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Alt 17.06.2002, 17:26   #5   Druckbare Version zeigen
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Zitat:
Originalnachricht erstellt von magi
aber ich denke im graphit gibts keine pi- bindgn.
Innerhalb der Schichten gibt es natürlich <font class="serif">&pi;</font>-Bindungen die sich über die ganze Schicht erstrecken, aber nicht zwischen den Schichten. Da existieren nur schwache van-der-Waals-Kräfte, hatte ich ja die Tage schon geschrieben.

Zitat:
denn das wäre doch dann ne doppelbindung oder ist das so ähnlich wie beim benzol mit dem delokalisierten system?
Für eine Graphitschicht kann man natürlich mehrere Resonanzstrukturen mit Doppelbindungen formulieren. Der Vergleich zum Benzol ist schon richtig:
Zitat:
Graphit ist quasi das Endprodukt der Kondensation von Aromaten.
...

Zitat:
die leitfähigkeit beruht eigentlich nur auf diesen freien elektronen oder?
Die <font class="serif">&pi;</font>-Elektronen sind keine freien Elektronen, das sehr wohl bindende Elektronen, nur sind sie delokalisiert. Die gute Leitfähigkeit parallel zu den Schichten kannst Du Dir vielleicht so vorstellen: Wenn man auf der einen Seite Elektronen in das delokalisierte System schiebt, dann kommen auf der andere Seite welche raus.

Zitat:
der einzige unterschied zum diamant ist doch eigentlich nur dass dieses pz orbital dort mit sigmabingungen gebunden ist, was nur durch hohen druck entsteht oder?
Im Diamant, liegen ja keine p-Orbitale mehr vor, sondern nur noch sp3-Hybridorbitale. Unter hohem Druck ist Diamant die thermodynamisch stabilerer Modifikation, weil es die dichterer Packung ist.

@up:
Zitat:
Neh, ne richtige p-Bindung ist das nicht
Auch keine falsche...
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