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Alt 15.03.2007, 22:53   #2   Druckbare Version zeigen
Auwi Männlich
Mitglied
Beiträge: 9.766
AW: Experimentelle Bestimmung des Kaliumpermanganatverbrauchs in Gewässern

Ich glaube,da geht so einiges daneben.
1. Mit KMnO4 in schwefelsaurer Lösung oxidierst Du z.B. organische Substanzen, also alles Oxidierbare, das KMnO4 "simuliert" dabei den "Sauerstoffbedarf" des Gewässers.
Wenn nach dem Aufkochen die Lösung entfärbt ist,kannst Du die Probe wegschmeißen,weil zu wenig Permanganat drin war.
Also, waren die Proben noch violett?.
Das "Oxalat" (welches hast Du denn eingewogen, man benötigt doch eine Formel für die Auswertung) dient dazu das noch vorhandene Permanganat stöchiometrisch zu reduzieren.
Die Lösung muß jetzt entfärbt sein, sonst kannst Du sie analog zu der ersten nicht auswerten. Von dem Oxalat ist jetzt je nach der vorher noch vorhanden gewesenen KMnO4 Menge ein Teil oxidiert worden. Den restlischen Teil bestimmst du durch die zweite Titration mit KmnO4Lösung. Das nennt man Rücktitration.
Damit ich Dir helfen kann benötige ich noch folgende Angaben
1. War die Lösung nach dem Kochen noch deutlich violett?
2. Wieviel Oxalsäurelösung oder Oxalsäure hast Du jeweils in die Probe getan
3. Hatte die Oxalsäure die Formel H2C2O4{\cdot }2 H2O (Oxalsäure kristallisiert mit 2 mol Wasser aus und nur hierzu paßt die angegebene Molmasse)
4. War die Probe nach der Oxalsäurezugabe farblos?
Wenn ich diese Informationen von Dir mit dem "Verbrauch" der KMnO4 Lösung bei der Titration für EINE Probe habe, werde ich Dir die Auswertung erklären, aber mit Deinen Angaben geht es nicht.
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