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Alt 29.06.2007, 16:28   #1   Druckbare Version zeigen
TopperHarley Männlich
Mitglied
Themenersteller
Beiträge: 66
Überlegungen zum Orbitalmodell

Hi,
Hab die letzten Tage versucht mir das Bohrsche/Orbital Atommodell begreiflich zu machen inklusive seiner Bedeutung für das Periodensystem (also warum die dritte Schale nicht zuerst vollgemacht wird bei den Übergangselementen etc.)

Also hiermal meine Überlegungen und Fragen, wenn etwas falsch ist bitte korrigieren..


Bohr hat sich überlegt dass die Atomhülle aus mehreren Schalen besteht. Innerhalb dieser Schalen dürfen sich eine bestimmte Anzahl an z Elektronen aufhalten. z=2xn²
Die Anzahl n der Schalen wird auch Hauptquantenzahl genannt. Sie gibt an wieweit das Elektron vom Kern entfernt ist und infolgedessen auch das Energieniveau des Elektrons. (Je weiter weg vom kern desto höher das E-niveau)
innerhalb dieser Schalen kreisen die Elektronen auf ganz bestimmten Bahnen.
Und zwar:
s-
p-
d-
f-bahnen

Die s-Bahn ist die energetisch niedriegste, die f-bahn die höchste.
Der Zustand der Elektronen wird noch weiter definiert:

Nebenquantenzahl definiert die Umlaufbahn genauer, sie beschreibt en Drehimpuls. (bitte erklären)

Magnetquantenzahl - Verhalten im magnetischen Feld?? KEINE Ahnung

Spinquantenzahl gibt an ob sich das e links oder rechts rum dreht.

Innerhalb eines Atoms darf kein Elektron in allen vier Quantenzahlen dieselben Werte haben. (Pauli prinzip)
Alle Elektronen haben immer das Bedürnis den energieärmsten Zustand einzunehmen. (energieprinzip)


Also Denkanstoss für das Bohrsche Atommodell ist das Experiment mit dem Spektrometer und Plancks Quantentheorie.
Wenn man einem Wasserstoffatom Energie zuführt nimmt das Elektron des Wasserstoff diese auf und entfernt sich von seiner Atomkern-nahen Umlaufbahn.
Wenn dass Elektron dann zum Atomkern zurückkehrt gibt es die aufgenommene Energie in Form von Licht ganz bestimmter Wellenlänge (Quanten) wieder ab.

Dies ist erkennbar an dem für Wasserstoff typischen Linienspektrum.
Hierbei steht jede Linie für die Energieniveaux(Schale) die das Elektron eingenommen hat.

An der Stelle mal eine Frage: Das Linienspektrum(inkl. Elektronenübergänge) welches ich vorliegen habe setzt n (Schalen) an einem gewissen Punkt gleich unendlich. Also demnach gibt es unendlich viele Schalen.
Das würde heissen dass auch das Linienspektrum unendlich ist(mal abgesehen von sichtbaren/unsichtbaren Linien), es also unendlich viele Energiezustände/Elektronenübergänge für das Elektron gibt
Korrekt?
Andererseits kann es doch nicht unendlich viele Schalen geben, der Atomradius ist doch begrenzt? Und je weiter sich das Elektron entfernt...irgendwann verlässt es doch die Anziehungskraft vom Kern?



So das Orbitalmodell wurde dann entwickelt aufgrund von Heisenbergs Unschärferelation/Welle-Teilchen dualismus:
Demnach kann man die genaue Position und den Impuls eines Elektrons entgegen Bohrs Atommodell nicht vorhersagen, da jede messung einen Eingriff darstellt der die beiden Werte verändert.

Schrödinger hat eine Gleichung aufgestellt, und die graphischen Lösungen dieser Gleichung sind die verschiedenen Orbitale.

Ein Orbital kann max. 2 Elektronen "aufnehmem".

Hier habe ich eine Frage:
Ein s-orbital kann also max. 2e aufnehmen, das kann man auch anhand der Elektronenkoniguration im Periodensystem beobachten.
Aber ein p-orbital kann nach dem PSE bis zu 6 Elektronen aufnehmen. Wie ist das möglich?
Man sieht auch bei diesen kästchenmodellen bei dem p-orbital drei Kästchen, wobei ein Kästchen ein orbital ist.

Oder ist das so gemeint dass wenn im PSE steht p^6
Dass man dann 6 durch 2 teilt und dann davon ausgeht dass 3 p-orbitale vorliegen?

Muss ich mir die Atomhülle so vorstellen dass da jede Menge verschiedene Orbitale rumschwirren??
Das finde ich bisher noch sehr verwirrend.

Wäre dankbar für eine begreifliche Erklärung.
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