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Alt 06.07.2002, 00:25   #11   Druckbare Version zeigen
Adam Männlich
Moderator
Beiträge: 8.039
Zitat:
Das klingt ein bisserl merkwürdig

..Hast ja recht.


Korrektur:

Der Begriff Irreversibilität besagt nicht, daß ein Vorgang nicht rückgängig gemacht werden kann. (...)


Zitat:
Also wenn ich richtig verstanden habe...ein irreversibles Redoxpaar ist dann gegeben wenn entweder hin o. rückreaktion nicht mehr stattfinden können. Der grund dafür kann das entweichen eines Stoffes aus dem Gleichgewicht sein (Gas z.B bei Oxalsäure) o. die kinetische Hemmung (z.B Abscheidung von H2 an Hg gehemmt)

Also bei einer Elektrolyse kann durchaus Gas entweichen ....aber der Vorgang ist trotzdem reversibel. Weil die Redoxreaktion an sich umkehrbar ist.

Schau Dir mal eine Elektolyse von HCl...unter Verwendung von Elementelektroden (das ist wichtig!)
Unterhalb der Zersetzungsspannug hat man ein Gal. Element vorliegen. Oberhalb der Zersetzungspannung (Äußere Spannung > Zersetzungsspannung) eine Elektrolsezelle. Der Kompensationspunkt (Äußere Spannung = Zersetzungsspannung) ist der Übergang von der Gal. Zelle in eine Elektolysezelle und umgekehrt. Wir habe hier eine eideutige Reversibilität vorliegen. Wo ist das denn z.B. bei einer Festphasenreaktion der Fall? Wo ich einfach durch Veränderung einer einzigen Variable die Umkehrung der Reaktion erzwingen kann.


Zitat:
Irgendwo hab ich mal gelesen das Cr2O72- irreversibel reduziert wird zu cr3+. Wieso ist denn da die Oxidation gehemmt ?

Hm..auch nicht bei einer großen Überspannung?


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