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Alt 07.05.2007, 11:41   #22   Druckbare Version zeigen
liederwieorkane Männlich
Mitglied
Themenersteller
Beiträge: 38
AW: Abitur: mündliche Prüfung in Chemie

Zitat:
Zitat von ehemaliges Mitglied Beitrag anzeigen
Denkanstoß : Das Cu fungiert hier als Wasserstoffelektrode. Ist es dennoch auch gleichzeitig eine Kupferelektrode ? Wenn ja, warum dann nicht das einer Kupferelektrode entsprechende Potenzial. Oder sind die beiden Potenziale etwa gleich, so dass sich die Frage erübrigt ?
Ich setze mal hier an. Wenn ich das richtig verstanden habe, ist die Kupfer-Elektrode also nur eine Art "Medium", um die Elektronen zu übertragen. Das suggeriert ja auch die Aussage, Cu fungiere hier als Wasserstoffelektrode.

Zitat:
Zitat von ehemaliges Mitglied Beitrag anzeigen
Ist es dennoch auch gleichzeitig eine Kupferelektrode ?
Ich denke ja, weil ich davon ausgehe, dass irgendwo doch noch zwei Elektroden da sein müssen, von denen das eine edler (Kupfer) als das andere (Zink) ist, um einen Elektronenfluss zu ermöglichen.

Zitat:
Zitat von ehemaliges Mitglied Beitrag anzeigen
Wenn ja, warum dann nicht das einer Kupferelektrode entsprechende Potenzial. Oder sind die beiden Potenziale etwa gleich, so dass sich die Frage erübrigt ?
Ich vermute jetzt mal, dass das Potential nicht dem einer Kupferelektrode entspricht, da keine Cu2+/xx Lösung vorliegt und sich aufgrunde der Tatsache, dass Kupfer kaum oxidiert, folgendes Gleichgewicht

Cu <-> Cu2+ + 2e-

sich nicht einstellen kann.

2H+ + 2e- <-> H2

wird also zum neuen "Bezugsgleichgewicht"(sofern ich das alles richtig verstanden haben sollte).

Trotzdem bleiben für mich noch ein paar Fragen...

Spielt also hier die Konzentration eine Rolle (sie sprachen von pH=0)? Gut jetzt liegen hier Standardbedingungen vor, da -lg (1(mol/L)) = 0, aber wo würden die Konzentration in die Berechnung der SPannung hier einfließen?

Wenn die Kupferelektrode hier quasi zweckentfremdet wird, spielt es dann noch eine Rolle, um was für eine Elektrode es sich dort handelt?

Zitat:
Zitat von ehemaliges Mitglied Beitrag anzeigen
In diesem Fall werden die H + - Ionen am Kupfer entladen

Kathodenreaktion am Cu : {2H^+ \ + \ 2e^- \ --&gt; H_2}

wobei sich das Cu positiv aufladen würde, wenn es

a) nicht Cu 2+ - Kationen an die wässrige Lösung abgeben würde, was es als edles Metall ( von vernachlässigbaren Mengen einmal abgesehen ) nicht tut oder

b) nicht einen Zufluss von Elektronen aus dem Zink erhalten würde, das seinerseits den daraus resultierenden Überschuss an positiver Ladung dadurch ausgleicht, dass es Zn 2+ an die wässrige Lösung abgibt, was es als unedles Metall im Gegensatz zum Kupfer tut :

Anodenreaktion : {Zn \ --&gt; \ Zn^2^+ \ + \ 2e^-\}

Gesamtreaktion : {2H^+ \ + \ Zn \ --&gt; H_2  \ + \ Zn^2^+ \}
Sie knüpfen hier die Entladung am Kupfer an zwei Bedingungen. Sobald ich die Elektroden verbinde, wird aber doch Bedingung b) nicht erfüllt, da dann Elektronen vom Zink zum Kupfer fließen?!

(Ich bin jetzt davon ausgegangen, dass die positive Aufladung des Kupfers eigentlich "erwünscht" ist).

Geändert von liederwieorkane (07.05.2007 um 11:52 Uhr)
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