Anzeige


Einzelnen Beitrag anzeigen
Alt 17.06.2002, 16:47   #14   Druckbare Version zeigen
ehemaliges Mitglied  
nicht mehr Mitglied
Beiträge: n/a
Hallo,

Kleiner Nachtrag,
Also, die tatsächliche Materialstärke des Perloids beträgt nur ca. 0,3mm und nicht wie von mir fälschlich angegeben ca. 1mm. Die Trägerschicht misst 2mm.

Habe die Tipps heute ausprobiert, der Tipp mit dem Epoxydharz brachte leider nicht das gewünschte Ergebnis, der Effekt war kaum bis gar nicht zu sehen.

Der Tipp, das Material zu räuchern, wurde auch von mir in die Tat umgesetzt.
Es führte zunächst zu keinem Ergebnis, beim zweiten Versuch habe ich die Oberfläche mit Säure „aufgeraut“ und die so entstandene Fläche mit einer Wasser/ Kaliumpeermanganatlösung bestrichen. Das ganze wurde dann geräuchert, bzw. erhitzt. (Gartengrill) Das Ergebnis ist eine vergilbte Fläche, die schon recht brauchbar ist. Die Lösung lies sich teilweise herunterwaschen, ein Teil jedoch ist in das Material eingezogen und ist recht wiederstandfähig gegenüber Abrieb.
Der Nachteil der ganzen Sache ist der Zeitaufwand sowie die Gefahr der Zerstörung durch zu große Hitzeeinwirkung. Ab ca. 80-100 Grad verhält sich das Material in etwa wie Himbeergelee. Zum einen ist das Material recht teuer, zum anderen wäre es sehr ärgerlich, würde meine Arbeit zerstört werden. (Ich muss die Formteile vor dem Vergilben anfertigen, der Kanten wegen). Insgesamt gesehen, eine brauchbare Sache, die im Notfall verwendet werden kann. Für die tägliche Praxis ist dieses Verfahren jedoch zu aufwändig, so das ich immer noch vor der Frage stehe:
Wie kriege ich’s vergilbt? Seufz.
Ich habe noch ein Bild angehängt, es zeigt den erzielten Farbunterschied und das Material selbst sehr gut, so das man sich ein besseres Bild von der Sache machen kann.
Gruß, Jörg.
Angehängte Grafiken
Dateityp: jpg perl3.jpg (12,6 KB, 30x aufgerufen)
  Mit Zitat antworten
 


Anzeige