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Alt 22.06.2007, 18:32   #2   Druckbare Version zeigen
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AW: Grundlagen Komplexchemie

Zitat:
Zitat von Olli Beitrag anzeigen
Soweit ich das bisher verstanden habe, ist der Ligand zB ein Metall meistens positiv geladen (um es mal ganz einfach zu halten)und die Liganden sind dann entweder negativ geladen oder haben einen Dipol (halt irgendwo Elektronendichte).
Einfacher: ein Ligand muß ein Atom mit einem freien Elektronenpaar besitzen, welches zur Koordination an Metallionen oder -atome geeignet ist.

Zitat:
Probleme hab ich jetzt bei der Art der Bindung, die häufig als koordinierte Bindung bezeichnet wird, wobei der Ligand beide Elektronen für die Bindung beisteuert. Ist diese ansonsten als kovalent zu betrachten?
koordinative Bindung; die Grenzen sind da fließend. Bei harten Metallionen (z.B. Alkalimetallionen) und harten Liganden wird die Bindung vorwiegend durch elektrostatische Wechselwirkungen (Ion-Dipol oder Ion-Ion-Wechselwirkungen) bestimmt. Aber z.B. bei Übergangsmetallen und Stickstoff-Liganden kommen erhebliche kovalente Anteile dazu.

Zitat:
Nehmen wir zB ein Eisenatom mit Oxtufe II an, lautet die Elektronenkonfiguration dann: [Ar] 4s0 3d6 , oder [Ar] 4s1 3d5 ?
3d6

Zitat:
Eisen ist wie die meißten Atome 6fach koordiniert, wenn es jetzt mit 6 Liganden binden möchte, bräuchte es doch 6 freie Orbitale (da der Ligand beide Elektronen beisteuert)? In beiden Fällen hat es jedoch nur 5 freie Orbitale.
Bevor ich es jetzt alles hier hinschreibe, schau doch bitte mal in einem AC-Buch unter MO-Theorie von Komplexen nach...
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