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Alt 22.04.2007, 08:14   #11   Druckbare Version zeigen
rundell32 Männlich
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Themenersteller
Beiträge: 42
Re: Galvanische Zelle vs. Elektrolyse

Klingt logisch, aber ist dass denn wirklich so?
Einfaches Beispiel: 1 molare Lösung aus Silberionen und eine 1 molare aus Kupferionen soll elektrolysiert werden. (Meinetwegen nicht in einer Lösung sondern einfach parallel geschaltet). Angenommen die Anodenreaktion in der anderen halbzelle ist gleich und wird außer Acht gelassen.
Silber ist deutlich edler als Kupfer, d.h. schon die Abscheidung von wenig Kupfer führt im stäkreren Maße zu einem deutlich Niedrigeren Elektrodenpotential als die gleiche Stoffmenge Silber. (Angenommen ausreichende Elektrolysespannung)
Ich dachte immer, dass auch in diesem Fall nach Farraday gleiche Stoffmengen reagieren, was dann aber nicht mehr mit der Vermutung übereinstimmen würde, dass an beiden Kathdoen die Elektrodenpotentiale die ganze Zeit gleich sind(Dies wäre nur möglich, wenn sich viel mehr Silber als Kupfer abscheidet)
Ich hoffe ich konnte das Probelm deutlich machen, wobei es wahrscheinlich auch mit meinem anderen Probelm, warum, Feststoffe im MWG keine Beachtung finden(siehe Unterforum) zusammenhängt.

Beste Grüße rundell32
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