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Alt 31.03.2007, 18:14   #2   Druckbare Version zeigen
NilsM Männlich
Mitglied
Beiträge: 1.285
AW: Chloralkali-Elektrolyse: Überspannung, Zersetzungsspannung

Zitat:
Warum muss da überhaupt eine Überspannung vorliegen, schließlich gilt doch eigentlich das Prinzip, dass das Redoxpotential von Natrium positiver ist, also die Natriumionen lieber Elektronen aufnehmen, oder? Allerdings habe ich auch gelesen, dass dabei die Zersetzungsspannung von Wasserstoff betragsmäßig geringer ist und deshalb sich eher Wasserstoff bilden würde. Was stimmt denn jetzt?
Das Std-Redoxpotential von Natrium liegt bei -2,71V; das von Wasserstoff bekannterweise bei 0V.Da man einerseits im alkalischen arbeitet und die Überspannung von Wasserstoff an Quecksilberelektroden sehr groß ist (im Gegensatz zu plat. Platin- oder Palladiumelektroden), verschieben sich die Potentiale, sodass Natrium abgeschieden wird.
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