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Alt 11.07.2002, 20:28   #28   Druckbare Version zeigen
Langfingerli  
Mitglied
Beiträge: 1.668
@AV
Aber bei org. Substanzen willst du mir nicht widersprechen.
Der normale Schüler kennt die Beilsteinprobe eben nur mit org. Substanzen

Zitat:
Beilsteinprobe als Dioxinquelle
Dioxine entstehen am häufigsten dadurch, daß organische Chlorverbindungen bei nicht zu hohen Temperaturen in Gegenwart von Schwermetallen, die als Katalysatoren wirken, zersetzt werden. Diese Bedingungen sind aber auch gegeben, wenn in der üblichen Beilstein-Probe im Chemieunterricht Halogene in organischen Verbindungen nachgewiesen werden sollen. Entstehen auch bei dieser Probe Dioxine?

Im April 1992 wurde erstmalig über entsprechende Untersuchungen berichtet, die an der Universität Braunschweig stattgefunden haben. Die Braunschweiger Chemiker konnten die Vermutung bestätigen. Unabhängig davon, ob sie PVC, Trichlorethen oder Chlorbenzol auf einem Kupferblech verbrannten, in allen Fällen entstanden polychlorierte Dioxine (PCDD's) und Furane (PCDF's) in erheblichen Mengen. Bereits eine einzige durchgeführte Beilstein-Probe kann dazu führen, daß der tägliche Toleranzwert für PCDD/PCDF überschritten wird. Die Forscher empfehlen daher, die Beilstein-Probe in der Laborpraxis ganz zu ersetzen oder sie zumindest immer im Abzug durchzuführen.
Quelle:
http://www.chemievorlesung.uni-kiel.de/1992_umweltbelastung/dioxin3.htm
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