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Alt 27.05.2007, 22:41   #20   Druckbare Version zeigen
ARGOSpp Männlich
Mitglied
Beiträge: 84
AW: Absorptionsmaximum

Lieber Friederich Karl Schmidt,

(Verzeihung, beim Erkennen von soviel sich erarbeiteter Expertise und Weisheit verspüre auch ich etwelche Hemmungen das “Forum-istische“, unformale DU zu gebrauchen!)

Trotzdem muß ich etwas ganz deutlich an den Anfang setzen:
  • A.) Bei mir hat überhaupt niemand JE einen noch so geringen/großen Grund von irgendeiner Ausrede Gebrauch machen zu müssen, schon gar nicht, wenn er derart…. … bekundet!
  • B.) Auch Entschuldigungen jeder Art und Weise wären, wenn überhaupt erst angebracht, wenn die dazugehörende “Verletzung“ NICHT AUSSCHLIESSLICH meine Wenigkeit betrifft.
Doch zurück zum Thema:
Bravo!, ─ Ehrlich gesagt weiß DAS niemand, ─ hinreichend genau!
Dies hat auch seine natürlichen Begründungen (Ich hoffe man hat die Mehrzahl realisiert.):
Als ein nur winziges Beispiel sei erwähnt, daß bekanntlich jeder Mensch (eine) - für diese “Sinnes-Wahrnehmung“ - persönliche Konzentration(en) an Detektor-Molekühlen pro/im Auge aufweist, mit diversen Abhängigkeiten.
Du siehst selber, daß Deine Antwort nur noch eine marginale Spur hätte korrekter ausfallen können, wenn, ja wenn Du Dich getraut hättest, statt des ICHS, das MAN zu verwenden!
(Für die anderen: Dabei ist es doch eigentlich unerheblich, ob man Absorptionsgrad sagt oder Extinktion, solang man sich versteht!)
Mit dieser Situation hat man gelernt zu leben, und “Schluß-Endlich“ ist man so überheblich geworden, daß daraus unter anderem wieder ein “Umschlagspunkt“ entstanden ist, als wäre es möglich diesen (punkt-)genau zu bestimmen.

Aber auch Deine nächste Beobachtung bezeugt ihre hohe Qualität, da sie automatisch einschließt, daß Du auch weißt, wo es anders ist, und wie deshalb die Tendenz verläuft.
Sonst können Sie, äh … kannst Du Dir dies ja in meiner früheren Beantwortung der Frage: “IR-Absorption“ bestätigen lassen. Ja, IR, auch wenn es fürs UV/Vis geschrieben wurde!
Als Ergänzung sei vermerkt, daß sich doch unser Auge einen feuchten “Deut“ darum schert, ob wir nach dieser oder jener Theorie etwas als “Erlaubt“, “Verboten“, oder sonst wie klassifizieren, es sieht einfach! Und somit ist doch das was wir sehen, Intensität, Stärke, beinahe nur noch von der Konzentration abhängig! (Kommt mir bekannt vor, hab ich auch schon mal beschrieben. Sogar noch ein Bißchen mehr.)

Beim Nächsten ist jetzt erstmals ein klein wenig etwas durcheinander geraten. Aber eigentlich auch nicht Dir, sondern beinahe bei allen, und das hat damit zu tun, daß unser Auge, sprich unser “Sinnes-Eindruck limitiert ist, sowie daß unsere Namensgebung dem somit auch nicht angepaßt ist, und auch bis zu einem bestimmten Masse davon, daß Licht nach unserer heutigen Sichtweise von dualer Natur ist. Aber in diesem Wissensbereiche herrscht auch noch eine gewisse Begriffsverwirrung, nebst dem daß es auch korrekte Begriffe, wie etwa “Totalreflexion“ mit seinem dazugehörenden Winkel gibt.
Würden wir also Dein Wörtchen “die“ durch “viele“ (“viele besonders stark absorbierende ...“) ersetzen, und zudem noch den Teil “Deines Reflexionsvermögens“ benamsen, nämlich als “Glanz“ so hätten die allermeisten bereits sehr, sehr wenig dagegen einzuwenden. Doch selbst hier haben wir bereits ein Dilemma, da je nach Glaubensichtung verschiedene Definitionen von “Glanz“ existieren. Und zum Überdruß der einen gibt es sogar "Glanzfallen", die es in ihrem Glauben gar nicht geben dürfte.
Wie Du aber bereits erwähnt hast sind Metalle typische Vertreter davon. “Glanz ist nämlich teilweise etwas vereinfacht gesagt, gerichtet, und hat eine Eindringtiefe quasi gleich Null. Denke ganz einfach daran, daß auch Du es nicht sehr schätzen würdest, wenn Du Dich am Morgen, nach einem gelungenen Fest, beim Rasieren etwas verschwommen sehen würdest, oder Dir etwas Blau vorkämmest (selbstverständlich redet nun jeder von "Brechung", da ja nun garantiert keine Streuung mehr dabei ist.). Das mit dem Fest habe ich natürlich nur eingeschoben, damit jetzt jeder beim nächsten Mal bereits eine Entschuldigung bereit hat. Du kannst Dich trotzdem in Blau sehen, aber nicht wenn Du das Metall des Spiegels Blau einfärbst, sonder richtig!, wenn Du dem Glas zwischen Dir und dem Metall die entsprechende Farbe verleist.

Und nun ahnst Du vielleicht auch bereits, weshalb Dir die meisten Metalle in der erwähnten fein verteilten Form meist Schwarz vorkommen, es hat UNTER Anderem mit dem Begriff: “Totalreflexion-Winkel“ und der stark gekrümmten Oberfläche der Partikel zu tun. Selbstverständlich kommt jetzt auch die eigentliche Absorption noch dazu!
Kleine Frage dazu: Warum wird dann Gold verwendet, um schönes rotes Glas herzustellen?

So nun noch zu Deiner Anmerkung:
Ich kann verstehen, wenn Du Dir der Frage nicht bewußt warst, doch ich glaube, daß falls man Menschen ernst nehmen will, für fast jeden gilt, daß wenn der Gesprächspartner andeutet, daß er mit dem Gesagten nicht viel anzufangen weiß, es eigentlich mit der Bitte verbunden ist, es doch wenn möglich etwas leichter verständlich, - darf ich “verabreicht“ sagen? -, zu bekommen.
Zumindest für mich eine klare Aufforderung, dem Anliegen dem ihm zugehörigen Wert beizumessen. Und genau so will ich auch Deine neue Bemerkung verstanden wissen, da sie mir sagt, daß ich zwar einige Effekte, nicht nur VOM Schwarz, erklärt habe, sondern, daß ich mich noch zu wenig bildlich und einfach ausgedrückt habe.
Genau aus diesem Grund habe ich dieses mal eine “CIE-Farbtafel“ beigefügt, aber auch - damit alle anderen sich im Bestimmen der “Schwerpunkts-Wellenlänge“ üben können, oder verstehen lernen, weshalb all die angetönten Verfahren nicht so recht klappen dürfen. Übrigens man kann, so man will selbst eine Komplementärfarbe vereinfacht ermitteln (Wie?) und erstaunt sein, daß teilweise weder Definition noch Kandidaten wie erwartet übereinstimmen.
Nur welche Definition ist nun die Richtige?
Wie Du unschwer in der Tafel auch erkennen kannst, ist sowohl die Drucktechnik, als auch unser Auge von ziemlich bescheidener Qualität. Nein!, dies ist bei Leibe nicht nur von Vorteil.

Was ich eigentlich sichtbar werden lassen wollte ist, daß fast nichts so unzuverlässiges gibt, wie aus dem Maximum eines Spektrums ALLEINE eine vermeintliche Farbe bestimmen zu wollen. Wie zuverlässig ist aber in diesem Falle erst die erhoffte Komplementärfarbe?
Und den anderen Teil hast Du doch bereits selbst beantwortet, indem Du vermerkt hast, daß wenn ich den andern Ausdruck nun verwende, ab wann eine Farbe in Schwarz “umschlägt“, bzw. kann. Richtig nicht alle können dies!
Ich bin auch sicher, daß wenn Du ein wenig über die Tafel philosophierst, sofort erkennst, welche “Grund-Farben“ darin immer noch vermißt werden, dabei ist sie bereits mehr komplett als der Farbenkreis!
Für alle die üben wollen: Der “Unbunt-Punkt“ ist darin mit “E“ bezeichnet!
Einige kleine Fragen zur Tafel:
  • Welche “Schwerpunkts-Wellenlänge“ gehört zur einfach bestimmten “Komplementär-Farbe“ von einem GrünGelb mit der “Wellenlänge“ von ~520nm?
  • Weshalb ist ein beachtlicher Teil der Umrandungslinie NICHT mit Wellenlängen versehen?
  • Welche "Nuancen-Abweichungen" kann ein Gelb gegenüber einem Referenz-Gelb mit Wellenlänge ~570nm, ausser "reiner" oder "trüber" aufweisen, um noch als Gelb zu gelten? Es ist nicht die Grösse der Abweichung gemeint, sondern nur die Tendenz-Farbe!
Somit hoffe ich, daß Du erkannt hast, daß mir JEDER soviel elektronisches Papier, und soviel von MEINEN Farben, wert ist, von dem ich erkenne, daß er es ernst und ehrlich meint.

Gerne geschehen ─ für Dich, ─ und die anderen!

Viel Glück! ARGOS++

P.S.: Ich hoffe Herr M. Richter verzeiht mir, sonst muß ich dereinst die “CIE-Farbtafel“ doch noch selber zeichnen!
.
Angehängte Grafiken
Dateityp: gif CIE-Farbtafel 256.gif (242,0 KB, 7x aufgerufen)
__________________
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There is ONLY one correct Formula for the “Hydrogen”: —
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