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Alt 21.06.2002, 13:43   #3   Druckbare Version zeigen
schlumpf  
Mitglied
Beiträge: 1.885
in der Regel ist es die Umlagerung zu einer thermodynamisch stabileren Form. Da das eigentliche 'Niederschlagen' kinetisch kontrolliert ist, ist der Feststoff sehr heterogen: mitgerissenes Wasser und mitgerissene Ionen, sehr kleine Kristalle.

Da der Feststoff mit dem Gelösten im GG steht, wird sich was auflösen (und die mitgerissenen Stoffe dabei freisetzen) und gleichzeitig wieder abscheiden (vorzugsweise an vorhandenen Kristallen, die dabei größer werden).

Der Niederschlag wir dabei einheitlich und auch stöchiometrisch 'präziser'. Daher ist die Alterung ein wichtiger Schritt bei gravimetrischen Bestimmungen. Gleichzeitig nimmt die Oberfläche ab, daher eignen sich für manche Prozesse (v.a. Katalyse) frisch gefällte Stoffe besser.
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