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Alt 27.06.2002, 08:07   #9   Druckbare Version zeigen
schlumpf  
Mitglied
Beiträge: 1.885
Die Frage war auch die nach der Methode ... wie macht man es experimentell?

Man braucht irgendeine Eigenschaft, die sich abhängig vom Protonierungsgrad ändert. Das kann UV-Absorption oder Leitfähigkeit, aber auch das NMR- oder IR-Signal sein. NMR ist sehr wertvoll, wenn man mehrere verschiedene ionisierbare Gruppen hat, die alle verschiedene pKa-Werte haben (z.B. kann man mit 15N-NMR die individuellen pKb-Werte aller 6 Aminogruppen von Neomycin bestimmen. Oder Protonierungsgleichgewichte in Proteinen und DNA).

Hat man einmal den Protonierungsgrad bei einem pH-Wert (ganz einfach: Endpunkte nehmen und Dreisatz anwenden), braucht man bloß noch in die HH-Gleichung einzusetzen. Wenn man einen der beiden Endpunkte nicht erreicht, kann man eine Reihe von Punkten aufnehmen und das ganze fitten.
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