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Alt 23.06.2002, 10:56   #2   Druckbare Version zeigen
bm  
Moderator
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Quelle Roempp :

Zitat:
Die Definition der elektrochem. S. wurde deshalb von der IEC weiter gefaßt u. lautet: „S. ist eine Tab., in der die Normalpotentiale spezif. elektrochem. Reaktionen in einer Reihe angeordnet sind''; vgl.a. Redoxpotential. Bei der elektrochem. S. der Nichtmetalle ist zu beachten, daß hier die Ionen die reduzierte Stufe bilden; sie lautet: Sfest/S2– –0,51; I2,fest/2I– +0,54; Br2,flüssig/2Br– + 1,07; Cl2,gasf./2Cl– +1,36; F2,gasf./2F– +2,87. Die Chlorknallgas-Kette liefert demnach bei 25° u. 1,013 bar eine Spannung von 1,36 Volt. Der enge Zusammenhang zwischen den zu ein u. demselben Metall gehörenden Werten der hier aufgeführten Normalpotentiale u. den beim Stichwort Redoxpotentiale angegebenen Werten kommt in einer 1900 von Luther aufgefundenen Beziehung zum Ausdruck, die sich aus der Gegenüberstellung der maximalen Arbeiten der einzelnen Prozesse ergibt. Sie lautet: (m–n)Em,n=m·Em–n·En. Im Falle des Kupfers gilt: m=2, n=1, Em=+0,34, En=+0,52. Es ergibt sich somit: ECu2+/Cu=2(+0,34)–1(+0,52)=0,16V, also ein Wert, der dem in der Tab. Redoxpotentiale (+0,158, s. dort) ziemlich genau entspricht. Zusätzliche u. z.T. genauere Werte für die elektrochem. S. der Elemente u. Ionen, bei denen man von Ionenumladung spricht, finden sich in Lit. .
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