   #8   Druckbare Version zeigen
Fanatic Männlich
Mitglied
Beiträge: 1.271
AW: polar - unpolar

Hallo,

Ich versuch mal ein wenig aufzulösen:

Zitat:
Zitat von AeroSol Beitrag anzeigen
"Lassen wir mal jetzt dieses Alkan mit Chlor substituieren"
Ich kenn die Substitution aus der Mathematik, wüsste jetzt aber nicht wie ich das auf die Chemie übertragen zu habe.
Hier ersetzt(substituiert) man nur eines oder mehrere der H-Atome des Alkans durch Chlor-Atome


Zitat:
Zitat von AeroSol Beitrag anzeigen
(Ich nehme mal an, dass JEDES Atom eine unterschiedliche EN hat, da es ja sonst das selbe Element wäre oder?)
Kann man so nicht sagen finde ich. Die EN ist ja nur ein Versuch zur Beschreibung der Fähigkeit eines Elements die Elektronen einer Bindung an sich zu ziehen. Es gibt mehrere rechnerische Methoden eine solche EN zu beschreiben(Man findet in der Literatur auch unterschiedliche Werte). Wenn ich mir allerdings einige Werte anschaue kommen die sich schon sehr nah. Für viele Elemente gibt es schon recht spezifische Werte aber ein wirkliches Kriterium zur Unterscheidung der Atome ist es nicht(das ist die Kernladungszahl).
Hier sind auch ein paar Tabellen aufgeführt:
http://de.wikipedia.org/wiki/Elektronegativit%C3%A4t

Zitat:
Zitat von AeroSol Beitrag anzeigen
Wenn es richtig ist, dass jedes Molekühl polar ist sobald es nicht an "beiden Enden" das gleiche Atom hat, spricht man in der Chemie dann wirklich IMMER von unpolaren Molekühlen sobald das eben nicht der Fall ist?
Wenn ich das richtig verstehe meinst du jetzt Moleküle wie O2?
Das wäre definitiv unpolar, genau wie alle anderen Verbindungen dieses Types(H2, N2, F2).
Ein Molekül ist aber auch dann unpolar(trotz größerer EN-Differenz der beteiligten Atome) wenn es symmetrisch aufgebaut ist(bsp: CO2

Zitat:
Zitat von AeroSol Beitrag anzeigen
Meine mal gelesen zu haben, dass es da sowas wie einen Grenzwert gibt ab dem man sagt man könne es noch als unpolar durchgehen lassen, oder eben nicht mehr.
Oft wird eine EN-Differenz von ca. 0,5 als Grenzwert zur polaren Bindung und ca. 1,5 zur Ionenbindung angegeben. Das ist aber nicht immer zutreffend und mit Vorsicht zu genießen. Man muss dabei auch bedenken, dass die Übergänge zwischen den verschiedenen Typen fließend sind.

Zitat:
Zitat von AeroSol Beitrag anzeigen
Und warum ist das Wassermolekühl dreieckig? Also warum muss ich mir das wie ein dreieck und nicht wie eine Folge. (zB H-o-H) vorstellen. Meines Wissens nach kann es doch garkein dreieck sein, weil H ja nur eine einfachbindung eingehen kann. Also MUSS es doch als "Linie" gesehen werden, oder steh ich nu völlig neben mir?
Stark vereinfacht würde ich es so ausdrücken: Der Bindungswinkel ergibt sich durch die Abstoßung der freien Elektronenpaare des Sauerstoffs.

mfg
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