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Alt 17.06.2002, 20:15   #3   Druckbare Version zeigen
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Die Elektronegativität spielt zwar bei säurestärken auch immer eine rolle aber in diesem Fall ist die grösse des Anions entscheidender.
Je grösser das Anion ist desto geringer ist die anziehung der elektronen durch den Kern. Daraus folgt eine stärkere ausdehnung der e- im raum wodurch die H-X Bindung geschwächt wird. Folglich kann das H leichter abgespalten werden.

Mit dem HSAB prinzip lässt sich das übrigens auch begründen. H+ (hartes Kation) und Cl- (weicheres anion als O2-) bilden einen instabilen komplex der leicht dissoziert.


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Cl2 + 2I- --> 2Cl- + I2 (reaktion findet statt da I die kleinere Ionsisierungsenergie und Cl die grössere elektronenaffinität hat)

3I2 + 6OH- --> IO3- + 5I- + 3H20 (im alk. medium disproportioniert I2 zu Io3- und I-)
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