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Alt 02.05.2007, 17:09   #12   Druckbare Version zeigen
liederwieorkane Männlich
Mitglied
Themenersteller
Beiträge: 38
AW: Abitur: mündliche Prüfung in Chemie

@baltic:

zu den Redoxpotentialen und ihrer möglichen Veränderlichkeit:
Angenommen ich sitze auf einem Fahrrad und trampel mit einer konstanten Kraft, die ich jetzt mal mit Redoxpotentialen vergleiche, erreiche ich eine bestimmte Geschwindigkeit.
Wenn nun Gegenwind aufkommt, wird meine Geschwindigkeit geringer, obwohl ich mit der gleichen Kraft wie vorher trete.

Demnach würden sich die Redoxpotentiale m.E EIGENTLICH nicht ändern, sprich das Bestreben, zu oxidieren bleibt als stoffeigene Eigenschaft gleich, nur die Wirkung fällt aufgrund äußerer Umstände (z.B. Konzentrationsänderung) anders aus.

Bezüglich meinem potentiellen Missverständnis:
Dass es sich bei Redoxpotentialen um Vergleichswerte handelt, ist mir klar und entsrechend war für mich das Vorzeichen absolut unbedeutend.
Trotzdem - wenn die Bereitschaft, zu oxidieren mit edleren Metallen abnimmt, muss das ja nicht heißen, dass sie überhaupt nicht mehr oxidieren/Elektronen abgeben.
Jetzt besteht eine Elektrode ursprünglich nur aus Atomen und besitzt keine (Auf)Ladung. Bei dem Oxidationsprozess in einem Elektrolyt bleiben ja nun die Elektronen in der Elektroe zurück, während die korrespondierenden Ionen in Lösung gehen. Demnach müsste sich auch eine Kupfer-Elektrode (NEGATIV -> wegen den zurückbleibenden Elektronen) aufladen, wenn auch - das war bisher für mich das Entscheidende in Bezug auf die entstehende Spannung zwischen den Halbzellen - unterschiedlich stark (gegenüber beispielsweise einer Zink-Halbzelle).
http://www.u-helmich.de/che/12/02-ec/03/index.html (die vorletzte Grafik sagt mir eigentlich, dass beiden Elektroden negativ geladen sind)


Ich fürchte, dass ich mich mit den vereinfachten Erklärungen im Lehrbuch abfinden muss, die dann hoffentlich ausreichen werden. Denn wenn ich hier voll und ganz hintersteigen will, verstehe ich das bis Mittwoch vielleicht mit viel Ehrgeiz, aber Farbstoffchemie&Co dürften dann auf der Strecke bleiben.
Bin also ich so schwer von Begriff oder bedarf die Sache in ihrer Gesamtheit weitreichende(re) Vorkenntnisse? Ohne indiskret werden zu wollen, baltic, aber woher besitzest du dann das ganze Wissen mit 19, wo man ja noch nicht lange studieren kann...
a)weil ich mich, wie befürchtet, doof anstelle oder
b)weil du Chemie als Hobby betreibst...

Geändert von liederwieorkane (02.05.2007 um 17:16 Uhr)
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