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Alt 02.05.2007, 16:22   #8   Druckbare Version zeigen
liederwieorkane Männlich
Mitglied
Themenersteller
Beiträge: 38
AW: Abitur: mündliche Prüfung in Chemie

Zitat:
Zitat von baltic Beitrag anzeigen
a)Das verstehe ich leider nicht. Warum sind beide Elektroden negativ geladen?! Dann könnte doch die Ladungsbilanz niemals 0 sein?!

b)Es gibt (noch) kein Gleichgewicht und damit auch kein Le Chatelier.
Habe es jetzt leider nicht hinbekommen, dich so zitieren, dass auch das Zitat, auf das du dich bezogen hast, mit reinkommt(ggfls. oben nachsehen).

zu a) Ich habe es so verstanden, dass schon beide Elektroden negativ geladen sind, da beide (bezugslose) Elektronen besitzen.
Das Entscheidende war meiner Meinung aber, dass die eine gegenüber der anderen stärker (neg.) aufgeladen ist - vgl. Redoxpotentiale - und so eine Potentialdifferenz zwischen den Zellen besteht.

zu b) Wie schon oben erwähnt, meine ich damit dieses "elektrochemische Gleichgewicht". Ich zitiere mal mein Lehrbuch:
Überwiegt zunächst die Abgabe von Metall-Ionen aus der festen in die flüssige Phase (meine Anmerkung: diese Vorgang hat was mit der Lösungstension zu tun?!), lädt sich die feste Phase gegenüber der flüssigen Phase auf (meine Anmerkung: elektrisches Potential?!). Die negative Aufladung wirkt einem weiteren Übergang von positiven Metall-Ionen entgegen und führt zu einem elektrochemischen Gleichgewicht. Pro Zeiteinheit treten gleich viele Ionen in beide Richtungen durch die Phasengrenze. An der Phasengrenze entsteht eine elektrische Doppelschicht aus positiven und negativen Ladungsträgern. Nernst beschrieb diese Vorgänge anschaulich als Gleichgewicht zwischen dem Lösungsdruck und dem Abscheidungsdruck eines Metalls. Nach Einstellung des elektrochemischen Gleichgewichtes sind die Elektroden unterschiedlicher Halbzellen verschieden aufgeladen, zwischen ihnen ist eine Spannung meßbar.
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